28. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Ein „israelisches Massaker“ in einer Schule? – Ohne Zweifel gegen den Angeklagten
III. Propaganda mit Zahlen
IV. Der Hetzer Seinitz und der Unterschied zwischen Krone und Bild

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Relevante Autoren: Kurt Seinitz

25. Juli 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in seinem Gastkommentar spricht Raed Sabbah vom Gazastreifen als „der am dichtest besiedelten Gegend der Welt“. Bei dieser Behauptung handelt es sich um ein klassisches Beispiel palästinensischer Propaganda: sie klingt sehr dramatisch, ist aber, wie man mühelos binnen weniger Minuten feststellen kann, einfach falsch. In Wahrheit ist der Gazastreifen mit rund 5000 Einwohnern pro Quadratkilometer nur ein wenig dichter besiedelt als Wien oder München, und deutlich weniger dicht als etwa Hongkong (6396 Ew/km2), Singapur (7126 Ew/km2 oder Monaco (17.889 Ew/km2). Anstatt mich mit den anderen Unwahrheiten auseinanderzusetzen, die Sabbah in seinen Kommentar verpackt hat (Israel überrasche Gaza „regelmäßig“ mit „neuen Angriffen“, die Hamas habe sich von der Ermordung der drei entführten Israelis distanziert, Israels Handlungen seien „eklatant unverhältnismäßig“, Israel habe „mit den Angriffen begonnen“ usw.), sei mir der Hinweis gestattet, dass die maßlos überzogene Rhetorik der Vorwürfe gegen Israel Sabbahs eigene Propaganda ad absurdum führt.

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24. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Williwald,

in der Anmoderation zum heutigen Ö1-Morgenjournal-Bericht über den antisemitischen Angriff auf eine israelische Fußballmannschaft in Bischofshofen führten Sie aus: „Gleichzeitig scheint der gegenseitige Hass Menschen in ganz Europa zu erfassen. Schwere Ausschreitungen in Frankreich, in Deutschland Demonstrationen, auf denen jugendliche Muslime judenfeindliche Parolen rufen.“ Wo genau haben Sie denn „gegenseitigen Hass“ ausgemacht, wenn von pro-palästinensischer Seite antisemitische Parolen verbreitet und Synagogen und jüdische Geschäfte oder jetzt eben israelische Sportler angegriffen werden? Können Sie Beispiele nennen, in denen jüdische oder pro-israelische Demonstranten zu Gewalt gegen Muslime oder Palästinenser aufgerufen haben?

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23. Juli 2014

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

Nina Koren ist mit ihrem gestern veröffentlichen Interview mit dem israelischen Schriftsteller Nir Baram ein bemerkenswerter Beitrag zur Berichterstattung über den Gaza-Krieg gelungen – wenn auch in negativer Hinsicht. Baram wirft darin dem israelischen Premier Netanjahu „Angst-Propaganda“ und die gezielte Manipulierung der „Holocaust-Erfahrung für seine Zwecke“ vor. Dieses die reale Bedrohung Israels verharmlosende ‚Argument‘ wäre selbst in ruhigeren Zeiten vorsichtig gesagt ein wenig verschroben angesichts der buchstäblich Zigtausenden von der libanesischen Hisbollah auf Israel gerichteten Raketen sowie angesichts eines iranischen Regimes, für das die Vernichtung Israels zur Staatsräson gehört, das den Holocaust leugnet und an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet. Netanjahu aber manipulative „Angst-Propaganda“ ausgerechnet in einer Zeit vorzuwerfen, in der täglich Dutzende Raketen der Hamas in Israel einschlagen und rund 5 Millionen Israelis akut bedrohen, während in Europa tagtäglich antisemitische Massenaufmärsche stattfinden, ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach verrückt.

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23. Juli 2014

Es war nur eine Frage der Zeit: Wie orf.at berichtet, habe der UN-Menschenrechtsrat (HRC) in Genf „deutliche Hinweise“ auf von der israelischen Armee im Gazastreifen angeblich begangene „Kriegsverbrechen“. „Es gebe eine ‚große Möglichkeit‘, dass die israelischen Häuserzerstörungen und die Tötung von Kindern völkerrechtswidrig seien“, so die Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Ausgerechnet die israelischen Armee, die angesichts der Gegebenheiten im Gazastreifen zivile Opfer zwar nicht verhindern kann, aber wie keine andere der Welt darum bemüht ist, deren Zahl so klein wie möglich zu halten, wird vom HRC also an den Pranger gestellt. „Jeder einzelne Fall müsse genau und unabhängig geprüft werden“, so Navi Pillay, eine eigens einzusetzende Kommission solle die Vorwürfe prüfen. Ach ja, auch die „wahllose(n) Angriffe“ der Hamas auf Israel seien zu verurteilen. Obwohl die Raketen von Hamas & Co. in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäuern und Moscheen gelagert und inmitten von Wohngebieten auf zivile „Ziele“ in Israel abgefeuert werden, spricht der HRC in diesem Zusammenhang selbstverständlich nicht von Kriegsverbrechen, ganz geschweige dessen, dass er eine Untersuchung „jedes einzelnen Falles“ fordern würde. Der HRC, in dem sich u. a. Länder wie China, Kuba, Kasachstan, Russland oder Saudi-Arabien als Hüter der Menschenrechte inszenieren, wird damit ein weiteres Mal seinem schlechten Ruf voll gerecht und erweist sich erneut als eine real existierende Dystopie, die mit der Wahrung der Menschenrechte in etwa so viel zu tun hat wie Jack Daniels mit Alkohol-Abstinenz.

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22. Juli 2014

Erst wenige Tage ist es her, dass die „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“ (UNRWA) bekannt gab, in einem ihrer leer stehenden Schulgebäude im Gazastreifen ein Raketenlager gefunden zu haben. Heute erklärte die UNRWA, dass erneut in einem ihrer Gebäude ein Raketenlager entdeckt worden sei. In der Pressemitteilung ist zu lesen: „The school is situated between two other UNRWA schools that currently each accommodate 1,500 internally displaced persons.“ Im Klartext heißt das: Palästinensische Terroristen machten 3000 palästinensische Flüchtlinge zu lebenden Schutzschilden für ihre Raketen. Hätte Israel von einem Angriff auf das Waffendepot abgesehen, um diese Menschen zu schützen, hätte es das Leben seiner eigenen Zivilbevölkerung riskiert, auf die diese Raketen früher oder später in der Absicht abgefeuert worden wären, möglichst viele Menschen zu töten. Hätte Israel das Waffenlager, ein legitimes militärisches Ziel, jedoch attackiert und wären dabei die von den Terroristen de facto als Geiseln genommenen Palästinenser zu Schaden gekommen, wäre allerorten wieder von einem „Massaker“ und einem „Kriegsverbrechen“ die Rede gewesen.

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Ähnliche Beiträge: Missing Link: Raketen in UN-Einrichtung gefunden

21. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Lügen, Verzerrungen, infame Vorwürfe: Das Übliche vom „Nahost-Experten“ Michael Lüders
III. Anders als bisher üblich: Antisemitismus und Terrorunterstützung ist nicht allein ein Problem Israels

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Relevante Autoren: Gil Yaron, Gudrun Harrer, Walter Friedl, Christian Ortner, Andreas Koller, Reinhard Göweil

19. Juli 2014

Wirft man Medien hierzulande vor, über den Gaza-Krieg nicht ausgewogen und fair zu berichten, sondern Propaganda für die Hamas zu betreiben, so weisen die betroffenen Journalisten den Vorwurf empört zurück: Sie mögen in ihren Berichten zwar „vergessen“ haben, die verbrecherischen Angriffe der Hamas auf Israel zu erwähnen, und sie mögen „unabsichtlich“ das eine oder andere Detail, das Israel in besserem Licht darstellen würde, verschwiegen haben, aber in keinem Fall hätten sie die Ereignisse bewusst verzerrt dargestellt. Subjektiv mag das stimmen, objektiv tut die Verteidigung wenig zur Sache: Wer einen Blick auf die Propagandarichtlinien für den Krieg wirft, die vom Hamas-Innenministerium herausgegeben wurden, wird viele der Elemente wiedererkennen, die auch hier in Österreich in den letzten knapp zwei Wochen die Berichterstattung über den Konflikt geprägt haben.

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Gelistet in den Medien: Kurier, Kronen Zeitung, ORF

Ähnliche Beiträge: Der ewige Aggressor Israel, Der ewige Aggressor Israel – Fortsetzung, ORF: Schuld ist, wer als Erster zurückschlägt, Israel hat die Kampfhandlungen unterbrochen? Für den ORF ein unwichtiges Detail

18. Juli 2014

Hätte Israel das verlassene Schulgebäude der „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“ (UNRWA) im Gazastreifen attackiert, die internationale Öffentlichkeit hätte sich vor Empörung überschlagen. Der Angriff auf eine UN-Einrichtung wäre mit Sicherheit als „Kriegsverbrechen“ skandalisiert worden und die Chancen wären nicht schlecht gestanden, dass der UN-Menschenrechtsrat eine Sonderkommission eingesetzt hätte, um den israelischen „Bruch des humanitären Völkerrechts“ zu untersuchen. Umso beredter ist im Gegensatz dazu das Schweigen, das die Bekanntgabe der Entdeckung eines Raketenlagers in genau diesem Schulgebäude durch die UNRWA gestern begleitet: Einzig den Salzburger Nachrichten war diese Meldung heute eine Erwähnung wert. Die „schamlose Verletzung internationalen Rechts“ (UNRWA-Zitat in den SN) durch palästinensische Terroristen ist für den Großteil der Medien hierzulande offenbar nicht von Interesse.

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Gelistet in den Medien: Salzburger Nachrichten

18. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Pettinger,

in Ihrem gestrigen ZIB24-Bericht zur beginnenden Bodenoffensive Israels im Gazastreifen haben Sie ausgeführt: „Mit Ruhe und Frieden ist es jetzt endgültig vorbei. Die israelische Bodenoffensive ist angelaufen, die Reaktion der Hamas wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.“ Haben Sie bei dieser Darstellung nicht ein kleines, aber für das adäquate Verständnis der Lage vielleicht nicht ganz unerhebliches Detail zu erwähnen „vergessen“?

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Gelistet in den Medien: ORF

16. Juli 2014

Sehr geehrte Frau Wolschek, sehr geehrter Herr Leitner,

wenn Sie sich heute noch einmal Ihren gestrigen ZiB-Bericht über die gescheiterte Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel ansehen, beschleicht Sie dann nicht auch das Gefühl, dass Sie darin ein kleines, aber vielleicht nicht ganz unwesentliches Detail unterschlagen haben?

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Gelistet in den Medien: ORF

Ähnliche Beiträge: Der ewige Aggressor Israel, Der ewige Aggressor Israel – Fortsetzung

16. Juli 2014

Am 20. Juli läuft die Frist ab, die letzten November im Interimsdeal von Genf zwischen dem iranischen Regime und den P5+1 festgesetzt wurde, um ein Abkommen zur Beendigung des Atomstreits mit dem Iran zu verhandeln. Aus diesem Grund hat MENA ein Dossier erarbeitet, in dem das Genfer Abkommen einer kritischen Analyse unterzogen, vor den Gefahren eines faulen abschließenden Deals gewarnt und die gefährliche Illusion einer Prüfung unterzogen wird, dass gegenüber einem mit Atomwaffen ausgestatteten iranischen Regime genauso auf eine Politik der Abschreckung und Eindämmung gesetzt werden könne, wie dies im Kalten Krieg gegenüber der Sowjetunion möglich war.

Zum Download: „Nuklearer Iran. Die Gefahr eines faulen Deals und die Illusion möglicher Abschreckung“.

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15. Juli 2014

Auf den Internetseiten österreichischer Printmedien ist man sich einig, dass Israel schuld am Ende eines Waffenstillstands ist, den die Hamas nie eingehalten hat. Wie sich zeigt, will der ORF hier nicht ins Hintertreffen geraten. Die Schlagzeile auf orf.at lautet:

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Gelistet in den Medien: ORF

Ähnliche Beiträge: Der ewige Aggressor Israel

15. Juli 2014

Manchmal ist die Berichterstattung über Israel dermaßen grotesk, dass einem fast die Worte fehlen. Aktuellstes Beispiel: Am Morgen stellte Israel nach einer ägyptischen Initiative seine Militäreinsätze gegen Stellungen der islamistischen Hamas im Gazastreifen ein. Die wollte von einer Unterbrechung ihres Terrorkrieges jedoch nichts wissen und feuerte weiter Raketen auf den jüdischen Staat. Nachdem es stundenlang nicht auf den fortdauernden Beschuss reagiert hat, nahm Israel zuletzt die Angriffe gegen die Hamas wieder auf. Nicht im Traum würde man auf diesen Ablauf der Ereignisse kommen, wenn man die Internetseiten österreichischer Medien betrachtet: Hierzulande heißt der Aggressor immer Israel.

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Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung, Kurier, Kronen Zeitung, Salzburger Nachrichten

14. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Wirklichkeit auf den Kopf gestellt: Die Eskalation im Spiegel österreichischer Medien
III. Fehlende israelische Opfer, zynische Strategie der Hamas
IV. Folge des Terrorkrieges der Hamas: Antisemitische Gewaltwelle in Europa

 

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Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Gudrun Harrer, Gil Yaron, Thomas Vieregge

13. Juli 2014

In der medialen Berichterstattung über den Krieg zwischen der Hamas und Israel wird allzu oft der Unterschied zwischen den Verbrechen einer Terrororganisation und der legitimen Selbstverteidigung des von ihr attackierten Staates eingeebnet. Daran wird vermutlich auch das Interview nichts ändern, das Ibrahim Khreisheh, der palästinensische Vertreter beim UN-Menschenrechtsrat, dem Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde gab. Jede einzelne der Raketen, so hält Khreisheh fest, die von Hamas und anderen Gruppen auf zivile Ziele in Israel abgefeuert werde, stelle ein Verbrechen gegen die Menschheit dar. Im Gegensatz zu den Palästinensern warnten die Israelis vor ihren Luftschlägen die betroffene Bevölkerung und kämen damit ihren rechtlichen Verpflichtungen nach. In österreichischen Medien werden Sie die Stellungnahme Khreishehs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nirgends finden – die Kriegsverbrechen der Hamas in der gebotenen Klarheit als solche zu bezeichnen, verstößt gegen das, was hierzulande als Ausgewogenheit missverstanden wird.

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9. Juli 2014

Sehr geehrte Krone-Redaktion,

schon dass Kurt Seinitz in seinem Kommentar in der heutigen Kronen Zeitung Israelis, die im Westjordanland leben, pauschal als „jüdische Kolonialsiedler“ und „Brutstätte(n) des Extremismus“ charakterisiert, stellt eine höchst fragwürdige Verunglimpfung dar. Dass er diese Menschen sodann aber als „giftige(s) Natterngezücht“ bezeichnet, überschreitet jede Grenze des Akzeptablen: Das ist nichts anderes als menschenverachtende Hetze. In Internetforen, in denen User unter dem Schutz der Anonymität stehen, mögen solche Hassausbrüche auf der Tagesordnung stehen. Dass diese entmenschlichende und der Gewalt den Boden bereitende Hetze in bester „Stürmer“-Manier – hat er in Ihren Seiten außer Juden eigentlich schon jemals jemand anderen als Giftschlangen bezeichnet? – von Ihrem Außenpolitikchef in die Tastatur gehämmert wurde, ist erschreckend genug; dass dieser verachtenswerte Ausbruch aber tatsächlich in Druck gehen konnte und Ihren zahlreichen Lesern vorgesetzt wurde, stellt einen beachtlichen Tiefpunkt an verantwortungslosem Journalismus in Österreich dar.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Kronen Zeitung

Relevante Autoren: Kurt Seinitz

9. Juli 2014

Sehr geehrte Kurier-Redaktion,

in seinem heutigen Kommentar meint Walter Friedl, Israel müsse „mit den Hamas-‚Terroristen‘ reden – ehe es zu spät ist.“ Denn es bestünde die Gefahr, dass die „nächste Generation“ der Islamisten „ähnlich radikal und kompromisslos“ sein werde, wie die Dschihadisten im Irak und Syrien. Man wundert sich, warum Friedl das Wort Terroristen durchgängig in Anführungszeichen setzt, handelt es sich bei der Hamas doch um eine Gruppe, an deren terroristischem Charakter es angesichts ihrer zahlreichen Selbstmordanschläge und dem ständigen Raketenbeschuss Israels nicht den geringsten Zweifel gibt – nicht ohne Grund wird sie auch von der EU als Terrorgruppe betrachtet.

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Gelistet in den Medien: Kurier

Relevante Autoren: Walter Friedl

7. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Gewaltspirale und moralische Äquidistanz
III. Nahost-Floskeln und die Realität

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Susanne Knaul

4. Juli 2014

Sehr geehrte ZIB 24-Redaktion,

da Ihre Israelberichterstattung nun zum dritten Mal binnen kurzer Zeit (sehen Sie hier und hier) nur so von faktischen Fehlern und Verzerrungen strotzt, gestatten Sie mir die Frage: Gibt es in Ihrer alltäglichen Redaktionsarbeit eigentlich irgendeine Form von Qualitätskontrolle? In seinem gestrigen Beitrag zur aktuellen Verschärfung der Konfrontation zwischen Israel und den Palästinensern führte Thomas Hois aus: „Ein Rachemord, heißt es sofort, verübt von israelischen Siedlern als Vergeltung für den Tod von drei israelischen Jugendlichen aus der Siedlung Siderot im Westjordanland.“ Das ist in mehrfacher Hinsicht inkorrekt. Nur einer der entführten und ermordeten Israelis lebte jenseits der sogenannten „Grünen Linie“: Gilad Shaer, der aus Talmon stammte. Naftali Fraenkel und Eyal Yifrach lebten in Nof Ayalon bzw. Elad – beides Orte, die in Israel liegen und auf die der Begriff Siedlung damit in keiner Weise zutrifft.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

2. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Stacher,

in Ihrem gestrigen ZIB24-Bericht über die Situation in Israel nach dem Fund der drei ermordeten israelischen Jugendlichen führen Sie aus: „Für den Tod der drei Jugendlichen hat Israel Vergeltung geschworen. 34 Luftangriffe auf den Gaza-Streifen in der Nacht auf Dienstag werden geflogen.“ Das ist faktisch nicht korrekt: Zwar trat das israelische Sicherheitskabinett am Montagabend zusammen, um über mögliche Reaktionen auf die Ermordung der drei Israelis durch Hamas-Aktivisten zu beraten, jedoch wurden wegen interner Meinungsverschiedenheiten keine Beschlüsse gefasst, sondern die Vertagung der Sitzung auf Dienstagabend beschlossen. Die von ihnen angesprochenen israelischen Militäraktionen im Gazastreifen standen in keinem direkten Zusammenhang mit dem Fund der ermordeten israelischen Jugendlichen, sondern waren die – gegen Raketenstellungen, Waffenlager und andere Einrichtungen der Hamas sowie des Islamischen Jihad gerichtete – Antwort auf militärische Angriffe aus Gaza in der Nacht von Sonntag auf Montag: Zum ersten Mal seit 2012 hatte die Hamas selbst wieder Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem andere palästinensische Gruppierungen bereits seit Tagen einen Raketenhagel auf Israel niedergehen ließen. Jede einzelne dieser Raketen, die wahllos auf israelische Städte und Dörfer abgefeuert werden, stellt ein Kriegsverbrechen dar; kein Staat der Welt kann derartigen Terror einfach geschehen lassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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30. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. US-Schwenk in Syrien? Jahre zu spät.
III. Syrien, der Iran und sunnitische Dschihadisten
IV. Kam der Zusammenbruch des Irak überraschend?

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26. Juni 2014

Sehr geehrte ZIB24-Redaktion

bei dem am Dienstag von Oliver Dötzl gestalteten ZIB24-Beitrag über die Suche nach den drei bei Hebron entführten israelischen Jugendlichen kann von Ausgewogenheit, Objektivität und Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht keine Rede sein. So hat Dötzl völlig einseitig massive palästinensische Vorwürfe wiedergegeben, ohne auch nur einem israelischen Vertreter die Möglichkeit einzuräumen, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen oder die israelische Position darzulegen. Damit aber nicht genug: Weil der in Rede stehende Beitrag noch weit einseitiger war, als dies bei der Berichterstattung über Israel leider ohnehin oft der Fall ist, und er darüber hinaus von Verzerrungen, Auslassungen und faktischen Fehlern nur so strotzte, erlauben wir uns, Punkt für Punkt darauf einzugehen.

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Gelistet in den Medien: ORF

Relevante Autoren: Oliver Dötzl

24. Juni 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in der gestrigen Presse berichtete Susanne Knaul über die Razzien der israelischen Armee, die im Westjordanland nach drei verschleppten israelischen Jugendlichen sucht. Knaul gab in ihrem Artikel die massiven Vorwürfe wieder, die palästinensische Politiker gegen Israel erheben: Von einer „Kollektivstrafe für das gesamte palästinensische Volk“ war ebenso die Rede, wie vom „kaltblütigen Töten“, dessen sich israelische Soldaten angeblich schuldig machten. All diese Anschuldigungen blieben völlig unwidersprochen, weil Knaul es in ihrem rund 400 Wörter langen Artikel verabsäumte, auch nur eine einzige Stimme zu Wort kommen zu lassen, die die israelische Sichtweise wiedergegeben oder zu den Vorwürfen Stellung genommen hätte. Dadurch bot der Beitrag eine höchst einseitige Darstellung der Situation. Nichts spricht dagegen, über die – teils überzogenen, teils haltlosen – Anschuldigungen der palästinensischen Propaganda zu berichten, aber wäre es nicht Knauls Pflicht gewesen, dem journalistischen Grundsatz der Ausgewogenheit folgend auch der anderen Seite die Möglichkeit zu geben, ihre Sicht der Dinge darzulegen?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

23. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Mit dem Iran den Terrorismus bekämpfen?
III. Ein seltsamer Fall von „Islamophobie“

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Relevante Autoren: Peter Pelinka, Damir Fras, G. Hoffmann-Ostenhof

19. Juni 2014

Sehr geehrte news.orf.at-Redaktion,

auf Ihrer Webseite findet sich heute ein Artikel mit folgender Überschrift: „Israelische Kampfjets griffen Hamas-Ziele im Gazastreifen an“. Liest man den Text darunter, erfährt man allerdings: „Den Luftschlägen waren Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet vorangegangen.“ Daraus ergeben sich einige recht einfache Fragen: Warum betiteln Sie ihren Beitrag nicht beispielsweise mit: „Erneut Raketenangriffe auf Israel aus dem Gazastreifen“? Warum drehen Sie den Ablauf der Ereignisse so um, dass in Ihrer Überschrift Israel als Aggressor dargestellt wird? Und da diese Art der verzerrenden Darstellung sich auf den Seiten des ORF immer und immer und immer wieder findet: Welche Begründung können Sie für diese offenbar regelmäßig vollzogene Verkehrung der Realität in Ihrer Berichterstattung anführen?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: ORF

16. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Nach der palästinensischen Einheitsregierung: Terror gegen Israel
III. Mediale Reaktionen auf die Entwicklungen im Irak: Bush ist schuld

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Irak, Israel, Palästinenser, Terrorismus

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Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Herbert Lackner, Thomas Vieregge, Damir Fras

9. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Reaktionen auf die palästinensische „Versöhnung“
III. Die vergebliche Suche nach einem Argument: Hoffmann-Ostenhof im profil über die palästinensische Einheitsregierung

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

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Relevante Autoren: G. Hoffmann-Ostenhof

8. Juni 2014

Der Beitrag "Edlinger und die historische Wahrheit" vom vergangenen Mittwoch wurde gestern in einer leicht gekürzten Version unter dem Titel "Jahrzehntelang Israels Vernichtung propagiert" als Leserbrief in der Presse veröffentlicht.

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5. Juni 2014

Einem Bericht des Guardian zufolge wird die australische Regierung in Zukunft im Zusammenhang mit Ostjerusalem nicht mehr von „besetztem“ Gebiet sprechen. Generalstaatsanwalt George Brandis erklärte im Namen der australischen Außenministerin, Ostjerusalem als „besetzt“ zu bezeichnen, beinhalte eine Reihe abwertender Implikationen. Es sei „weder angebracht noch hilfreich“, dermaßen urteilende Formulierungen im Hinblick auf Gebiete zu verwenden, die Gegenstand von Verhandlungen sind.

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4. Juni 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Fritz Edlinger bedauert in seiner Replik auf Ariel Muzikant, dass Jassir Arafat sich jahrzehntelang mit dem Vorwurf „herumschlagen“ habe müssen, „gegen jeglichen Frieden mit Israel zu sein“. Was Edlinger nicht erwähnt: Dieses harte Los wäre Arafat erspart geblieben, hätte er nicht jahrzehntelang jeden Frieden mit Israel ausgeschlossen und stattdessen die Vernichtung des jüdischen Staates propagiert. (Um nur eines von unzähligen Beispielen anzuführen: Der Journalistin Oriana Fallaci erklärte er einmal auf die Frage, ob er zu einem Frieden mit Israel bereit wäre: „Niemals! Wie werden unseren Krieg gegen Israel weiterführen, bis wir Palästina zurückbekommen. Das Ende Israels ist das Ziel unseres Kampfes, das keinen Kompromiss und keine Vermittlung zulässt. … Friede bedeutet für uns die Zerstörung Israels, und nichts anderes.“) Edlinger behauptet weiter, dass die „Osloer Grundsatzerklärung … den weiteren Bau von israelischen Siedlungen in den palästinensischen Gebieten untersagt“. Das ist schlicht falsch: In Artikel V des sogenannten Oslo-Abkommens werden die israelischen Siedlungen im umstrittenen Westjordanland explizit als eines der Themen genannt, die Gegenstand der Verhandlungen über ein Endabkommen („permanent status negotiations“) sein sollten. Das hatte einen guten Grund: Die Architekten des Abkommens hofften auf eine durch den Friedensprozess hervorgerufene positive Dynamik, die eine Überwindung der noch offenen heiklen Fragen (Jerusalem, Flüchtlinge, Grenzen  etc.) ermöglichen würde. Das traf insbesondere auch auf die Siedlungspolitik zu – ein Problem, das mit dem Abschluss eines Friedensvertrages hinfällig geworden wäre. Wo Edlinger recht hat, hat er recht: „Historische Unwahrheiten werden um nichts korrekter, je öfter man sie wiederholt.“ Vielleicht sollte er seinen Ratschlag selber beherzigen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Presse

2. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Papst Franziskus in Jerusalem: Zu Besuch beim obersten palästinensischen Hassprediger
III. Paradebeispiel für Oslo-Syndrom: Gastkommentar von Avraham Burg im Standard

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29. Mai 2014

Vergangene Woche haben wir auf die erheblichen Zweifel hingewiesen, mit denen Videoausschnitten aus privaten Überwachungskameras begegnet werden sollte, in denen angeblich die gezielte Erschießung zweier Palästinenser in Bitunia im Westjordanland durch israelische Soldaten zu sehen sein soll. Zu sehr, so argumentierten wir, erinnern die Aufnahmen an bekannte Fälle, in denen Palästinenser dramatisch aussehende Szenen inszenierten und Verletzungen oder gar tödliche Verwundungen vortäuschten, um vermeintliche israelische Verbrechen vor der Weltöffentlichkeit zu skandalisieren. In dem ungeschnittenen Video aus Bitunia ist zu sehen, dass genau das auch hier stattfand, und zwar unmittelbar vor der ersten angeblichen Tötung:

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Ähnliche Beiträge: Ein neuer Fall von "Pallywood"?

26. Mai 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Verzerrte Darstellung: Der Papst und „Vernichtungsaktionen“ durch „jüdische Extremisten“
III. Terror in Brüssel: Ergebnis der Hetze gegen Juden und Israel

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Relevante Autoren: Gil Yaron, Wolfgang Sotill

22. Mai 2014

Glaubt man palästinensischen Quellen, wurden vor einer Woche zwei junge Palästinenser von der israelischen Armee erschossen, als sie vor dem Ofer-Gefängnis nördlich von Jerusalem demonstrierten. Die PLO-Politikerin Hanan Ashrawi, frisch zurück von ihrem vom Kreisky-Forum und der Diplomatischen Akademie organisierten Gastauftritt in Wien, verurteilte „in der strengsten möglichen Form die absichtliche Exekution zweier palästinensischer Teenager“. Beide seien unbewaffnet gewesen und hätten keine Gefahr für die israelischen Soldaten dargestellt. Die „exzessive“ und „willkürliche Gewalt“ der Israelis stelle ein „Kriegsverbrechen“ und ein „Verbrechen gegen die Menschheit“ dar. Die zuständigen israelischen Instanzen untersuchen den Vorfall, bemerkten aber, die israelischen Soldaten hätten an dem fraglichen Ort, an dem gewalttätige palästinensische Demonstrationen stattfanden, überhaupt keine scharfe Munition eingesetzt. Und das ist nicht der einzige Umstand, der erhebliche Zweifel an der Geschichte aufkommen lässt: Immer wieder greift die palästinensische Propagandamaschinerie auf dramatisch inszenierte Fälschungen zurück, um Israel zu diskreditieren.

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19. Mai 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Türkei: Das Erdogan-Regime und der Hass auf Israel
III. Palästinensische Propaganda in der Presse: Was ist schon schlimm an der Hamas?
IV. Heinz Fischer und das Pippi-Langstrumpf-Prinzip
V. Iran: Verhandlungen stocken, Khamenei hetzt gegen Israel

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

14. Mai 2014

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

zur Illustration Ihres Interviews mit einem Ökonomen, in dem es u. a. um die Rechte ausländischer Arbeiter in den Staaten der arabischen Halbinsel geht, haben Sie ein Bild der an der Corniche von Doha in Katar errichteten Statue verwendet, die an den berühmten Kopfstoß Zinédine Zidanes gegen den Italiener Marco Materazzi im Fußball-WM-Finale 2006 erinnert. Dazu wäre anzumerken, dass dieses Denkmal schon lange nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz zu finden ist. Traurig, aber wahr: Es wurde schnell wieder entfernt, nachdem islamische Tugendwächter sich beschwert hatten, dass es zur Anbetung von Menschen verleite und damit den Grundsätzen des Islam widerspreche, denen zufolge allein Allah angebetet werden dürfe.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

 

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Gelistet in den Kategorien: Katar

12. Mai 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Syrien: Homs, die vielen Kriege und chemische Waffen
III. Auf dem Weg zu einem faulen Deal: scharfe Töne aus Teheran

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Gelistet in den Kategorien: Hisbollah, Iran, Iranisches Atomprogramm, Israel, Syrien

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

5. Mai 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Keine Neuigkeiten: Mahmud Abbas und der Holocaust
III. Keine Überraschung: Für US-Verhandler trägt Israel die Schuld am Scheitern der Friedensgespräche
IV. Der Aufruf zur „Kerry-Intifada“

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gudrun Harrer

2. Mai 2014

Während in westlichen Medien die Mär von den Palästinensern verbreitet wird, die über den Stillstand des Friedensprozesses so enttäuscht seien, dass ihnen gar nichts anderes übrig bleibe, als die von ihnen unterzeichneten Vereinbarungen zu brechen und einseitige Schritte zur Schaffung eines palästinensischen Staates – ohne Frieden mit Israel – zu unternehmen, macht Tawfiq Tirawi, Mitglied des Zentralkomitees der angeblich gemäßigten Fatah, aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Ihr werdet zurückkehren in das Herz Eures Heimatlandes … ganz Palästina, vom Jordan bis zum Mittelmeer.“ Das sei das Ziel der Fatah-Bewegung; Gaza, das Westjordanland, genauso wie die (israelischen) Städte Haifa, Jaffa, Akko, all das sei Palästina, „das ein unabhängiger Staat für uns sein wird, so Allah es will.“

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

1. Mai 2014

Im März 1978 war Dalal Mughrabi Teil eines Mörderkommandos der palästinensischen Fatah, das in der Nähe von Tel Aviv den bis heute schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte Israels durchführte. Ziel der Bluttat war es, die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Ägypten zu sabotieren und so viele Israelis wie möglich zu ermorden. In der palästinensischen Gesellschaft wird Mughrabi bis heute als Heldin verehrt und Schulkindern als Vorbild präsentiert, dem es nachzueifern gelte. Palestinian Media Watch zeigt Auszüge aus einem Bericht des offiziellen Fernsehsenders der Palästinensischen Autonomiebehörde, der dokumentiert, wie systematisch palästinensische Jugendliche heutzutage mit mörderischer Ideologie indoktriniert und zum Hass auf den jüdischen Staat erzogen werden:

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28. April 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Aussöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas
III. Iranische Militärhilfe für das syrische Regime

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21. April 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Syrien: Osterappelle und Giftgas
III. Ein besonderer Fall von „Ausgewogenheit“: Andreas Schwarz im Kurier
IV. Palästinensische Gefangene sind nicht gleich palästinensische Gefangene
V. Das „moderate Aushängeschild“ Zarif

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Relevante Autoren: Andreas Schwarz

18. April 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Patrick Müller hat in seinem Gastkommentar über die „Nahostfriedenssuche in der Endlosschleife“ das Kunststück vollbracht, über den Stillstand im 1993 begonnenen israelisch-palästinensischen Friedensprozess zu schreiben, ohne einen der wichtigsten Gründe für dessen Scheitern auch nur zu erwähnen: palästinensischer Terrorismus kommt darin schlicht nicht vor. Lediglich an einer Stelle bemerkt er, dass die Hamas „weiter auf Gewalt gegen Israel“ setze, nur um sogleich hinzuzufügen, es sei „ungeklärt“, ob sie sich „einem Friedensschluss anschließen würde“ – eine reichlich absurde Behauptung, lässt sie doch selbst an ihrer grundsätzlichen Ablehnung jeglichen Friedensprozesses nicht den geringsten Zweifel.

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Gelistet in den Medien: Presse

Ähnliche Beiträge: Der gescheiterte Friede

14. April 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. „Punktesieg für die Palästinenser“: Die Presse über den Stillstand der israelisch-palästinensischen Verhandlungen
III. „Siedlerdiktion“: Judäa, Samaria und das Westjordanland
IV. Die „Siedlerpartei aus der Regierung werfen“: Ratschläge, die sich um die Realität kaum kümmern

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Relevante Autoren: Susanne Knaul, Thomas Vieregge

Sobald in Politik und Medien vom israelisch-palästinensischen Konflikt die Rede ist, darf eine Forderung nicht fehlen: Um eine Friedenslösung erreichen zu können, seien „schmerzhafte Kompromisse“ vonnöten. Manchmal wird die Aufforderung, endlich die erforderlichen „schweren Entscheidungen“ zu treffen, an beide Konfliktparteien gerichtet, in aller Regel ist es jedoch ausschließlich der jüdische Staat, an den die Mahnung adressiert wird, im Dienste des Friedens über den eigenen Schatten zu springen und „mutige Schritte“ zu setzen.

7. April 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Der Abbruch der israelisch-palästinensischen Verhandlungen im Spiegel der österreichischen Medien
III. Die palästinensische Verhandlungsstrategie: Erpressung und Drohung

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

31. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick, hunderte Todesurteile in Ägypten
II. Ernüchterung über Erdogan, politische Polarisierung in der Türkei
III. Nach der Wahl in der Türkei: Drohungen
IV. Der blinde Fleck: der totalitäre Charakter des Islamismus

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Relevante Autoren: Christian Schüller, Sibylle Hamann

26. März 2014

Am vergangenen Sonntag demonstrierten rund 150 arabische Christen vor der Vertretung der Europäischen Union in Tel Aviv dafür, dass die „internationale Gemeinschaft“ endlich aufhören solle, ständig Israel zu kritisieren, und stattdessen den Kampf gegen die Verfolgung von Christen im gesamten Nahen Osten aufnehmen solle. Einer der Organisatoren der Demonstration führte aus: „Statistisch gesehen wird im Nahen Osten alle fünf Minuten ein Christ ermordet – und die westliche Welt schweigt dazu.“ Die Nationen und internationalen Organisationen, die fortdauernd Anschuldigungen gegen den jüdischen Staat erheben würden, rührten keinen Finger, um der Verfolgung der Christen in den umliegenden Ländern, von Ägypten über die von den Palästinensern kontrollierten Gebiete bis nach Syrien und den Irak, Einhalt zu gebieten. Israel sei der einzige Platz in der gesamten Region, an dem Christen sicher seien.

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25. März 2014

Sehr geehrte Österreich-Redaktion,

mit großer Verwunderung habe ich die "Weltkarte des Schreckens" zur Kenntnis genommen, mit der Sie in der heutigen Ausgabe Ihrer Zeitung einen Überblick über die Atomwaffenmächte der Welt geben wollen. Wie konnten Sie auf die Idee kommen, in der Grafik den Iran mit gelber Farbe zu unterlegen und ihn damit als ein Land zu präsentieren, das sein "Atompogramm [sic!] eingestellt" habe?

Seit dem Genfer Deal vom letzten November wurde in vielen Medien reichlich unbegründeter Optimismus über eine Lösung des Atomstreits mit dem Iran verbreitet. Dass das islamistische Regime sein Atomprogramm aber eingestellt habe, ist eine offenkundig falsche Behauptung, mit der die Gefahr verniedlicht wird, die nach wie vor von diesem Atom(waffen)programm ausgeht.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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24. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Alles beim Alten: Israel schießt zuerst zurück
III. Kaum ein Thema: Abbas in Washington

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

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