27. August 2014

Sehr geehrter Herr Müller-Schinwald,

im heutigen Ö1-Mittagsjournal meinten Sie anlässlich Ihres Interviews mit Amr Moussa, dem ehemaligen Außenminister Ägyptens sowie ehemaligen Generalsekretär der Arabischen Liga, bereits vor mehr als zehn Jahren hätten die arabischen Staaten Israel einen „umfassenden Kompromiss" angeboten: „Aufnahme diplomatischer und Wirtschaftsbeziehungen, Normalisierung der Situation, im Gegenzug Schaffung eines palästinensischen Staates mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem. Dieses Angebot sei weiter gültig, sagt Amr Moussa“. Was Amr Moussa aber geflissentlich zu erwähnen vergaß: Genau dieses Angebot zur Schaffung eines Staates hat Israel den Palästinensern allein seit dem Jahr 2000 bereits drei Mal gemacht – und noch jedes Mal ist es von der palästinensischen Seite ausgeschlagen geworden.

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Gelistet in den Medien: ORF

25. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Der Gaza-Krieg und Bundespräsident Fischers Unverhältnismäßigkeit
III. Mit Assad gegen den Terror?

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Relevante Autoren: Michael Wrase

22. August 2014

Ein Jahr ist seit den verheerenden Giftgasattacken des syrischen Regimes auf Vorstadtgebiete von Damaskus vergangen, bei denen über 1300 Menschen getötet wurden. Aus diesem Anlass veröffentlichte die Hilfsorganisation Wadi ein Dossier mit dem Titel: „Unterlagen zum 1. Jahrestag der Giftgasangriffe auf die Ghoutas  vom 21.8.2103“, dessen Kernstück Interviews mit Überlebenden und Augenzeugen des Massakers bildet. In der Einleitung erinnert Thomas Uwer an die von Präsident Obama einst verkündete „rote Linie“, „deren Übertretung zu Maßnahmen gegen die syrische Regierung führen werde. Im Sommer 2014 leben die Menschen der Ghoutas nun bereits seit einem Jahr auf der anderen Seite der roten Linie – und nichts wurde für sie unternommen. Die Tatenlosigkeit der Welt gegenüber dem andauernden Morden, gegenüber gravierenden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in Syrien ist ein andauernder Skandal.“

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20. August 2014

Wenn auf der Titelseite unter der Überschrift „Nahost: Neue Angriffe“ von einem nicht näher beschriebenen „Zusammenbruch der Waffenruhe“ die Rede ist und davon berichtet wird, dass „Israels Regierung ihre Delegation von den Nahost-Verhandlungen in Kairo zurückgerufen“ habe; wenn abgesehen davon aber weder die Wörter „Palästinenser“, „Terroristen“ noch „Raketen“ zu finden sind, dann ahnt der geübte Standard-Leser, was passiert ist: Terroristen aus dem Gazastreifen haben wieder einmal eine Waffenruhe gebrochen und Israel mit Raketen angegriffen.

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18. August 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Mehr als bloß einseitig: Wenn „Israelkritik“ jeden Bezug zur Wirklichkeit verliert
III. Obama und der Abzug aus dem Irak: Gudrun Harrer im Standard

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Relevante Autoren: Gudrun Harrer

13. August 2014

Der UN-Menschenrechtsrat hat den kanadischen Juristen William Schabas zum Vorsitzenden des Komitees bestellt, das dem Verdacht auf israelische Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg nachgehen soll. Schon der Beschluss zur Einsetzung des Komitees war so einseitig und vorverurteilend, dass sowohl die EU, als auch die USA ihn nicht unterstützten. Mit Schabas, der sich seit Jahren immer wieder durch seine anti-israelische Einseitigkeit einen Namen gemacht hat, wurde jetzt ein würdiger Leiter für eine unwürdige Untersuchung gefunden. Wer eine Vorahnung von der Farce bekommen will, die nun bevorsteht, dem sei das Interview mit Schabas in einer israelischen Nachrichtensendung empfohlen. Darin verteidigt er u. a. seine im letzten Jahr erhobene Forderung, den israelischen Premier Netanjahu wegen dessen Verantwortung für „Kriegsverbrechen“ im Gaza-Krieg 2008/2009 vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Kleiner Haken an der Sache: Netanjahu trug damals gar keine Regierungsverantwortung, sondern war Oppositionsführer; in dem für seine grotesk anti-israelische Schlagseite berüchtigten Goldstone-Report, auf den Schabas sich bei seiner Forderung beruft, findet sich nicht der geringste Vorwurf gegen Netanjahu – tatsächlich wird er darin gerade einmal in einer belanglosen Fußnote erwähnt. Offensichtliche Inkompetenz gepaart mit eindeutiger Voreingenommenheit gegen Israel, das sind die Qualitäten, die jemanden dazu qualifizieren, das nächste anti-israelische Propagandaunterfangen anzuführen, das die Vereinten Nationen im Namen der Menschenrechte veranstalten.

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13. August 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

Farid Hafez bestreitet in seiner Replik auf Michael Ley die Existenz eines „muslimischen Antijudaismus“ u. a. mit der Bemerkung, es „sollte nicht vergessen werden, dass der Prophet Muhammad selbst eine Jüdin ehelichte.“ Als Argument kann er das nur vorbringen, weil er auf das Unwissen der Leser hofft: Safiyya bint Huyayy, die elfte Ehefrau Mohammeds, entstammte der Überlieferung zufolge wirklich einem jüdischen Stamm. Der Redlichkeit zuliebe sollte man aber dazusagen: Die Banu Nadir wurden vom Propheten und seinen Kriegern zuerst aus Medina vertrieben; nach der „Grabenschlacht“ wurde die Festung, in der sie Unterschlupf fanden, bis zur Kapitulation belagert. Daraufhin wurden, unter tätiger Mitarbeit Mohammeds, sämtliche Männer enthauptet und alle Frauen und Kinder von den Muslimen versklavt. Unter den Getöteten befand sich auch der Vater von Safiyya, der in der frühesten autoritativen Biographie über das Leben des Propheten von Ibn Ishaq stets als „Feind Gottes“ bzw. „Gottesfeind“ bezeichnet wird. Saffiya selbst wurde, bevor Mohammed sie „ehelichen“ konnte, bei der Eroberung einer anderen Festung gefangen genommen. Die Geschichte eines jüdischen Stammes, der von den Muslimen unter der Führung des Propheten vertrieben, versklavt und ermordet wurde, präsentiert Hafez also ausgerechnet als Beleg für das Fehlen eines islamischen Antijudaismus. Ein derartig dreister und, wie anzunehmen ist, völlig bewusster Versuch der Irreführung der Leser disqualifiziert sich selbst und sollte eigentlich in keiner ernsthaften Debatte akzeptiert werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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12. August 2014

Unsere Zuschrift an die Kleine Zeitung vom vergangenen Freitag über die Propaganda einer angeblichen „Friedensaktivistin“ wurde gestern in leicht gekürzter Form unter dem Titel „Verzerrte Darstellung“ als Leserbrief veröffentlicht.

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Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

Ähnliche Beiträge: Die Propaganda einer angeblichen „Friedensaktivistin“

11. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Verschiedenes zum Gaza-Krieg
III. Stets die gleiche Leier: „Bush ist schuld“

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Relevante Autoren: K. El-Gawhary, G. Hoffmann-Ostenhof

8. August 2014

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

beim Lesen von Helga Suleimans Gastkommentar zum Gaza-Krieg kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Die Ereignisse der letzten vier Wochen so darzustellen, als habe die israelische Armee nichts anderes im Sinn gehabt, als im Gazastreifen Menschen zu bombardieren und gezielt deren Unterkünfte zu zerstören, ist eine geradezu böswillige Verzerrung. Suleiman empört sich über die (Teil-)Absperrung des Gazastreifens, erwähnt aber nicht, warum diese verhängt wurde – die über zehntausend Raketen, die von Hamas und anderen palästinensischen Terrorgruppen in den letzten Jahren auf Israel abgefeuert wurden, verschweigt sie einfach. Sie echauffiert sich über die angeblich „völkerrechtswidrige Blockade“, obwohl selbst eine von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Untersuchungskommission im Hinblick auf die Seeblockade zu dem Schluss kam, dass diese eine legitime Sicherheitsmaßnahme ist, um den Waffenschmuggel an Terrorgruppen zu verhindern. (Sehen Sie dazu die Schlussfolgerung auf Seite 45 des Palmer-Berichts.) Der Höhepunkt von Suleimans anti-israelischer Tirade ist freilich ihre Verteidigung des palästinensischen Terrors als „legitime(r) Widerstand“: Sie erteilt damit den Kriegsverbrechen der Hamas ihren Segen, die sich in ihrem Terrorkrieg gegen Israel hinter der palästinensischen Zivilbevölkerung versteckt und mit ihren Raketen wahllos israelische Zivilisten zu ermorden versucht. „Es gibt keinen sicheren Ort in Gaza“, behauptet Suleiman, und verdeckt damit die Tatsache, dass es sehr wohl sichere Orte gibt: die Bunker, in denen sich die Führung der Hamas in Sicherheit bringt, während sie die palästinensischen Zivilisten zu Propagandazwecken in einem Krieg sterben lässt, den allein sie zu verantworten hat. Was die Diffamierung israelischer Selbstverteidigung und die Verteidigung der Kriegsverbrechen einer islamistischen Terrorgruppe mit dem Frieden zu tun haben sollen, um den es der Aktivistin einer „Friedensplattform“ doch angeblich geht, muss Suleiman mit sich selbst ausmachen. Aber warum gibt sich die Kleine Zeitung für solch israelfeindliche Propaganda her?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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8. August 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

lang und breit räsoniert Iran Buruma in seinem Gastkommentar „Warum der Bombenregen auf Zivilisten?“ über „strategische Bombardements“, stellt die israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen auf eine Stufe mit historischen Beispielen von Coventry bis Hiroshima, und macht sich Gedanken darüber, was für andere Gründe außer „purem Blutrausch“ sowie „Lust an der Gewalt und Rachedurst“ es dafür geben könnte, ganze Städte dem Erdboden gleichzumachen. Dabei verschweigt er allerdings, dass Israel genau das nicht getan hat: In den vergangenen vier Wochen hat die israelische Armee so gezielt wie möglich die Infrastruktur des Terrors im Gazastreifen angegriffen. Dass dabei Zivilisten ums Leben kamen und mit Sicherheit auch Fehler gemacht wurden, ist bei tausenden von Einsätzen unvermeidlich. Doch hätte Israel tatsächlich so agiert, wie Buruma es darstellt, wären jetzt hunderttausende Opfer zu beklagen. Die Gleichsetzung des israelischen Vorgehens mit den Städtebombardements im Zweiten Weltkrieg oder gar dem Einsatz von Atombomben ist schlicht infam. Um seine eigenen Worte zu paraphrasieren: Wenn Buruma das nicht weiß, ist er ein Narr. Wenn er Israel aber wider besseres Wissen diffamiert, so zeugt das von erschreckender intellektueller Unredlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Presse

6. August 2014

Wer riskiert das Leben unschuldiger palästinensischer Kinder? Wer bringt UN-Einrichtungen in Gefahr? Der Reporter eines französischen Senders hat die Antworten:

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Ähnliche Beiträge: Missing Link: Wie die Hamas Raketen aus Wohngegenden abfeuert

6. August 2014

Vor kurzem haben wir anhand eines Beitrags der Kleinen Zeitung gezeigt, warum sich jüdische und erst recht israelische Stimmen hierzulande so großer Beliebtheit erfreuen, wenn sie kein gutes Haar an Israel und/oder dessen Politik lassen: Sie liefern den vielen „Israelkritikern“ genau das, was sie hören wollen – ungeachtet dessen, dass die so gern Interviewten für kaum jemanden anderen als sich selbst sprechen und ihre ‚Fakten‘ oftmals einfach falsch und ihre Argumente unhaltbar sind. Das Ö1-Mittagsjournal trat heute an, um ein weiteres Beispiel für unsere Analyse zu liefern: Auftritt Uri Avnery.

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Ähnliche Beiträge: Was „Israelkritiker“ gerne von Juden hören, Netanjahus "Angst-Propaganda"

5. August 2014

Rund einen Monat dauert der Krieg zwischen der Hamas und Israel bereits, und noch immer tauchen in Radio- und Fernsehsendungen palästinensische und andere Apologeten des Terrors auf, die bestreiten, dass die Hamas die palästinensische Zivilbevölkerung gefährdet, indem sie von Wohngebieten aus Raketen auf Israel abfeuert. Auch wenn diese Verleugnung des Offenkundigen nur mehr lächerlich ist, sei der Bericht eines indischen Reporterteams empfohlen, in dem genau das zu sehen ist, was die Hamas nicht gezeigt haben will – weswegen der Bericht auch nicht ausgestrahlt werden konnte, solange die Journalisten sich noch in Gaza befanden: „This report is being aired on NDTV and published on ndtv.com after our team left the Gaza strip – Hamas has not taken very kindly to any reporting of its rockets being fired. But just as we reported the devastating consequences of Israel‘s offensive on Gaza‘s civilians, it is equally important to report on how Hamas places those very civilians at risk by firing rockets deep from the heart of civilian zones.“

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4. August 2014

Sehr geehrter Herr Schüller,

im heutigen Ö1-Mittagsjournal führten Sie aus, dass es den „Reformern“ im Iran um Präsident Rohani darum gehe, sich von der „konservativen“ Position zu Israel zu emanzipieren, indem sie, statt Israelhass zu propagieren, für Frieden im Gazastreifen und in Palästina auf die Straße gingen: „(S)ie distanzieren sich von den Parolen der Konservativen ‚Nieder mit Israel, Tod Israel‘, sondern sie wollen ihren eigenen Weg gehen.“ Nun hat freilich der „Reformer“ Rohani erst unlängst Israel als „eiternden zionistischen Tumor“ bezeichnet, der das „Land der Oliven“ mit den „Köperteilen palästinensischer Kinder übersät“ und sich damit genau der bekannten hasserfüllten Rhetorik des iranischen Regimes bedient, die man nur schwerlich als einen Versuch werten kann, Frieden im Nahen Osten zu stiften. Die hetzerischen Worte Rohanis kamen alles andere als überraschend, gibt es doch nicht den geringsten Hinweis darauf, dass dessen Haltung zu Israel sich grundlegend von der anderer Repräsentanten eines Regimes unterscheiden würde, das die Vernichtung des jüdischen Staats seit Jahrzehnten als Teil seiner Staatsräson betrachtet. Warum versuchen Sie, bei den Ö1-Hörern einen anderen Eindruck zu erwecken und zu suggerieren, dass die „Reformer“ sich im Hinblick auf Israel grundsätzlich anders positionieren würden als andere Fraktionen des Regimes?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Iran, Israel

Gelistet in den Medien: ORF

Relevante Autoren: Christian Schüller

4. August 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Fritz Edlinger und das anti-israelische Zitierkartell
III. Offene Hamas-Propaganda im Ö1-Mittagsjournal
IV. Zum Karriereende: UN-Menschenkommissarin Pillay dreht völlig durch

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Ähnliche Beiträge: Einseitige Reportage im Standard

2. August 2014

Im Interview mit der Presse beklagt „Mohammed El-Halabi von der Hilfsorganisation World Vision“ die Lage im Gazastreifen: „Sogar die Schulen und Spitäler sind nicht sicher.“ Was er nicht dazusagt: Schulen sind, wie die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge unlängst erklärte, u. a. deshalb nicht sicher, weil Terroristen sie als Lager für Raketen missbrauchen, selbst wenn sie damit die Leben von tausenden palästinensischen Zivilisten in Gefahr bringen. Und Herr El-Halabi verschweigt ebenfalls, warum auch Krankenhäuser nicht sicher sind: Weil die Hamas das Kriegsverbrechen begeht, sie als Abschussbasen für ihre Raketen zu benutzen – wie dem Bericht einer finnischen Journalistin vom Shifa-Krankenhaus in Gaza zu entnehmen ist:

Gelistet in den Kategorien: Palästinenser, Terrorismus

2. August 2014

Sehr geehrte Falter-Redaktion,

Raimund Löws Forderung, um alle paar Jahre „Minikriege“ zu vermeiden, müsse die Hamas in einen „Verhandlungsprozess“ eingebunden werden, ist nicht sonderlich originell. Auch wenn Gespräche mit der Hamas über einen Frieden mit Israel – oder auch nur eine Akzeptanz des jüdischen Staates – in etwa so sinnvoll sind wie der Versuch, dem Opus Dei die Zulassung geschiedener Frauen zum katholischen Priesteramt schmackhaft zu machen, wird dieser Unsinn immer wieder als möglicher Ausweg aus der Krise vorgebracht. Löw geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter, als bloß Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas zu fordern: Er meint, Europa solle „einen Gesprächskanal zu Hamas-Chef Khaled Meschal … in Katar öffnen“ (Falter 31/14), plädiert also dafür, dass die Europäische Union die Gewalt einer islamistisch-totalitären und antisemitischen Terrorgruppe mit internationaler Anerkennung belohnen solle.

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Gelistet in den Medien: Falter

Relevante Autoren: Raimund Löw

1. August 2014

Sehr geehrte Frau Koren,

mit dem Interview mit Ari Rath unter dem Titel „Das ist nicht das Israel, das ich wollte“ in der gestrigen Ausgabe der Kleinen Zeitung ist es Ihnen wieder gelungen, einen Israeli/Juden ausfindig zu machen, der kein gutes Haar am jüdischen Staat bzw. an dessen Politik lässt und damit nur bestätigt, was der gemeine „Israelkritiker“ immer schon gewusst hat. Da sich in dem Interview, wie in solchen Fällen üblich, bestenfalls Spurenreste der Wirklichkeit wiederfinden, gestatten Sie mir, kurz auf die offenkundigsten Unwahrheiten bzw. Verzerrungen hinzuweisen.

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

Relevante Autoren: Nina Koren

Ähnliche Beiträge: Netanjahus "Angst-Propaganda"

30. Juli 2014

Im Ö1-Mittagsjournal (28. Juli 2014) durfte mit Margret Johannssen, Politologin am Institut für Friedensforschung in Hamburg, mal wieder eine Friedensforscherin ihrer Zunft alle Ehre machen. In der momentanen Situation, so führte Johannsen aus, müsse es darum gehen, „die Hamas auf ihrem politischen Weg, den sie ja mit der Teilnahme an den Wahlen 2006 gegangen ist oder begonnen hat, zu unterstützen. Dann wird es ihr auch gelingen, künftig ihre Milizen unter Kontrolle zu halten.“ Leider gab Johannssen keine Auskunft darüber, wer denn zur „politischen Spitze“ der Hamas gehören soll, die angeblich die Kontrolle über den sich an keine Vereinbarungen haltenden „militärischen Flügel“ verloren habe, jenen Flügel also, der jetzt Israel „Paroli bietet“, wie die Friedensforscherin es ausdrückte.

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Gelistet in den Kategorien: Hisbollah, Islamismus, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

Ähnliche Beiträge: Ein neuer Hoffnungsträger, Ein neuer Hoffnungsträger - Update, Ein neuer Hoffnungsträger (zweites Update)

29. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Rafreider,

in der gestrigen ZiB 24 sagten Sie in der Anmoderation zum Bericht über die Fortsetzung der israelischen Militäroffensive: „Und Israel hat tatsächlich zum ersten Mal bestätigt, sich an eine Waffenruhe halten zu wollen“. Angesichts der Ereignisse der letzten Wochen sei mir die Frage gestattet: Wie kommen Sie zu dieser Behauptung? Haben Sie einfach nicht mitbekommen, dass Israel sich am 15. Juli an eine von Ägypten vorgeschlagene Waffenruhe hielt, während es von der Hamas ohne Unterbrechung weiter mit Raketen beschossen wurde? Wie konnte Ihrer Aufmerksamkeit entgehen, dass Israel zwei Tage später eine „humanitäre Feuerpause“ verkündete, die sogar weitgehend hielt, nur um unmittelbar nach deren Auslaufen von der Hamas mit mehr als 100 Raketen beschossen zu werden – was der unmittelbare Auslöser für die israelische Bodenoffensive war? Ist Ihnen bloß entgangen, dass Ihre ZiB 24-Kollegin Lisa Gadenstätter erst am vergangenen Freitag darüber berichtete, dass „Israel jetzt einer 12-stündigen Feuerpause ab 7 Uhr früh zugestimmt“ hat – eine Feuerpause, die dann einseitig bis zum Sonntagabend verlängert, von der Hamas aber gebrochen wurde?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

29. Juli 2014

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

Eric Frey meinte unlängst in einem Kommentar, der an die Medien gerichtete Vorwurf der Einseitigkeit in der Berichterstattung über den Gaza-Krieg sei unbegründet, denn die Journalisten würden sich „viel Mühe (geben), Ereignisse und Ursachen umfassend und objektiv darzustellen“. Aber in einem asymmetrischen Krieg wie dem zwischen Israel und der Hamas sei der Vorwurf der Einseitigkeit an Journalisten eben „unvermeidbar“. (Standard, 21. Juli 2014) Vielleicht wird Frey gezwungen sein, seinen Eindruck noch einmal zu überdenken, wenn er die Reportage „Ist dieses Mädchen eine Hamas-Kämpferin?“ von Martin Lejeune liest, die im heutigen Standard veröffentlicht wurde: Eine umfassende und objektive Darstellung ist darin kaum zu finden, stattdessen aber die kommentarlose Übernahme haarsträubender Vorwürfe gegen Israel und eine höchst selektive Schilderung der Ereignisse.

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Gelistet in den Medien: Standard

28. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Ein „israelisches Massaker“ in einer Schule? – Ohne Zweifel gegen den Angeklagten
III. Propaganda mit Zahlen
IV. Der Hetzer Seinitz und der Unterschied zwischen Krone und Bild

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz

25. Juli 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in seinem Gastkommentar spricht Raed Sabbah vom Gazastreifen als „der am dichtest besiedelten Gegend der Welt“. Bei dieser Behauptung handelt es sich um ein klassisches Beispiel palästinensischer Propaganda: sie klingt sehr dramatisch, ist aber, wie man mühelos binnen weniger Minuten feststellen kann, einfach falsch. In Wahrheit ist der Gazastreifen mit rund 5000 Einwohnern pro Quadratkilometer nur ein wenig dichter besiedelt als Wien oder München, und deutlich weniger dicht als etwa Hongkong (6396 Ew/km2), Singapur (7126 Ew/km2 oder Monaco (17.889 Ew/km2). Anstatt mich mit den anderen Unwahrheiten auseinanderzusetzen, die Sabbah in seinen Kommentar verpackt hat (Israel überrasche Gaza „regelmäßig“ mit „neuen Angriffen“, die Hamas habe sich von der Ermordung der drei entführten Israelis distanziert, Israels Handlungen seien „eklatant unverhältnismäßig“, Israel habe „mit den Angriffen begonnen“ usw.), sei mir der Hinweis gestattet, dass die maßlos überzogene Rhetorik der Vorwürfe gegen Israel Sabbahs eigene Propaganda ad absurdum führt.

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Gelistet in den Medien: Presse

24. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Williwald,

in der Anmoderation zum heutigen Ö1-Morgenjournal-Bericht über den antisemitischen Angriff auf eine israelische Fußballmannschaft in Bischofshofen führten Sie aus: „Gleichzeitig scheint der gegenseitige Hass Menschen in ganz Europa zu erfassen. Schwere Ausschreitungen in Frankreich, in Deutschland Demonstrationen, auf denen jugendliche Muslime judenfeindliche Parolen rufen.“ Wo genau haben Sie denn „gegenseitigen Hass“ ausgemacht, wenn von pro-palästinensischer Seite antisemitische Parolen verbreitet und Synagogen und jüdische Geschäfte oder jetzt eben israelische Sportler angegriffen werden? Können Sie Beispiele nennen, in denen jüdische oder pro-israelische Demonstranten zu Gewalt gegen Muslime oder Palästinenser aufgerufen haben?

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Gelistet in den Medien: ORF

23. Juli 2014

Es war nur eine Frage der Zeit: Wie orf.at berichtet, habe der UN-Menschenrechtsrat (HRC) in Genf „deutliche Hinweise“ auf von der israelischen Armee im Gazastreifen angeblich begangene „Kriegsverbrechen“. „Es gebe eine ‚große Möglichkeit‘, dass die israelischen Häuserzerstörungen und die Tötung von Kindern völkerrechtswidrig seien“, so die Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Ausgerechnet die israelischen Armee, die angesichts der Gegebenheiten im Gazastreifen zivile Opfer zwar nicht verhindern kann, aber wie keine andere der Welt darum bemüht ist, deren Zahl so klein wie möglich zu halten, wird vom HRC also an den Pranger gestellt. „Jeder einzelne Fall müsse genau und unabhängig geprüft werden“, so Navi Pillay, eine eigens einzusetzende Kommission solle die Vorwürfe prüfen. Ach ja, auch die „wahllose(n) Angriffe“ der Hamas auf Israel seien zu verurteilen. Obwohl die Raketen von Hamas & Co. in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäuern und Moscheen gelagert und inmitten von Wohngebieten auf zivile „Ziele“ in Israel abgefeuert werden, spricht der HRC in diesem Zusammenhang selbstverständlich nicht von Kriegsverbrechen, ganz geschweige dessen, dass er eine Untersuchung „jedes einzelnen Falles“ fordern würde. Der HRC, in dem sich u. a. Länder wie China, Kuba, Kasachstan, Russland oder Saudi-Arabien als Hüter der Menschenrechte inszenieren, wird damit ein weiteres Mal seinem schlechten Ruf voll gerecht und erweist sich erneut als eine real existierende Dystopie, die mit der Wahrung der Menschenrechte in etwa so viel zu tun hat wie Jack Daniels mit Alkohol-Abstinenz.

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23. Juli 2014

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

Nina Koren ist mit ihrem gestern veröffentlichen Interview mit dem israelischen Schriftsteller Nir Baram ein bemerkenswerter Beitrag zur Berichterstattung über den Gaza-Krieg gelungen – wenn auch in negativer Hinsicht. Baram wirft darin dem israelischen Premier Netanjahu „Angst-Propaganda“ und die gezielte Manipulierung der „Holocaust-Erfahrung für seine Zwecke“ vor. Dieses die reale Bedrohung Israels verharmlosende ‚Argument‘ wäre selbst in ruhigeren Zeiten vorsichtig gesagt ein wenig verschroben angesichts der buchstäblich Zigtausenden von der libanesischen Hisbollah auf Israel gerichteten Raketen sowie angesichts eines iranischen Regimes, für das die Vernichtung Israels zur Staatsräson gehört, das den Holocaust leugnet und an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet. Netanjahu aber manipulative „Angst-Propaganda“ ausgerechnet in einer Zeit vorzuwerfen, in der täglich Dutzende Raketen der Hamas in Israel einschlagen und rund 5 Millionen Israelis akut bedrohen, während in Europa tagtäglich antisemitische Massenaufmärsche stattfinden, ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach verrückt.

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Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

Relevante Autoren: Nina Koren

22. Juli 2014

Erst wenige Tage ist es her, dass die „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“ (UNRWA) bekannt gab, in einem ihrer leer stehenden Schulgebäude im Gazastreifen ein Raketenlager gefunden zu haben. Heute erklärte die UNRWA, dass erneut in einem ihrer Gebäude ein Raketenlager entdeckt worden sei. In der Pressemitteilung ist zu lesen: „The school is situated between two other UNRWA schools that currently each accommodate 1,500 internally displaced persons.“ Im Klartext heißt das: Palästinensische Terroristen machten 3000 palästinensische Flüchtlinge zu lebenden Schutzschilden für ihre Raketen. Hätte Israel von einem Angriff auf das Waffendepot abgesehen, um diese Menschen zu schützen, hätte es das Leben seiner eigenen Zivilbevölkerung riskiert, auf die diese Raketen früher oder später in der Absicht abgefeuert worden wären, möglichst viele Menschen zu töten. Hätte Israel das Waffenlager, ein legitimes militärisches Ziel, jedoch attackiert und wären dabei die von den Terroristen de facto als Geiseln genommenen Palästinenser zu Schaden gekommen, wäre allerorten wieder von einem „Massaker“ und einem „Kriegsverbrechen“ die Rede gewesen.

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Ähnliche Beiträge: Missing Link: Raketen in UN-Einrichtung gefunden

21. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Lügen, Verzerrungen, infame Vorwürfe: Das Übliche vom „Nahost-Experten“ Michael Lüders
III. Anders als bisher üblich: Antisemitismus und Terrorunterstützung ist nicht allein ein Problem Israels

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gil Yaron, Gudrun Harrer, Walter Friedl, Christian Ortner, Andreas Koller, Reinhard Göweil

19. Juli 2014

Wirft man Medien hierzulande vor, über den Gaza-Krieg nicht ausgewogen und fair zu berichten, sondern Propaganda für die Hamas zu betreiben, so weisen die betroffenen Journalisten den Vorwurf empört zurück: Sie mögen in ihren Berichten zwar „vergessen“ haben, die verbrecherischen Angriffe der Hamas auf Israel zu erwähnen, und sie mögen „unabsichtlich“ das eine oder andere Detail, das Israel in besserem Licht darstellen würde, verschwiegen haben, aber in keinem Fall hätten sie die Ereignisse bewusst verzerrt dargestellt. Subjektiv mag das stimmen, objektiv tut die Verteidigung wenig zur Sache: Wer einen Blick auf die Propagandarichtlinien für den Krieg wirft, die vom Hamas-Innenministerium herausgegeben wurden, wird viele der Elemente wiedererkennen, die auch hier in Österreich in den letzten knapp zwei Wochen die Berichterstattung über den Konflikt geprägt haben.

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Gelistet in den Medien: Kurier, Kronen Zeitung, ORF

Ähnliche Beiträge: Der ewige Aggressor Israel, Der ewige Aggressor Israel – Fortsetzung, ORF: Schuld ist, wer als Erster zurückschlägt, Israel hat die Kampfhandlungen unterbrochen? Für den ORF ein unwichtiges Detail

18. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Pettinger,

in Ihrem gestrigen ZIB24-Bericht zur beginnenden Bodenoffensive Israels im Gazastreifen haben Sie ausgeführt: „Mit Ruhe und Frieden ist es jetzt endgültig vorbei. Die israelische Bodenoffensive ist angelaufen, die Reaktion der Hamas wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.“ Haben Sie bei dieser Darstellung nicht ein kleines, aber für das adäquate Verständnis der Lage vielleicht nicht ganz unerhebliches Detail zu erwähnen „vergessen“?

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Gelistet in den Medien: ORF

18. Juli 2014

Hätte Israel das verlassene Schulgebäude der „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“ (UNRWA) im Gazastreifen attackiert, die internationale Öffentlichkeit hätte sich vor Empörung überschlagen. Der Angriff auf eine UN-Einrichtung wäre mit Sicherheit als „Kriegsverbrechen“ skandalisiert worden und die Chancen wären nicht schlecht gestanden, dass der UN-Menschenrechtsrat eine Sonderkommission eingesetzt hätte, um den israelischen „Bruch des humanitären Völkerrechts“ zu untersuchen. Umso beredter ist im Gegensatz dazu das Schweigen, das die Bekanntgabe der Entdeckung eines Raketenlagers in genau diesem Schulgebäude durch die UNRWA gestern begleitet: Einzig den Salzburger Nachrichten war diese Meldung heute eine Erwähnung wert. Die „schamlose Verletzung internationalen Rechts“ (UNRWA-Zitat in den SN) durch palästinensische Terroristen ist für den Großteil der Medien hierzulande offenbar nicht von Interesse.

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Gelistet in den Medien: Salzburger Nachrichten

16. Juli 2014

Sehr geehrte Frau Wolschek, sehr geehrter Herr Leitner,

wenn Sie sich heute noch einmal Ihren gestrigen ZiB-Bericht über die gescheiterte Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel ansehen, beschleicht Sie dann nicht auch das Gefühl, dass Sie darin ein kleines, aber vielleicht nicht ganz unwesentliches Detail unterschlagen haben?

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: ORF

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16. Juli 2014

Am 20. Juli läuft die Frist ab, die letzten November im Interimsdeal von Genf zwischen dem iranischen Regime und den P5+1 festgesetzt wurde, um ein Abkommen zur Beendigung des Atomstreits mit dem Iran zu verhandeln. Aus diesem Grund hat MENA ein Dossier erarbeitet, in dem das Genfer Abkommen einer kritischen Analyse unterzogen, vor den Gefahren eines faulen abschließenden Deals gewarnt und die gefährliche Illusion einer Prüfung unterzogen wird, dass gegenüber einem mit Atomwaffen ausgestatteten iranischen Regime genauso auf eine Politik der Abschreckung und Eindämmung gesetzt werden könne, wie dies im Kalten Krieg gegenüber der Sowjetunion möglich war.

Zum Download: „Nuklearer Iran. Die Gefahr eines faulen Deals und die Illusion möglicher Abschreckung“.

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15. Juli 2014

Auf den Internetseiten österreichischer Printmedien ist man sich einig, dass Israel schuld am Ende eines Waffenstillstands ist, den die Hamas nie eingehalten hat. Wie sich zeigt, will der ORF hier nicht ins Hintertreffen geraten. Die Schlagzeile auf orf.at lautet:

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Gelistet in den Medien: ORF

Ähnliche Beiträge: Der ewige Aggressor Israel

15. Juli 2014

Manchmal ist die Berichterstattung über Israel dermaßen grotesk, dass einem fast die Worte fehlen. Aktuellstes Beispiel: Am Morgen stellte Israel nach einer ägyptischen Initiative seine Militäreinsätze gegen Stellungen der islamistischen Hamas im Gazastreifen ein. Die wollte von einer Unterbrechung ihres Terrorkrieges jedoch nichts wissen und feuerte weiter Raketen auf den jüdischen Staat. Nachdem es stundenlang nicht auf den fortdauernden Beschuss reagiert hat, nahm Israel zuletzt die Angriffe gegen die Hamas wieder auf. Nicht im Traum würde man auf diesen Ablauf der Ereignisse kommen, wenn man die Internetseiten österreichischer Medien betrachtet: Hierzulande heißt der Aggressor immer Israel.

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Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung, Kurier, Kronen Zeitung, Salzburger Nachrichten

14. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Wirklichkeit auf den Kopf gestellt: Die Eskalation im Spiegel österreichischer Medien
III. Fehlende israelische Opfer, zynische Strategie der Hamas
IV. Folge des Terrorkrieges der Hamas: Antisemitische Gewaltwelle in Europa

 

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Gudrun Harrer, Gil Yaron, Thomas Vieregge

13. Juli 2014

In der medialen Berichterstattung über den Krieg zwischen der Hamas und Israel wird allzu oft der Unterschied zwischen den Verbrechen einer Terrororganisation und der legitimen Selbstverteidigung des von ihr attackierten Staates eingeebnet. Daran wird vermutlich auch das Interview nichts ändern, das Ibrahim Khreisheh, der palästinensische Vertreter beim UN-Menschenrechtsrat, dem Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde gab. Jede einzelne der Raketen, so hält Khreisheh fest, die von Hamas und anderen Gruppen auf zivile Ziele in Israel abgefeuert werde, stelle ein Verbrechen gegen die Menschheit dar. Im Gegensatz zu den Palästinensern warnten die Israelis vor ihren Luftschlägen die betroffene Bevölkerung und kämen damit ihren rechtlichen Verpflichtungen nach. In österreichischen Medien werden Sie die Stellungnahme Khreishehs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nirgends finden – die Kriegsverbrechen der Hamas in der gebotenen Klarheit als solche zu bezeichnen, verstößt gegen das, was hierzulande als Ausgewogenheit missverstanden wird.

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9. Juli 2014

Sehr geehrte Krone-Redaktion,

schon dass Kurt Seinitz in seinem Kommentar in der heutigen Kronen Zeitung Israelis, die im Westjordanland leben, pauschal als „jüdische Kolonialsiedler“ und „Brutstätte(n) des Extremismus“ charakterisiert, stellt eine höchst fragwürdige Verunglimpfung dar. Dass er diese Menschen sodann aber als „giftige(s) Natterngezücht“ bezeichnet, überschreitet jede Grenze des Akzeptablen: Das ist nichts anderes als menschenverachtende Hetze. In Internetforen, in denen User unter dem Schutz der Anonymität stehen, mögen solche Hassausbrüche auf der Tagesordnung stehen. Dass diese entmenschlichende und der Gewalt den Boden bereitende Hetze in bester „Stürmer“-Manier – hat er in Ihren Seiten außer Juden eigentlich schon jemals jemand anderen als Giftschlangen bezeichnet? – von Ihrem Außenpolitikchef in die Tastatur gehämmert wurde, ist erschreckend genug; dass dieser verachtenswerte Ausbruch aber tatsächlich in Druck gehen konnte und Ihren zahlreichen Lesern vorgesetzt wurde, stellt einen beachtlichen Tiefpunkt an verantwortungslosem Journalismus in Österreich dar.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Kronen Zeitung

Relevante Autoren: Kurt Seinitz

9. Juli 2014

Sehr geehrte Kurier-Redaktion,

in seinem heutigen Kommentar meint Walter Friedl, Israel müsse „mit den Hamas-‚Terroristen‘ reden – ehe es zu spät ist.“ Denn es bestünde die Gefahr, dass die „nächste Generation“ der Islamisten „ähnlich radikal und kompromisslos“ sein werde, wie die Dschihadisten im Irak und Syrien. Man wundert sich, warum Friedl das Wort Terroristen durchgängig in Anführungszeichen setzt, handelt es sich bei der Hamas doch um eine Gruppe, an deren terroristischem Charakter es angesichts ihrer zahlreichen Selbstmordanschläge und dem ständigen Raketenbeschuss Israels nicht den geringsten Zweifel gibt – nicht ohne Grund wird sie auch von der EU als Terrorgruppe betrachtet.

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Gelistet in den Medien: Kurier

Relevante Autoren: Walter Friedl

7. Juli 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Gewaltspirale und moralische Äquidistanz
III. Nahost-Floskeln und die Realität

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Susanne Knaul

4. Juli 2014

Sehr geehrte ZIB 24-Redaktion,

da Ihre Israelberichterstattung nun zum dritten Mal binnen kurzer Zeit (sehen Sie hier und hier) nur so von faktischen Fehlern und Verzerrungen strotzt, gestatten Sie mir die Frage: Gibt es in Ihrer alltäglichen Redaktionsarbeit eigentlich irgendeine Form von Qualitätskontrolle? In seinem gestrigen Beitrag zur aktuellen Verschärfung der Konfrontation zwischen Israel und den Palästinensern führte Thomas Hois aus: „Ein Rachemord, heißt es sofort, verübt von israelischen Siedlern als Vergeltung für den Tod von drei israelischen Jugendlichen aus der Siedlung Siderot im Westjordanland.“ Das ist in mehrfacher Hinsicht inkorrekt. Nur einer der entführten und ermordeten Israelis lebte jenseits der sogenannten „Grünen Linie“: Gilad Shaer, der aus Talmon stammte. Naftali Fraenkel und Eyal Yifrach lebten in Nof Ayalon bzw. Elad – beides Orte, die in Israel liegen und auf die der Begriff Siedlung damit in keiner Weise zutrifft.

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2. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Stacher,

in Ihrem gestrigen ZIB24-Bericht über die Situation in Israel nach dem Fund der drei ermordeten israelischen Jugendlichen führen Sie aus: „Für den Tod der drei Jugendlichen hat Israel Vergeltung geschworen. 34 Luftangriffe auf den Gaza-Streifen in der Nacht auf Dienstag werden geflogen.“ Das ist faktisch nicht korrekt: Zwar trat das israelische Sicherheitskabinett am Montagabend zusammen, um über mögliche Reaktionen auf die Ermordung der drei Israelis durch Hamas-Aktivisten zu beraten, jedoch wurden wegen interner Meinungsverschiedenheiten keine Beschlüsse gefasst, sondern die Vertagung der Sitzung auf Dienstagabend beschlossen. Die von ihnen angesprochenen israelischen Militäraktionen im Gazastreifen standen in keinem direkten Zusammenhang mit dem Fund der ermordeten israelischen Jugendlichen, sondern waren die – gegen Raketenstellungen, Waffenlager und andere Einrichtungen der Hamas sowie des Islamischen Jihad gerichtete – Antwort auf militärische Angriffe aus Gaza in der Nacht von Sonntag auf Montag: Zum ersten Mal seit 2012 hatte die Hamas selbst wieder Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem andere palästinensische Gruppierungen bereits seit Tagen einen Raketenhagel auf Israel niedergehen ließen. Jede einzelne dieser Raketen, die wahllos auf israelische Städte und Dörfer abgefeuert werden, stellt ein Kriegsverbrechen dar; kein Staat der Welt kann derartigen Terror einfach geschehen lassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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30. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. US-Schwenk in Syrien? Jahre zu spät.
III. Syrien, der Iran und sunnitische Dschihadisten
IV. Kam der Zusammenbruch des Irak überraschend?

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26. Juni 2014

Sehr geehrte ZIB24-Redaktion

bei dem am Dienstag von Oliver Dötzl gestalteten ZIB24-Beitrag über die Suche nach den drei bei Hebron entführten israelischen Jugendlichen kann von Ausgewogenheit, Objektivität und Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht keine Rede sein. So hat Dötzl völlig einseitig massive palästinensische Vorwürfe wiedergegeben, ohne auch nur einem israelischen Vertreter die Möglichkeit einzuräumen, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen oder die israelische Position darzulegen. Damit aber nicht genug: Weil der in Rede stehende Beitrag noch weit einseitiger war, als dies bei der Berichterstattung über Israel leider ohnehin oft der Fall ist, und er darüber hinaus von Verzerrungen, Auslassungen und faktischen Fehlern nur so strotzte, erlauben wir uns, Punkt für Punkt darauf einzugehen.

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Relevante Autoren: Oliver Dötzl

24. Juni 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in der gestrigen Presse berichtete Susanne Knaul über die Razzien der israelischen Armee, die im Westjordanland nach drei verschleppten israelischen Jugendlichen sucht. Knaul gab in ihrem Artikel die massiven Vorwürfe wieder, die palästinensische Politiker gegen Israel erheben: Von einer „Kollektivstrafe für das gesamte palästinensische Volk“ war ebenso die Rede, wie vom „kaltblütigen Töten“, dessen sich israelische Soldaten angeblich schuldig machten. All diese Anschuldigungen blieben völlig unwidersprochen, weil Knaul es in ihrem rund 400 Wörter langen Artikel verabsäumte, auch nur eine einzige Stimme zu Wort kommen zu lassen, die die israelische Sichtweise wiedergegeben oder zu den Vorwürfen Stellung genommen hätte. Dadurch bot der Beitrag eine höchst einseitige Darstellung der Situation. Nichts spricht dagegen, über die – teils überzogenen, teils haltlosen – Anschuldigungen der palästinensischen Propaganda zu berichten, aber wäre es nicht Knauls Pflicht gewesen, dem journalistischen Grundsatz der Ausgewogenheit folgend auch der anderen Seite die Möglichkeit zu geben, ihre Sicht der Dinge darzulegen?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

23. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Mit dem Iran den Terrorismus bekämpfen?
III. Ein seltsamer Fall von „Islamophobie“

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Relevante Autoren: Peter Pelinka, Damir Fras, G. Hoffmann-Ostenhof

19. Juni 2014

Sehr geehrte news.orf.at-Redaktion,

auf Ihrer Webseite findet sich heute ein Artikel mit folgender Überschrift: „Israelische Kampfjets griffen Hamas-Ziele im Gazastreifen an“. Liest man den Text darunter, erfährt man allerdings: „Den Luftschlägen waren Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet vorangegangen.“ Daraus ergeben sich einige recht einfache Fragen: Warum betiteln Sie ihren Beitrag nicht beispielsweise mit: „Erneut Raketenangriffe auf Israel aus dem Gazastreifen“? Warum drehen Sie den Ablauf der Ereignisse so um, dass in Ihrer Überschrift Israel als Aggressor dargestellt wird? Und da diese Art der verzerrenden Darstellung sich auf den Seiten des ORF immer und immer und immer wieder findet: Welche Begründung können Sie für diese offenbar regelmäßig vollzogene Verkehrung der Realität in Ihrer Berichterstattung anführen?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: ORF

16. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Nach der palästinensischen Einheitsregierung: Terror gegen Israel
III. Mediale Reaktionen auf die Entwicklungen im Irak: Bush ist schuld

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz, Herbert Lackner, Thomas Vieregge, Damir Fras

9. Juni 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Reaktionen auf die palästinensische „Versöhnung“
III. Die vergebliche Suche nach einem Argument: Hoffmann-Ostenhof im profil über die palästinensische Einheitsregierung

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Islamismus, Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: G. Hoffmann-Ostenhof

Sobald in Politik und Medien vom israelisch-palästinensischen Konflikt die Rede ist, darf eine Forderung nicht fehlen: Um eine Friedenslösung erreichen zu können, seien „schmerzhafte Kompromisse“ vonnöten. Manchmal wird die Aufforderung, endlich die erforderlichen „schweren Entscheidungen“ zu treffen, an beide Konfliktparteien gerichtet, in aller Regel ist es jedoch ausschließlich der jüdische Staat, an den die Mahnung adressiert wird, im Dienste des Friedens über den eigenen Schatten zu springen und „mutige Schritte“ zu setzen.

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