
Türkischer Innenminister: »Wir werden wieder über Israel herrschen«
Er bete zu Allah, dass dieser ihm eines Tages das Amt des Gouverneurs von Jerusalem gewähre, sagte der türkische Innenminister Mustafa Ciftci in einer Rede.
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Er bete zu Allah, dass dieser ihm eines Tages das Amt des Gouverneurs von Jerusalem gewähre, sagte der türkische Innenminister Mustafa Ciftci in einer Rede.

Um einen drohenden Machtverlust abzuwenden, ließ der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Anführer der Oppositionspartei durch ein Gericht absetzen.

Von Tal Leder. Die Beziehungen zwischen der Türkei und der Hamas haben sich deutlich vertieft. Für Israel entsteht daraus eine herausfordernde sicherheitspolitische Lage.

Von Joseph Puder. Damit entsteht im Wesentlichen ein Bündnis zwischen der Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten mit einer Gesamtbevölkerung von 500 Millionen Menschen.

Im Zuge des israelisch-amerikanischen Kriegs gegen den Iran haben die antiisraelischen Töne aus der Türkei noch einmal eine massive Eskalation erlebt.

Die Welle von Anschlägen auf jüdische und israelische Ziele setzt sich fort. In Istanbul griffen am Dienstag drei Männer das israelische Konsulat mit Schusswaffen an.

Von Shimon Sherman. Der Balanceakt der Türkei wird immer schwieriger, da wirtschaftlicher Druck, Instabilität an den Grenzen und strategische Spannungen ihre Position unterminieren.

Von Yoni Ben Menachem. Vor dem Hintergrund der Schwächung des Irans beginnt sich im Nahen Osten eine neue sunnitische Koalition zu bilden, in deren Mittelpunkt die Türkei steht.

Die Türkei verstärkt ihre militärische Präsenz in Somalia, um ihren Einfluss und ihre geopolitische Machtposition am Horn von Afrika neu zu gestalten.

Von Noa Lazimi. Die Türkei will die Nukleartechnologie für zivile Zwecke nutzen, aber die Infrastruktur, die sie aufbaut, könnte den Weg für militärische Anwendungen ebnen.

Von Amed Mardin. Ist die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angedachte Vision einer türkisch-kurdisch-arabischen Allianz sunnitischer Akteure realisierbar?

Das türkische Sicherheitsunternehmen SADAT unterstützt Präsident Erdogan als Söldnertruppe bei seinen Ambitionen, die Türkei wieder als Großmacht zu etablieren.

Von Amed Mardin. Ist die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angedachte Vision einer türkisch-kurdisch-arabischen Allianz sunnitischer Akteure realisierbar?

Im Mena-Talk spricht die türkische Influencerin Türkü Avci mit Jasmin Arémi über Antisemitismus in der Türkei, die Ambivalenz der türkisch-israelischen Beziehungen.

Sicherheitskräfte gehen gegen IS-Strukturen in der Türkei vor, nachdem die Aktivitäten der Gruppe zuletzt stark zugenommen haben.

Der Wunsch der Türkei, Truppen in Gaza zu stationieren, hängt mit Präsident Erdogans größerem Ziel zusammen, die dominierende Macht in der Region zu werden.

In Israel wird das enge Verhältnis des US-Botschafters in der Türkei zu Erdogan und sein negativer Einfluss auf die Entwicklungen in Nahost mit Sorge verfolgt.

Jerusalem lehnt jegliche Beteiligung der Türkei am Wiederaufbau des Gazastreifens ab, da das Land die Hamas unterstützt und Israel feindlich gesinnt ist.

Im Rahmen des Friedensabkommens arbeitet die Türkei an einer Gesetzesvorlage, das PKK-Angehörigen die Rückkehr in die türkische Gesellschaft ermöglichen soll.

Die islamistische Gruppe diskutierte mit türkischen Vermittlern über humanitäre Hilfsmaßnahmen und eine künftige Regierungsführung im Gazastreifen.

Die kurdische PKK hat ihre Kämpfer aus dem türkischen Hoheitsgebiet abgezogen und in den Nordirak verlegt, was Ankara als Beginn einer »terrorfreien Türkei« begrüßt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte Kuwait, Katar und den Oman, um die Rolle und den Einfluss der Türkei in der Golfregion zu stärken.

Der Sturz des von Baschar al-Assad und die aktuellen Machtkämpfe in Syrien schwächen Russlands Position im Mittelmeerraum und stärken den türkischen Einfluss.

Von Shimon Sherman. Unlängst setzte die Türkei Schritte, die eine Konfrontation wahrscheinlicher machen, auch wenn beide Länder ein Interesse an friedlicher Konfliktlösung haben.

In der Türkei ist fast ein Drittel der Bevölkerung von Armut bedroht, sodass jedes dritte Kind hungrig zur Schule gehen muss.

Von Bassm Tawil. Die in Katar ansässige Internationale Union muslimischer Gelehrter hielt in Istanbul eine Konferenz ab, in deren Mittelpunkt der Kampf gegen Israel stand.

Neben der Repressionswelle gegen CHP-Politiker befürchten Frauenrechtlerinnen die Einführung der Kopftuchplicht in der Türkei.

Trotz symbolischer Schritte der PKK bleibt das Verhältnis zur Türkei schwierig, und Friede scheint noch in weiter Ferne zu sein.

Ekrem Imamoglu, der seit März inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, gilt als größter politischer Gegner Erdogans und wurde nun zu einer Haftstrafe verurteilt.

Von Neta Bar. Die Berichterstattung über Israel eskaliert zu expliziten Vernichtungsaufrufen, während der Antisemitismus sich über das gesamte politische Spektrum ausbreitet.

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan bekräftigt die historische Abkehr seiner Gruppe vom bewaffneten Kampf und der Forderung nach einem kurdischen Staat.

Die Zeichner des türkischen Satiremagazins LeMan wurden wegen angeblich blasphemischer Darstellungen in Gewahrsam genommen.

Von Yaakov Lappin. Laut einem Strategiepapier beabsichtigt die Türkei, ihre militärische Präsenz in Syrien auszubauen – angeblich, um die Terrororganisation IS zu bekämpfen.

Die Kurdische Arbeiterpartei PKK gab offiziell ihre Auflösung bekannt. Dies ist ein historischer Schritt nach dem jahrzehntelangen Konflikt mit der Türkei.

Der türkische Geheimdienst MIT machte das Treffen seines Direktors mit der Hamas in einer Erklärung öffentlich, in der Israel Völkermord vorgeworfen wurde.

Von Yigal Carmon. Die »Terrororganisation«, von der Imamoglu vorgeworfen wird, sie zu unterstützen, ist die Oppositionspartei, die Erdogans Herrschaft ein Ende bereiten will.