
Ideologische Bildungslücken erschweren die Antisemitismusbekämpfung
Die NS-Verstrickungen panarabischer Strömungen müssen in die Bildungsarbeit integriert werden, um die Kraft historischer Aufarbeitung zu stärken.

Die NS-Verstrickungen panarabischer Strömungen müssen in die Bildungsarbeit integriert werden, um die Kraft historischer Aufarbeitung zu stärken.

Er bete zu Allah, dass dieser ihm eines Tages das Amt des Gouverneurs von Jerusalem gewähre, sagte der türkische Innenminister Mustafa Ciftci in einer Rede.

Der Vorwurf, Zohran Mamdani dulde Antisemitismus und zerstöre das interreligiöse Gefüge New Yorks, kommt nun auch von liberalen Angehörigen der muslimischen Community.

Von Felix Haibach und Jan Kapusnak. Was bringt Linksradikale, Islamisten und Rechtsextremisten in einen gemeinsamen Mobilisierungsraum gegen Juden und ihren Staat?

Sowohl Regierung als auch Opposition in Frankreich arbeiten an Gesetzesentwürfen gegen islamistische Einflussnahme, was mit einer Debatte um politische Grundrechte einhergeht.

Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Tobias Huch über islamistische Influencer, digitale Radikalisierung und das Geschäftsmodell mit Desinformation.

Vor dem Hamburger Rathaus demonstrierten am 16. Mai aus Anlass des sogenannten »Nakba-Tags« Linke und Islamisten gemeinsam mit Flaggen der Islamischen Republik gegen Israel.

Von Judith Theulé. Eine neue Studie zeichnet nach, wie die Muslimbruderschaft seit Jahrzehnten an der schleichenden Unterwanderung Europas arbeitet.

Heiko Heinisch im Mena-Watch-Talk über die Muslimbruderschaft, hybriden Konflikt und den politischen Islam in Europa.

Beginn des Prozess gegen den verhinderten Terroranschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert: Ein rschütternder Blick in den islamistischen Abgrund.

Die Arabische Liga beruht auf den ideologischen Fiktionen über »arabische Einheit« der 1950er-Jahre. Die Realität heute sieht anders aus.

Im Sahel-Staat Mali kann die Junta von Russlands Gnaden die koordinierte Offensive von Tuareg-Rebellen und al-Qaida nicht stoppen.

Im Jahr 2025 war israelbezogener Antisemitismus erneut für die mit Abstand meisten antisemitischen Vorfälle verantwortlich.

Im Zuge des israelisch-amerikanischen Kriegs gegen den Iran haben die antiisraelischen Töne aus der Türkei noch einmal eine massive Eskalation erlebt.

Von Iram Ranzam. Der Islamgelehrte Tariq Ramadan gerierte sich als Brückenbauer zwischen Islam und dem Westen, bevor Vergewaltigungvorwürfe sein Image erschütterten.

Sprengstoff-Angriffe quer durch Europa und professionelle Bekennervideos im Netz: HAYI eröffnet mit dem Münchener Brandanschlag eine neue Front in Deutschland.

Die französische Firma Lafarge hatte der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat hohe Summen bezahlt, damit ihre Zementwerke in Syrien weiterarbeiten können.

Von Paushali Lass. Pakistan agiert nicht als stabilisierende Kraft, sondern als opportunistischer Akteur, dessen Einfluss derzeit seine diplomatische Glaubwürdigkeit übersteigt.

Im Gespräch mit Jasmin Arémi beschreibt die geopolitische Analystin Paushali Lass Pakistans ambitionierten Anspruch, im Konflikt mit Iran zu vermitteln.

Von Ariel Admoni. Während des Irankriegs haben die katarischen Mediennetzwerke eine teheranfreundliche Berichterstattung verfolgt und Israel sowie die USA negativ dargestellt.

Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit.

Von Khaled Abu Toameh. Wenn islamischer Extremismus bekämpft werden soll, muss auch der Westen gegen Strukturen der Muslimbruderschaft vorgehen.

Von Ammar Abdulhamid. Burkini-Gebot, Alkohol-Beschränkungen und mehr: Was ein Staat anstrebt, signalisiert er durch das, was er den Bürgern aufzwingen will.

Von Farid Alemdar. Viele junge Iraner wenden sich zunehmend von der Religion ab und der persischen Geschichte und kulturellen Identität zu, die älter sind als der Islam.

Der ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson ist zu einer antisemitischen Propagandaschleuder geworden.

Im Mena-Talk mit Alexander Gruber spricht Hasnain Kazim über sein neues Buch Der Islam und ich und seine Forderung nach mehr Mut zu Kritik und offener Debatte.

Die propalästinensische Bewegung wirbt mit Dekolonisierungs-Rhetorik bei Schwarzen um Unterstützung, verschweigt aber den Rassismus in den eigenen Reihen.

Von Habtom Ghebrezghiabher. Die USA senden eine klare Botschaft an den Sudan, dass der jahrzehntelange Kreislauf aus islamistischer Herrschaft, Gewalt und Völkermord ein Ende finden muss.

Das »Bündnis gegen Rechts Wiesbaden« sprach mit Ismail Küpeli über den türkischen Rechtsextremismus, der in Deutschland über Jahrzehnte hinweg kaum Beachtung fand.

Der Oberste Führer des Irans, Mojtaba Khamenei, ist seit Kriegsbeginn nicht mehr öffentlich aufgetreten, was die Gerüchteküche zum Brodeln bringt.

Bilder im Internet zeigen Transparente mit Hitler-Zitaten, auf denen Kollaborateuren mit ausländischen Mächten vorgeworfen wird, das Mutterland zu vergewaltigen.

Von Geneviève Hesse. Eine Aktion zum Berliner Tag gegen Islamfeindlichkeit wendet sich gegen fehlende Gleichberechtigung, Affinität zum politischen Islam und Antisemitismus.

Von Jan Kapusnak. Durch die Schwächung des Iran geriet der Islamische Dschihad in eine Zwickmühle: er darf seinen Patron nicht verärgern, braucht aber auch neue Schutzmächte.

Was müssen Regimefunktionäre wie Ali Laridschani, der im Januar mehr als 30.000 Iranr töten ließ, eigentlich anstellen, um hierzulande nicht mehr als »Moderate« durchzugehen?

Von Jan Kapusnak. Für den Palästinensischen Islamischen Dschihad ist der bewaffnete Kampf das Zentrum seiner Identität, verbunden mit dem Ziel, den Staat Israel zu zerstören.

Von Arno Tausch. Wie konnte Irans heutiger Außenminister mit seiner Apologie der islamischen Theokratie an einer britischen Universität promoviert werden?