24. November 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Atomverhandlungen in Wien: Weiter iranisches Spiel auf Zeit
III. Die „israelische Offensive gegen islamische Stätten“: Wie Medien blutigem Terror das Wort reden
IV. „Hitzköpfe auf beiden Seiten“: Fragwürdige Gleichsetzungen
V. Anerkennung „Palästinas“, Sanktionen gegen Israel?

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Relevante Autoren: Susanne Knaul, Walter Friedl, Christian Ultsch, Ernst Trost, Gil Yaron

17. November 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Khameneis Hetze, verträglich zurechtinterpretiert
III. Kleine Details auf dem Weg zur Bombe: Illegale Beschaffungen, Raketendrohung gegen Tel Aviv
IV. Stehen die USA vor einem Strategiewechsel in Syrien?

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Irak, Iran, Iranisches Atomprogramm, Islamismus, Israel, Syrien

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Thomas Vieregge

14. November 2014

Mosab Hassan Yousef ist der Sohn eines Mitgründers der palästinensischen Hamas – und arbeitete zehn Jahre lang für den israelischen Geheimdienst. MENA freut sich, in Kooperation mit dem Filmfestival this human world die Österreich-Premiere des Dokumentarfilms „The Green Prince“ präsentieren zu können, in dem die außergewöhnliche Geschichte Yousefs erzählt wird. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Gelegenheit zu einem Q&A mit Regisseur Nadav Schirman.

„The Green Prince“
Mittwoch, 10. Dezember 2014, 20.30 Uhr
Top-Kino, Saal 1, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Informationen zum Ticketkauf finden Sie bei this human world

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12. November 2014

Sehr geehrter Herr Marlovits,

in der gestrigen ZIB13 führten Sie aus, dass die Trauerfeierlichkeiten anlässlich des zehnten Todestages von Jassir Arafat nur im Westjordanland stattfinden würden: „Denn in den letzten Tagen hat es immer wieder Gewalttaten gegeben, die Furcht vor einer neuen Eskalation zwischen Palästinensern und Israel ist groß, woraufhin die Feierlichkeiten im Gazastreifen abgesagt wurden.“ Nun wurden die Trauerfeiern im Gazastreifen tatsächlich abgesagt – mit Israel hatte das aber reichlich wenig zu tun.

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Gelistet in den Medien: ORF

10. November 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Iran: Skandalöse Haftstrafe für Frau, die ein Volleyballspiel sehen wollte
III. Vor einem katastrophalen Deal: Obama schreibt Khamenei
IV. Nichts Neues aus dem Iran: Fehlende Kooperation und Hetze gegen Israel
V. Terror gegen Israel, US-Generalstabschef verteidigt IDF

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Relevante Autoren: Susanne Knaul

7. November 2014

Der Beitrag „Politische Gewaltakte?“ wurde heute – trotz seiner für einen Leserbrief ungewöhnlichen Länge – weitgehend unverändert in der Presse veröffentlicht.

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Gelistet in den Medien: Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

5. November 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Susanne Knaul behauptet in ihrem Artikel über die aktuellen Vorkommnisse in Jerusalem, eine „Serie politischer Gewaltakte“ heize die Eskalation zwischen Israelis und Palästinensern an. Über die von ihr genannten Beispiele kann man sich nur wundern: Der „versuchte Mordanschlag auf den jüdischen Tempelberg-Aktivisten Jehuda Glick“ durch einen palästinensischen Attentäter, den Knaul zuletzt anführt, war mit Sicherheit ein „politischer Gewaltakt“. Aber wie sieht es mit den anderen Fällen aus? Ist der „provokative Einzug national-religiöser Juden“ in legal gemietete Wohnungen in einem von Palästinensern exklusiv beanspruchten Viertel ein „politischer Gewaltakt“? Ist die Entscheidung der  israelischen Regierung, Wohnungen in Ostjerusalem zu bauen, mit der versuchten Ermordung von Menschen auf eine Stufe stellen?

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Relevante Autoren: Susanne Knaul

3. November 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Das Blutvergießen in Syrien und die österreichische Neutralität
III. Drewermann, Scholl-Latour: Die USA sind schuld am Chaos im Nahen Osten
IV. Die Obama-Administration und Israel: Außenpolitik auf Gossen-Niveau
V. Gewalt in Jerusalem, Anerkennung Palästinas

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27. Oktober 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Schockierende „Blödheit“: Claudia Bandion-Ortner, das Abdullah-Zentrum und politische Verlogenheit
III. „Überfahre ihn mit deinem Auto“: Terror in Kanada und in Israel

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22. Oktober 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Susanne Knaul meint gleich zu Beginn ihres heutigen Artikels über „Jerusalems ‚schleichende Intifada‘“, in der Stadt flammten „immer neue Unruhen auf, weil Orthodoxe in Palästinensergebiete ziehen“. In weiterer Folge bezeichnet sie den – wie sie selbst erwähnt – legalen Erwerb von Wohnungseigentum durch Juden in von der palästinensischen Seite exklusiv beanspruchten Vierteln als „Judaisierung Ostjerusalems“, und macht sich damit die Ausdrucksweise antijüdischer Hetzer sowie deren Anspruch zu eigen, dass Juden in diesen Vierteln grundsätzlich nichts verloren hätten. Kein Wunder, dass sie als Ursache der Unruhen den Zuzug von Juden identifiziert – und nicht etwa, dass dieser von der palästinensischen Seite als Freibrief für Gewalt betrachtet wird. Das ist leider nicht der einzige Mangel in Knauls verzerrender Darstellung.

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Gelistet in den Medien: Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

Ähnliche Beiträge: Der gescheiterte Friede, Unausgewogene Darstellung

20. Oktober 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Irakische Chemiewaffen
III. „Unbegreifliche Naivität“: Bandion-Ortner über Saudi-Arabien
IV. Der Jom-Kippur-Krieg, das Verhalten Europas und der Ölboykott
V. Atomverhandlungen in Wien, Drohungen aus Teheran

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14. Oktober 2014

Sehr geehrter Herr Schreiber,

im heutigen Kurier ist mehrfach, u. a. auf der Titelseite und in Ihrem Artikel, davon die Rede, dass der von Ihnen als „Austro-Hassprediger“ titulierte Islamist Mohamed Mahmoud sich dem „Islamischen Staat“ (IS) angeschlossen habe, in den Irak gegangen sei und im dortigen Rakka geheiratet habe. Nun stimmt zwar, dass Rakka als „Hauptstadt“ des IS gilt, jedoch befindet sich die am Euphrat gelegene Stadt nicht im Irak, sondern in Syrien.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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14. Oktober 2014

In einem Nebensatz berichtete der Standard gestern, dass die EU 3,9 Millionen Euro für rund 200.000 Flüchtlinge aus der kurdischen Stadt Kobane zur Verfügung stellt. In großen Buchstaben wurde dagegen verkündet, was eine internationale Geberkonferenz in Kairo beschlossen hat: „5,4 Milliarden Dollar für den Gazastreifen“. (Standard, 13. Okt. 2014) Die EU wird 450 Millionen Euro beisteuern – und damit der Herrschaft der Terrororganisation Hamas den Rücken stärken. Indem die ‚internationale Gemeinschaft‘ praktisch als Versicherer für die Schäden auftritt, die die Hamas zu verantworten hat, fördert sie den islamistischen Terror. Denn die fatale Botschaft aus Kairo an die Islamisten in Gaza lautet: Wann immer Ihr mit Eurem Krieg gegen Israel Tod und Zerstörung über die eigene Bevölkerung bringt, werden wir bereit stehen, um die Kosten dafür zu übernehmen.

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Gelistet in den Kategorien: Islamismus, Israel, Palästinenser, Syrien, Terrorismus

13. Oktober 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Kein Thema: Khameneis „rote Linien“ im Atomstreit, Explosion in der Anlage Parchin
III. Der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ und die Verschwörungstheorien von Roland Düringer
IV. Rückblick: Israels Angriff auf den Reaktor von al-Kibar

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Iranisches Atomprogramm, Islamismus, Israel, Syrien, Türkei

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

10. Oktober 2014

Nach dem bisherigen Verlauf des Jahres 2014 gibt es im Hinblick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt wenig Anlass zu Optimismus: Auf den Zusammenbruch direkter bilateraler Verhandlungen im März/April folgten der von der islamistischen Terrorgruppe Hamas vom Zaun gebrochene Gaza-Krieg im Juli/August sowie eine äußerst bedenkliche Ansprache von PLO-Chef Mahmud Abbas vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September. Angesichts all dessen kommt die folgende Rede des stellvertretenden israelischen Botschafters in Norwegen zur rechten Zeit. Nicht zuletzt anhand der Geschichte seiner eigenen christlich-arabischen Familie aus Jaffa zeigt George Deek, dass es auch etwas anderes geben kann, als fortgesetzten Hass und andauernde Gewalt, als ein Verharren in Opfernarrativen und rückwärtsgewandtem Denken.

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

6. Oktober 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Die Türkei, der „Islamische Staat“ in Syrien und die „Peschmerga“ in Kobane
III. Muss der Iran „ins Boot geholt werden“?

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Irak, Iran, Iranisches Atomprogramm, Islamismus, Israel, Syrien, Türkei

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: G. Hoffmann-Ostenhof, Michael Wrase, Thomas Spang

4. Oktober 2014

Sehr geehrter Herr Arnim-Ellissen, sehr geehrter Herr Cupal,

in Ihrer Anmoderation zum Bericht über die palästinensische Initiative vor der UNO im heutigen Ö1-Mittagsjournal sagten Sie: „In Israel wird das Fest Jom Kippur gefeiert, der Tag der Sühne und Versöhnung, ein hoher Feiertag im Leben eines frommen Juden – und kein Palästinenser aus dem Westjordanland darf in dieser Zeit nach Israel einreisen.“ Aus Ihrer Bemerkung geht jedoch nicht hervor, dass diese Abriegelung des Westjordanlandes nicht etwa, wie es die Formulierung nahelegen könnte, religiöse oder nationalistische Ursachen hat, sondern Sicherheitserfordernissen geschuldet ist und der Abwehr möglicher Terrorattentate dient. So verhängt Israel regelmäßig zu hohen Feiertagen Einreisesperren aus Angst, palästinensische Extremisten könnten – wie in der Vergangenheit  mehrfach geschehen (z. B. zu Jom Kippur 2007 oder zum Pessachfest 2002) – die Gelegenheit nutzen, um Anschläge zu verüben. Dieses Jahr ist die Lage nach dem Gaza-Krieg des vergangenen Sommers besonders angespannt, was die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich erklären mag. Erst am Donnerstag wurden in der Westbank zwei Palästinenser verhaftet, die Rohrbomben und andere Waffen mit sich führten, was die erhöhte Gefahr möglicher Anschläge noch einmal deutlich hervortreten ließ.

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

29. September 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Der „Islamische Staat“ und der Atomstreit: Rohani vor den Vereinten Nationen
III. Der Iran und der islamistische Terror im Irak und in Syrien

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Gelistet in den Kategorien: Irak, Iran, Iranisches Atomprogramm, Islamismus, Syrien, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gudrun Harrer

22. September 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Bilder von IS-Verbrechen: Zeigen oder nicht zeigen?

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Gelistet in den Kategorien: Irak, Syrien, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

17. September 2014

Sehr geehrter Herr Gersmann,

in der gestrigen ZIB24 berichteten Sie über den „(e)rsten Angriff“ auf Israel aus dem Gazastreifen seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe am 26. August. Wie Sie richtig ausführten, ist dabei eine „Mörsergranate in Südisrael eingeschlagen“. Warum allerdings untermalten Sie diese Meldung eines Angriffs auf Israel mit Bildern von Zerstörungen in Gaza? Obwohl Israel attackiert wurde, waren in Ihrem Beitrag nur palästinensische Zivilisten zu sehen, während die einzige Aufnahme von der israelischen Seite Panzer und Soldaten zeigte. Damit folgten Sie einem Muster, das schon die Berichterstattung während des Krieges bestimmt hat: Israel wurde vielfach als aggressive Militärmacht ins Bild gesetzt; vom terroristischen Krieg der Hamas gegen den jüdischen Staat war dagegen nur wenig zu sehen –  so als ob die über dreitausend Raketen auf Israel nicht aus dem Gazastreifen abgefeuert worden wären und es dort nur zivile Opfer, aber keine bewaffneten Kämpfer gegeben habe.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

15. September 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Krieg gegen den IS im Irak und in Syrien: Reaktionen auf Obamas Rede
III. Die neue irakische Regierung, die irakischen Sunniten und der Kampf gegen den IS

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Gelistet in den Kategorien: Irak, Iran, Islamismus, Syrien

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gudrun Harrer, Martin Stricker, Oliver Grimm

12. September 2014

43 Mitglieder einer für Aufklärung zuständigen Eliteeinheit der israelischen Armee haben in einem Brief an Premier Netanjahu erklärt, dass sie künftig nicht mehr an Operationen im Westjordanland und im Gazastreifen teilnehmen werden. Der ORF findet für seine kurze Meldung darüber folgende Schlagzeile:

Das Problem dabei: Im Bericht auf Ynet, auf den sich der ORF zu berufen scheint, findet sich kein einziges Wort über die israelische Siedlungspolitik, genauso wenig wie in dem der Times of Israel, der Jerusalem Post, der Haaretz, oder, um nicht nur auf israelische Quellen zu verweisen, der ARD-Tagesschau. Nur in der Überschrift des ORF ist alles anders: Statt von einigen Mitgliedern der „Unit 8200“ zu reden, in der mehrere tausend Menschen arbeiten, wird hier der Eindruck erweckt, die gesamte Einheit habe ihre Dienstverweigerung angekündigt, und das angeblich wegen der „Siedlungspolitik“, obwohl diese, so sie in der bislang noch nicht im vollen Wortlaut veröffentlichten Erklärung überhaupt Erwähnung findet, offenkundig nicht das wesentliche Motiv für die Verweigerung darstellt.

Gelistet in den Kategorien: Israel

Gelistet in den Medien: ORF

8. September 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Fischers „Israelkritik“ (1): Beiträge in den Medien
III. Fischers „Israelkritik“ (2): Der Präsident legt nach – und bedient älteste antisemitische Klischees

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

8. September 2014

Der Beitrag vom vergangenen Donnerstag wurde heute in einer leicht gekürzten Version unter dem Titel „Israelische Gesellschaft war schockiert“ als Leserbrief in der Presse veröffentlicht.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Presse

4. September 2014

Adnan Ibrahim ist wahrlich kein Unbekannter: Wer in Österreich auf der Suche nach islamisch-religiös begründetem Hass auf Israel, offener Parteinahme für die islamistische Terrororganisation Hamas sowie Verklärung dschihadistischen Märtyrertums ist, der wird bei Ibrahims Predigten mit Sicherheit fündig. Eine Anzeige gegen ihn wegen Volksverhetzung wurde einst mit der Begründung zurückgewiesen, Ibrahim sei „aus dem Zusammenhang gerissen“ zitiert worden. Carla Amina Baghajati, die heutige Medienbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), verteidigte Ibrahim damals als einen „Gelehrten“, der „weit über Österreich hinaus einen ausgezeichneten Ruf wegen seiner aufgeklärten und liberalen Haltung“ genieße und Muslime in Europa bei der „Entwicklung eines eigenständigen und zugleich authentischen Profils“ theologisch begleite. Wie „aufgeklärt“ und „liberal“ Ibrahim wirklich ist, stellte er jetzt in einer Hasspredigt anlässlich des Gaza-Krieges unter Beweis – man kann nur hoffen, dass junge österreichische Muslime bei der Entwicklung eines „eigenständigen und authentischen Profils“ nicht auf Hetzer wie Ibrahim hören:

Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

4. September 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

würde jemand über den rechtsextremen Terror der „Bajuwarischen Befreiungsarmee“ der 1990er-Jahre schreiben und behaupten, deren Anschläge wären in Österreich „gefeiert“ worden, so würde das zurecht als groteske Verzerrung und schlichter Unsinn abgetan werden. Mit Sicherheit teilten manche Menschen die Feindbilder eines Franz Fuchs, einige wenige werden auch Sympathien für seine Gewalttaten gehabt haben, doch die deutliche Mehrheit der Österreicher lehnte den Terror ab und verurteilte ihn scharf. In einem Leserbrief behauptet Heinz Kienzl nun, nach der Ermordung des israelischen Premiers Rabin 1995 sei der Attentäter „gefeiert“ worden – obwohl die Tat wie keine andere die israelische Gesellschaft schockierte und bis auf eine verschwindend kleine, radikale Minderheit von der überwältigenden Mehrheit der israelischen Bevölkerung als abscheuliches Verbrechen verurteilt wurde. Wie kommt Kienzl zu der falschen generalisierenden Behauptung, der Mörder Rabins sei in Israel „gefeiert“ worden? Und warum ist es ihm offenbar ein Anliegen, ein derartig diffamierendes Bild der israelischen Gesellschaft in die Welt zu setzen, das mit der Realität so gut wie nichts zu tun hat?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Presse

3. September 2014

Während des siebenwöchigen Gaza-Krieges, schreibt der palästinensische Journalist Khaled Abu Toameh, beging die Hamas ungezählte Verbrechen. Er meint damit allerdings nicht die über dreitausend Raketen, die von islamistischen Terroristen im Laufe des Krieges auf Israel abgefeuert wurden, sondern die Verbrechen der Hamas, die an Palästinensern im Gazastreifen, vor allem an Mitgliedern der rivalisierenden Fatah, verübt wurden, ohne dass dies international für Schlagzeilen gesorgt hätte: „Had these Fatah members fallen victim to an assault by IDF soldiers or Jewish settlers, their photos and stories would have made it to the front pages of major newspapers in the US, Canada and Europe. But unfortunately for them, they were shot and beaten by fellow Palestinians – in this instance Hamas. Obviously, this is not a story worth being covered by representatives of the ‚mainstream‘ media in the West.“

Gelistet in den Kategorien: Palästinenser

1. September 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Sesselrücken in der Türkei: Will Erdogan Obama werden?
III. Österreichische Medien über das Ende des Gaza-Kriegs

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Gelistet in den Kategorien: Islamismus, Israel, Palästinenser, Türkei

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

27. August 2014

Sehr geehrter Herr Müller-Schinwald,

im heutigen Ö1-Mittagsjournal meinten Sie anlässlich Ihres Interviews mit Amr Moussa, dem ehemaligen Außenminister Ägyptens sowie ehemaligen Generalsekretär der Arabischen Liga, bereits vor mehr als zehn Jahren hätten die arabischen Staaten Israel einen „umfassenden Kompromiss" angeboten: „Aufnahme diplomatischer und Wirtschaftsbeziehungen, Normalisierung der Situation, im Gegenzug Schaffung eines palästinensischen Staates mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem. Dieses Angebot sei weiter gültig, sagt Amr Moussa“. Was Amr Moussa aber geflissentlich zu erwähnen vergaß: Genau dieses Angebot zur Schaffung eines Staates hat Israel den Palästinensern allein seit dem Jahr 2000 bereits drei Mal gemacht – und noch jedes Mal ist es von der palästinensischen Seite ausgeschlagen geworden.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: ORF

25. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Der Gaza-Krieg und Bundespräsident Fischers Unverhältnismäßigkeit
III. Mit Assad gegen den Terror?

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Relevante Autoren: Michael Wrase

22. August 2014

Ein Jahr ist seit den verheerenden Giftgasattacken des syrischen Regimes auf Vorstadtgebiete von Damaskus vergangen, bei denen über 1300 Menschen getötet wurden. Aus diesem Anlass veröffentlichte die Hilfsorganisation Wadi ein Dossier mit dem Titel: „Unterlagen zum 1. Jahrestag der Giftgasangriffe auf die Ghoutas  vom 21.8.2103“, dessen Kernstück Interviews mit Überlebenden und Augenzeugen des Massakers bildet. In der Einleitung erinnert Thomas Uwer an die von Präsident Obama einst verkündete „rote Linie“, „deren Übertretung zu Maßnahmen gegen die syrische Regierung führen werde. Im Sommer 2014 leben die Menschen der Ghoutas nun bereits seit einem Jahr auf der anderen Seite der roten Linie – und nichts wurde für sie unternommen. Die Tatenlosigkeit der Welt gegenüber dem andauernden Morden, gegenüber gravierenden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in Syrien ist ein andauernder Skandal.“

Gelistet in den Kategorien: Syrien

20. August 2014

Wenn auf der Titelseite unter der Überschrift „Nahost: Neue Angriffe“ von einem nicht näher beschriebenen „Zusammenbruch der Waffenruhe“ die Rede ist und davon berichtet wird, dass „Israels Regierung ihre Delegation von den Nahost-Verhandlungen in Kairo zurückgerufen“ habe; wenn abgesehen davon aber weder die Wörter „Palästinenser“, „Terroristen“ noch „Raketen“ zu finden sind, dann ahnt der geübte Standard-Leser, was passiert ist: Terroristen aus dem Gazastreifen haben wieder einmal eine Waffenruhe gebrochen und Israel mit Raketen angegriffen.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard

18. August 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Mehr als bloß einseitig: Wenn „Israelkritik“ jeden Bezug zur Wirklichkeit verliert
III. Obama und der Abzug aus dem Irak: Gudrun Harrer im Standard

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Irak, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gudrun Harrer

13. August 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Farid Hafez bestreitet in seiner Replik auf Michael Ley die Existenz eines „muslimischen Antijudaismus“ u. a. mit der Bemerkung, es „sollte nicht vergessen werden, dass der Prophet Muhammad selbst eine Jüdin ehelichte.“ Als Argument kann er das nur vorbringen, weil er auf das Unwissen der Leser hofft: Safiyya bint Huyayy, die elfte Ehefrau Mohammeds, entstammte der Überlieferung zufolge wirklich einem jüdischen Stamm. Der Redlichkeit zuliebe sollte man aber dazusagen: Die Banu Nadir wurden vom Propheten und seinen Kriegern zuerst aus Medina vertrieben; nach der „Grabenschlacht“ wurde die Festung, in der sie Unterschlupf fanden, bis zur Kapitulation belagert. Daraufhin wurden, unter tätiger Mitarbeit Mohammeds, sämtliche Männer enthauptet und alle Frauen und Kinder von den Muslimen versklavt. Unter den Getöteten befand sich auch der Vater von Safiyya, der in der frühesten autoritativen Biographie über das Leben des Propheten von Ibn Ishaq stets als „Feind Gottes“ bzw. „Gottesfeind“ bezeichnet wird. Saffiya selbst wurde, bevor Mohammed sie „ehelichen“ konnte, bei der Eroberung einer anderen Festung gefangen genommen. Die Geschichte eines jüdischen Stammes, der von den Muslimen unter der Führung des Propheten vertrieben, versklavt und ermordet wurde, präsentiert Hafez also ausgerechnet als Beleg für das Fehlen eines islamischen Antijudaismus. Ein derartig dreister und, wie anzunehmen ist, völlig bewusster Versuch der Irreführung der Leser disqualifiziert sich selbst und sollte eigentlich in keiner ernsthaften Debatte akzeptiert werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus

Gelistet in den Medien: Presse

13. August 2014

Der UN-Menschenrechtsrat hat den kanadischen Juristen William Schabas zum Vorsitzenden des Komitees bestellt, das dem Verdacht auf israelische Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg nachgehen soll. Schon der Beschluss zur Einsetzung des Komitees war so einseitig und vorverurteilend, dass sowohl die EU, als auch die USA ihn nicht unterstützten. Mit Schabas, der sich seit Jahren immer wieder durch seine anti-israelische Einseitigkeit einen Namen gemacht hat, wurde jetzt ein würdiger Leiter für eine unwürdige Untersuchung gefunden. Wer eine Vorahnung von der Farce bekommen will, die nun bevorsteht, dem sei das Interview mit Schabas in einer israelischen Nachrichtensendung empfohlen. Darin verteidigt er u. a. seine im letzten Jahr erhobene Forderung, den israelischen Premier Netanjahu wegen dessen Verantwortung für „Kriegsverbrechen“ im Gaza-Krieg 2008/2009 vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Kleiner Haken an der Sache: Netanjahu trug damals gar keine Regierungsverantwortung, sondern war Oppositionsführer; in dem für seine grotesk anti-israelische Schlagseite berüchtigten Goldstone-Report, auf den Schabas sich bei seiner Forderung beruft, findet sich nicht der geringste Vorwurf gegen Netanjahu – tatsächlich wird er darin gerade einmal in einer belanglosen Fußnote erwähnt. Offensichtliche Inkompetenz gepaart mit eindeutiger Voreingenommenheit gegen Israel, das sind die Qualitäten, die jemanden dazu qualifizieren, das nächste anti-israelische Propagandaunterfangen anzuführen, das die Vereinten Nationen im Namen der Menschenrechte veranstalten.

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

12. August 2014

Unsere Zuschrift an die Kleine Zeitung vom vergangenen Freitag über die Propaganda einer angeblichen „Friedensaktivistin“ wurde gestern in leicht gekürzter Form unter dem Titel „Verzerrte Darstellung“ als Leserbrief veröffentlicht.

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Gelistet in den Kategorien: Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

Ähnliche Beiträge: Die Propaganda einer angeblichen „Friedensaktivistin“

11. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Verschiedenes zum Gaza-Krieg
III. Stets die gleiche Leier: „Bush ist schuld“

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Gelistet in den Kategorien: Irak, Islamismus, Israel, Palästinenser, Syrien, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: K. El-Gawhary, G. Hoffmann-Ostenhof

8. August 2014

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

beim Lesen von Helga Suleimans Gastkommentar zum Gaza-Krieg kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Die Ereignisse der letzten vier Wochen so darzustellen, als habe die israelische Armee nichts anderes im Sinn gehabt, als im Gazastreifen Menschen zu bombardieren und gezielt deren Unterkünfte zu zerstören, ist eine geradezu böswillige Verzerrung. Suleiman empört sich über die (Teil-)Absperrung des Gazastreifens, erwähnt aber nicht, warum diese verhängt wurde – die über zehntausend Raketen, die von Hamas und anderen palästinensischen Terrorgruppen in den letzten Jahren auf Israel abgefeuert wurden, verschweigt sie einfach. Sie echauffiert sich über die angeblich „völkerrechtswidrige Blockade“, obwohl selbst eine von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Untersuchungskommission im Hinblick auf die Seeblockade zu dem Schluss kam, dass diese eine legitime Sicherheitsmaßnahme ist, um den Waffenschmuggel an Terrorgruppen zu verhindern. (Sehen Sie dazu die Schlussfolgerung auf Seite 45 des Palmer-Berichts.) Der Höhepunkt von Suleimans anti-israelischer Tirade ist freilich ihre Verteidigung des palästinensischen Terrors als „legitime(r) Widerstand“: Sie erteilt damit den Kriegsverbrechen der Hamas ihren Segen, die sich in ihrem Terrorkrieg gegen Israel hinter der palästinensischen Zivilbevölkerung versteckt und mit ihren Raketen wahllos israelische Zivilisten zu ermorden versucht. „Es gibt keinen sicheren Ort in Gaza“, behauptet Suleiman, und verdeckt damit die Tatsache, dass es sehr wohl sichere Orte gibt: die Bunker, in denen sich die Führung der Hamas in Sicherheit bringt, während sie die palästinensischen Zivilisten zu Propagandazwecken in einem Krieg sterben lässt, den allein sie zu verantworten hat. Was die Diffamierung israelischer Selbstverteidigung und die Verteidigung der Kriegsverbrechen einer islamistischen Terrorgruppe mit dem Frieden zu tun haben sollen, um den es der Aktivistin einer „Friedensplattform“ doch angeblich geht, muss Suleiman mit sich selbst ausmachen. Aber warum gibt sich die Kleine Zeitung für solch israelfeindliche Propaganda her?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

8. August 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

lang und breit räsoniert Iran Buruma in seinem Gastkommentar „Warum der Bombenregen auf Zivilisten?“ über „strategische Bombardements“, stellt die israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen auf eine Stufe mit historischen Beispielen von Coventry bis Hiroshima, und macht sich Gedanken darüber, was für andere Gründe außer „purem Blutrausch“ sowie „Lust an der Gewalt und Rachedurst“ es dafür geben könnte, ganze Städte dem Erdboden gleichzumachen. Dabei verschweigt er allerdings, dass Israel genau das nicht getan hat: In den vergangenen vier Wochen hat die israelische Armee so gezielt wie möglich die Infrastruktur des Terrors im Gazastreifen angegriffen. Dass dabei Zivilisten ums Leben kamen und mit Sicherheit auch Fehler gemacht wurden, ist bei tausenden von Einsätzen unvermeidlich. Doch hätte Israel tatsächlich so agiert, wie Buruma es darstellt, wären jetzt hunderttausende Opfer zu beklagen. Die Gleichsetzung des israelischen Vorgehens mit den Städtebombardements im Zweiten Weltkrieg oder gar dem Einsatz von Atombomben ist schlicht infam. Um seine eigenen Worte zu paraphrasieren: Wenn Buruma das nicht weiß, ist er ein Narr. Wenn er Israel aber wider besseres Wissen diffamiert, so zeugt das von erschreckender intellektueller Unredlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: Presse

6. August 2014

Wer riskiert das Leben unschuldiger palästinensischer Kinder? Wer bringt UN-Einrichtungen in Gefahr? Der Reporter eines französischen Senders hat die Antworten:

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6. August 2014

Vor kurzem haben wir anhand eines Beitrags der Kleinen Zeitung gezeigt, warum sich jüdische und erst recht israelische Stimmen hierzulande so großer Beliebtheit erfreuen, wenn sie kein gutes Haar an Israel und/oder dessen Politik lassen: Sie liefern den vielen „Israelkritikern“ genau das, was sie hören wollen – ungeachtet dessen, dass die so gern Interviewten für kaum jemanden anderen als sich selbst sprechen und ihre ‚Fakten‘ oftmals einfach falsch und ihre Argumente unhaltbar sind. Das Ö1-Mittagsjournal trat heute an, um ein weiteres Beispiel für unsere Analyse zu liefern: Auftritt Uri Avnery.

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5. August 2014

Rund einen Monat dauert der Krieg zwischen der Hamas und Israel bereits, und noch immer tauchen in Radio- und Fernsehsendungen palästinensische und andere Apologeten des Terrors auf, die bestreiten, dass die Hamas die palästinensische Zivilbevölkerung gefährdet, indem sie von Wohngebieten aus Raketen auf Israel abfeuert. Auch wenn diese Verleugnung des Offenkundigen nur mehr lächerlich ist, sei der Bericht eines indischen Reporterteams empfohlen, in dem genau das zu sehen ist, was die Hamas nicht gezeigt haben will – weswegen der Bericht auch nicht ausgestrahlt werden konnte, solange die Journalisten sich noch in Gaza befanden: „This report is being aired on NDTV and published on ndtv.com after our team left the Gaza strip – Hamas has not taken very kindly to any reporting of its rockets being fired. But just as we reported the devastating consequences of Israel‘s offensive on Gaza‘s civilians, it is equally important to report on how Hamas places those very civilians at risk by firing rockets deep from the heart of civilian zones.“

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4. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Fritz Edlinger und das anti-israelische Zitierkartell
III. Offene Hamas-Propaganda im Ö1-Mittagsjournal
IV. Zum Karriereende: UN-Menschenkommissarin Pillay dreht völlig durch

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4. August 2014

Sehr geehrter Herr Schüller,

im heutigen Ö1-Mittagsjournal führten Sie aus, dass es den „Reformern“ im Iran um Präsident Rohani darum gehe, sich von der „konservativen“ Position zu Israel zu emanzipieren, indem sie, statt Israelhass zu propagieren, für Frieden im Gazastreifen und in Palästina auf die Straße gingen: „(S)ie distanzieren sich von den Parolen der Konservativen ‚Nieder mit Israel, Tod Israel‘, sondern sie wollen ihren eigenen Weg gehen.“ Nun hat freilich der „Reformer“ Rohani erst unlängst Israel als „eiternden zionistischen Tumor“ bezeichnet, der das „Land der Oliven“ mit den „Köperteilen palästinensischer Kinder übersät“ und sich damit genau der bekannten hasserfüllten Rhetorik des iranischen Regimes bedient, die man nur schwerlich als einen Versuch werten kann, Frieden im Nahen Osten zu stiften. Die hetzerischen Worte Rohanis kamen alles andere als überraschend, gibt es doch nicht den geringsten Hinweis darauf, dass dessen Haltung zu Israel sich grundlegend von der anderer Repräsentanten eines Regimes unterscheiden würde, das die Vernichtung des jüdischen Staats seit Jahrzehnten als Teil seiner Staatsräson betrachtet. Warum versuchen Sie, bei den Ö1-Hörern einen anderen Eindruck zu erwecken und zu suggerieren, dass die „Reformer“ sich im Hinblick auf Israel grundsätzlich anders positionieren würden als andere Fraktionen des Regimes?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Relevante Autoren: Christian Schüller

2. August 2014

Sehr geehrte Falter-Redaktion,

Raimund Löws Forderung, um alle paar Jahre „Minikriege“ zu vermeiden, müsse die Hamas in einen „Verhandlungsprozess“ eingebunden werden, ist nicht sonderlich originell. Auch wenn Gespräche mit der Hamas über einen Frieden mit Israel – oder auch nur eine Akzeptanz des jüdischen Staates – in etwa so sinnvoll sind wie der Versuch, dem Opus Dei die Zulassung geschiedener Frauen zum katholischen Priesteramt schmackhaft zu machen, wird dieser Unsinn immer wieder als möglicher Ausweg aus der Krise vorgebracht. Löw geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter, als bloß Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas zu fordern: Er meint, Europa solle „einen Gesprächskanal zu Hamas-Chef Khaled Meschal … in Katar öffnen“ (Falter 31/14), plädiert also dafür, dass die Europäische Union die Gewalt einer islamistisch-totalitären und antisemitischen Terrorgruppe mit internationaler Anerkennung belohnen solle.

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Relevante Autoren: Raimund Löw

2. August 2014

Im Interview mit der Presse beklagt „Mohammed El-Halabi von der Hilfsorganisation World Vision“ die Lage im Gazastreifen: „Sogar die Schulen und Spitäler sind nicht sicher.“ Was er nicht dazusagt: Schulen sind, wie die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge unlängst erklärte, u. a. deshalb nicht sicher, weil Terroristen sie als Lager für Raketen missbrauchen, selbst wenn sie damit die Leben von tausenden palästinensischen Zivilisten in Gefahr bringen. Und Herr El-Halabi verschweigt ebenfalls, warum auch Krankenhäuser nicht sicher sind: Weil die Hamas das Kriegsverbrechen begeht, sie als Abschussbasen für ihre Raketen zu benutzen – wie dem Bericht einer finnischen Journalistin vom Shifa-Krankenhaus in Gaza zu entnehmen ist:

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1. August 2014

Sehr geehrte Frau Koren,

mit dem Interview mit Ari Rath unter dem Titel „Das ist nicht das Israel, das ich wollte“ in der gestrigen Ausgabe der Kleinen Zeitung ist es Ihnen wieder gelungen, einen Israeli/Juden ausfindig zu machen, der kein gutes Haar am jüdischen Staat bzw. an dessen Politik lässt und damit nur bestätigt, was der gemeine „Israelkritiker“ immer schon gewusst hat. Da sich in dem Interview, wie in solchen Fällen üblich, bestenfalls Spurenreste der Wirklichkeit wiederfinden, gestatten Sie mir, kurz auf die offenkundigsten Unwahrheiten bzw. Verzerrungen hinzuweisen.

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Relevante Autoren: Nina Koren

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30. Juli 2014

Im Ö1-Mittagsjournal (28. Juli 2014) durfte mit Margret Johannssen, Politologin am Institut für Friedensforschung in Hamburg, mal wieder eine Friedensforscherin ihrer Zunft alle Ehre machen. In der momentanen Situation, so führte Johannsen aus, müsse es darum gehen, „die Hamas auf ihrem politischen Weg, den sie ja mit der Teilnahme an den Wahlen 2006 gegangen ist oder begonnen hat, zu unterstützen. Dann wird es ihr auch gelingen, künftig ihre Milizen unter Kontrolle zu halten.“ Leider gab Johannssen keine Auskunft darüber, wer denn zur „politischen Spitze“ der Hamas gehören soll, die angeblich die Kontrolle über den sich an keine Vereinbarungen haltenden „militärischen Flügel“ verloren habe, jenen Flügel also, der jetzt Israel „Paroli bietet“, wie die Friedensforscherin es ausdrückte.

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29. Juli 2014

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

Eric Frey meinte unlängst in einem Kommentar, der an die Medien gerichtete Vorwurf der Einseitigkeit in der Berichterstattung über den Gaza-Krieg sei unbegründet, denn die Journalisten würden sich „viel Mühe (geben), Ereignisse und Ursachen umfassend und objektiv darzustellen“. Aber in einem asymmetrischen Krieg wie dem zwischen Israel und der Hamas sei der Vorwurf der Einseitigkeit an Journalisten eben „unvermeidbar“. (Standard, 21. Juli 2014) Vielleicht wird Frey gezwungen sein, seinen Eindruck noch einmal zu überdenken, wenn er die Reportage „Ist dieses Mädchen eine Hamas-Kämpferin?“ von Martin Lejeune liest, die im heutigen Standard veröffentlicht wurde: Eine umfassende und objektive Darstellung ist darin kaum zu finden, stattdessen aber die kommentarlose Übernahme haarsträubender Vorwürfe gegen Israel und eine höchst selektive Schilderung der Ereignisse.

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29. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Rafreider,

in der gestrigen ZiB 24 sagten Sie in der Anmoderation zum Bericht über die Fortsetzung der israelischen Militäroffensive: „Und Israel hat tatsächlich zum ersten Mal bestätigt, sich an eine Waffenruhe halten zu wollen“. Angesichts der Ereignisse der letzten Wochen sei mir die Frage gestattet: Wie kommen Sie zu dieser Behauptung? Haben Sie einfach nicht mitbekommen, dass Israel sich am 15. Juli an eine von Ägypten vorgeschlagene Waffenruhe hielt, während es von der Hamas ohne Unterbrechung weiter mit Raketen beschossen wurde? Wie konnte Ihrer Aufmerksamkeit entgehen, dass Israel zwei Tage später eine „humanitäre Feuerpause“ verkündete, die sogar weitgehend hielt, nur um unmittelbar nach deren Auslaufen von der Hamas mit mehr als 100 Raketen beschossen zu werden – was der unmittelbare Auslöser für die israelische Bodenoffensive war? Ist Ihnen bloß entgangen, dass Ihre ZiB 24-Kollegin Lisa Gadenstätter erst am vergangenen Freitag darüber berichtete, dass „Israel jetzt einer 12-stündigen Feuerpause ab 7 Uhr früh zugestimmt“ hat – eine Feuerpause, die dann einseitig bis zum Sonntagabend verlängert, von der Hamas aber gebrochen wurde?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Sobald in Politik und Medien vom israelisch-palästinensischen Konflikt die Rede ist, darf eine Forderung nicht fehlen: Um eine Friedenslösung erreichen zu können, seien „schmerzhafte Kompromisse“ vonnöten. Manchmal wird die Aufforderung, endlich die erforderlichen „schweren Entscheidungen“ zu treffen, an beide Konfliktparteien gerichtet, in aller Regel ist es jedoch ausschließlich der jüdische Staat, an den die Mahnung adressiert wird, im Dienste des Friedens über den eigenen Schatten zu springen und „mutige Schritte“ zu setzen.

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