
Libanon: Außenminister bestätigt Israels Recht auf Angriffe gegen Hisbollah
Der libanesische Außenminister wurde heftig kritisiert, darauf hingewiesen zu haben, dass Israel das Recht hat, gegen die Aufrüstung der Hisbollah vorzugehen.
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Der libanesische Außenminister wurde heftig kritisiert, darauf hingewiesen zu haben, dass Israel das Recht hat, gegen die Aufrüstung der Hisbollah vorzugehen.

Von Joshua Marks. Das Militär gab bekannt, dass es die erste Phase eines fünfstufigen Plans zur Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen im Libanon abgeschlossen hat.

Nach wie vor weigert sich die Hisbollah, ihre Waffen abzugeben. Doch im heurigen Jahr wird eine Entscheidung fallen müssen.

Für Beiruts Außenminister zählt die iranische Regionalpolitik zu den Hauptursachen für die Instabilität nicht nur im Libanon, sondern im gesamten Nahen Osten.

Ein Beamter des israelischen Nationalen Sicherheitsrats traf sich mit libanesischen Vertretern, um über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verhandeln.

Von Shachar Kleiman. Angesichts der ihr zugefügten Schläge spielt die Hisbollah auf Zeit und setzt darauf, dass die demografischen Trends im Libanon zu ihren Gunsten verlaufen.

Der Libanon kommt seiner Verpflichtung zur Neutralisierung der Hisbollah nur bedingt nach, denn die Terrorgruppe rüstet schneller auf, als sie entwaffnet wird.

Die USA und Ägypten unternehmen intensive Anstrengungen, um zu verhindern, dass der Libanon in eine erneute Konfrontation zwischen Israel und der Hisbollah abgleitet.

Hisbollah-Anführer Naim Qassem besteht auf das Recht seiner Terrororganisation, Waffen zu besitzen und weiterhin Widerstand gegen Israel zu leisten.

Joseph Aoun forderte direkte Verhandlungen mit Israel und erklärte, dass Krieg gescheitert sei und ein regionaler Kompromiss unerlässlich sei.

Die Hisbollah-Entwaffnung und die Zerschlagung ihrer Finanzquellen befinden sich an einem Scheideweg, da Zweifel an der Fähigkeit bestehen, die Ziele umzusetzen.

Von Israel Kasnett. Die libanesische Weigerung, Palästinenser zu Staatsbürgern zu erklären, spiegelt eine regionale Haltung wider, die in der gesamten arabischen Welt geteilt wird.

Im Libanon wächst der Druck, die Hisbollah zu entwaffnen. Doch der Prozess ist riskant – für die Stabilität des Landes wie für das fragile regionale Gleichgewicht.

Eine der Hisbollah nahestehender Sender berichtete, dass fünf Lastwagen mit Waffen für die PLO, darunter auch Raketen, an die libanesische Armee übergeben wurden.

Laut Außenminister Youssef Raggi wird die libanesische Armee innerhalb von drei Monaten alle Waffen in der Nähe der israelischen Grenze unter staatlicher Kontrolle haben.

Von Mitchell Bard. Ironischerweise könnte der entscheidende Schlag gegen die Terrorgruppe Hisbollah nicht von Israels Militär kommen, sondern aus Libanons Hauptstadt Beirut.

Die Aktion soll der erste Schritt zur Entwaffnung bewaffneter Milizen und Terrororganisationen im ganzen Land sein.

Washington hat die Finanzierung der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon wegen ihres Versagens bei der Eindämmung der Hisbollah eingestellt.

Es gebe keinen Staat ohne ein Gewaltmonopol, erklärte Premierminister Nawaf Salam die Notwendigkeit, die vom Iran unterstützte Hisbollah zu entwaffnen.

Sollte versucht werden, die Hisbollah zu entwaffnen, werde es laut Naim Qassem »kein Leben im Libanon« mehr geben.

Der Sekretär von Irans Nationalem Sicherheitsrat versuchte in Beirut, iranischen Einfluss zu bekräftigen und der Hisbollah beizuspringen.

Die libanesische Regierung hat der Armee eine Frist zur Vorlage eines Plans zur Entwaffnung der Hisbollah gegeben.

Die Entwaffnung der Hisbollah ist angesichts des Drucks der USA und der Weigerung der Miliz zu einem Schwerpunkt der politischen Debatte im Libanon geworden.

Von Jacques Neriah. US-Gesandter Thomas Barrack hat zwei potenziell dramatische Kurswechsel vorgeschlagen, um den Stillstand im Libanon zu überwinden und eine Einigung herbeizuführen.

Von David Isaac. Dieser Schritt folgt auf ein Treffen von dreißig Regierungen, darunter jene der Vereinigten Staaten, um den illegalen Aktivitäten der Hisbollah entgegenzuwirken.

Der Hisbollah-Generalsekretär erfindet eine Bedrohung des Libanon durch den Islamischen Staat, um die Weiterexistenz seiner Streitkräfte zu rechtfertigen.

Von Akiva Van Koningsveld. Naim Qassem bestätigt, das Ausmaß der israelischen Infiltration der Hisbollah-Versorgungsketten und -Kommunikationssysteme gravierend unterschätzt zu haben.

Der Prozess gegen acht Personen, die versucht hatten, zwei Tonnen Kokain zu schmuggeln, deckte Netzwerke auf, die sich über Nahost und Venezuela erstrecken.

Von Yaakov Lappin. Der Schlüssel zu einer langfristigen Lösung liegt eher in Damaskus als in Beirut, und zwar in einer umfassenden Einigung mit dem neuen syrischen Regime.

Die Vereinigten Staaten drängen die libanesische Regierung, die Entwaffnung der Hisbollah im Kabinett zu beschließen und die Annäherung an Israel voranzutreiben.

Die als Stellvertreter Teherans fungierende Hisbollah hat angekündigt, sich – vorerst – weiter aus dem Konflikt zwischen dem Iran und Israel herauszuhalten.

Während der Konflikt zwischen Israel und dem Iran in seine zweite Woche geht, wächst im Libanon dennoch die Angst, die Hisbollah könnte in den Krieg eintreten.

Es mehren sich Berichte über die Schwäche der Hisbollah und den Niedergang ihres Einflusses auf die libanesische Politik. Kann Beirut die Miliz vollständig entwaffnen?

Von Jewish News Syndicate. Die Aktionen der libanesischen Streitkräfte gegen die Terrorinfrastruktur der Hisbollah stellen eine ermutigende Entwicklung dar.

Im Libanon arbeitet der Staat mit neu gewonnener Stärke daran, seine Autorität im ganzen Land geltend zu machen.

Von Jacques Neriah. Angesichts des Beharrens des libanesischen Präsidenten auf einem nationalen Konsens scheinen die Aussichten auf eine baldige Entwaffnung der Hisbollah düster.