
Irakisch-Kurdistan: Alle fünf Tage eine getötete Frau
Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.
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Von Shada Basheer. In der Region Irakisch-Kurdistan wird durchschnittlich alle fünf Tage eine Frau getötet, was bei Aktivisten große Besorgnis über die anhaltende Gewalt hervorruft.

Von KirkuNow. Die irakische Frauenrechtsaktivistin Yanar Mohammed, die sich gegen sexuelle Gewalt einsetzte und ein Frauenhaus in Bagdad leitete, wurde Opfer eines Anschlags.

Die USA üben Druck auf den Irak aus, die Nominierung von Nouri al-Maliki zum Premierminister zurückzuziehen, doch al-Maliki bleibt hart.

Wie Aktivisten berichten, weisen dutzende Fälle darauf hin, dass die Genitalverstümmelung von Mädchen in Irakisch-Kurdistan weiterhin praktiziert wird.

Thomas von der Osten-Sacken im Gespräch über Kurdistan, Syrien, den Iran und den Irak im Januar 2026.

Von Kirkuk Now. Die aktuellen Ereignisse in Syrien wecken im irakischen Sindschar erneut Ängste unter den Jesiden vor einem Völkermord wie im Jahr 2014.

Die irakische Regierungskoalition hat den ehemaligen Premier Nouri al-Maliki aufgestellt, was eine Entscheidung mit erheblichen regionalen Auswirkungen darstellt.

In Irakisch-Kurdistan treten nach einer Zeit relativer Ruhe nun erneut islamistische Organisationen auf den Plan, die mit viel Geld aus den Golfstaaten unterstützt werden.

Die USA haben klare Bedingungen für die Bildung der nächsten irakischen Regierung gestellt, insbesondere den Ausschluss pro-iranischer bewaffneter Gruppierungen.

Vor knapp zwei Wochen stufte der Irak die Hisbollah und die Huthi als terroristische Organisationen ein. Nun widerrief die Regierung die Entscheidung der Justiz.

Die Einstufung der beiden Organisationen stellt angesichts des iranischen Einflusses im Irak einen Meilenstein in der Distanzierung von Teheran dar.

Die Wahlen im Irak endeten mit weitgehend vorhersehbaren Ergebnissen: Die vom Iran unterstützten Parteien des Koordinierungsrahmens errangen die Mehrheit.

Quellen im IDF-Nordkommando gehen davon aus, dass irakische Milizen sich auf einen kombinierten Boden- und Luftangriff gegen Israel vorbereiten könnten.

Der tödliche Anschlag auf einen Kandidaten für die Parlamenstwahlen könnte zu einer Eskalation der Gewalt zwischen den politischen Kräften im Irak führen.

Von den Sanktionen betroffen sind die Iranische Revolutionsgarde und ihre Auslandseinheit Quds-Brigaden sowie mit Teheran verbundene schiitische Milizen im Irak.

Die Staudämme an den Flussoberläufen in der Türkei sind neben Klimawandel und schlechtem Ressourcenmanagement der Hauptgrund für den Wassermangel im Irak.

Während im Irak der Abzug der US-Truppen anläuft, halten sich schiitische Milizen mit Angriffen zurück. Gleichzeitig wächst der Druck von außen.

Der Irak hat in nur zwei Jahren eine Million Bäume verloren, da Dürre und Klimawandel die ohnehin schon spärliche Vegetation des Landes zerstören.

Verzweiflung, Korruption und ausländischer Einfluss machen junge Iraker zu Kanonenfutter für die russische Armee, die Nachschub für ihren Ukrainekrieg braucht.

Kaum ein Land ist von der globalen Erwärmung so betroffen wie der Irak. Steigende Temperaturen und unzureichende Niederschläge wirken sich katastrophal aus.

Von Aaron Bandler. Die für antiisraelische Propaganda und Fake News bekannte Ravan al-Taie kandidiert für den Vorstand von Wikimedia und beschuldigt Israel hunderter Völkermorde.

Die Waffen der pro-iranischen Fraktionen sind zum Mittelpunkt interner irakischer Konflikte sowie externer Spannungen geworden.

Da das Abkommen zur Rückkehr der Jesiden in ihre Heimat nicht vollständig umgesetzt ist, muss ein großer Teil der Bevölkerung noch immer in Lagern ausharren.

Das am 11. August vom Irak und dem Iran unterzeichnete Sicherheitsabkommen hat die USA verstimmt, die den iranischen Einfluss in der Region neutralisieren wollen.

Die Auswirkungen des Wassermangels auf die irakische Landwirtschaft sind schon heute spürbar. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll es noch schlimmer werden.

Bald wird es im Süden des Iraks wegen der anhaltenden Dürreperioden und der sinkenden Grundwasserspiegel keine Sümpfe mehr geben.

Ein Kriegseintritt lag nicht im Interesse jener pro-iranischen Milizen, die ihre Möglichkeiten einer zukünftigen Einflussnahme im Irak nicht verspielen möchten.

Frankreich wird wegen jahrzehntelanger Mietrückstände für seine Botschaft in Bagdad verklagt, die ursprünglich vertriebenen irakischen Juden gehörte.

Radio Dreyeckland sprach mit Mena-Watch-Autor Thomas von der Osten-Sacken über die Lage der aus Deutschland in den Irak abgeschobenen Jesiden.

Seit Monaten gibt es Berichte über Pläne zu einer Entwaffnung der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen im Irak, die eine große Bedrohung für die Sicherheit Bagdads darstellen.

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem brutalen IS-Angriff auf das jesidische Kerngebiet Shingal im Nordirak ist das Schicksal von etwa 2.500 Menschen weiterhin ungewiss.

Für den irakischen Präsidenten ist die Präsenz der US-Streitkräfte entlang der syrisch-irakischen Grenze im Kampf gegen den Islamischen Staat von großer Bedeutung.

Die Situation jesidischer Flüchtlinge im Irak hat sich in den letzten Monaten nachhaltig verschlechtert. Das liegt unter anderem an gestrichenen US-Hilfsgeldern.

Es gibt Bemühungen in Bagdad, den syrischen Präsidenten al-Sharaa wegen Terrorismusvorwürfen von der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga abzuhalten.

Mehrere vom Iran unterstützte Milizen im Irak sollen bereit sein, ihre Waffen abzugeben, um die Gefahr eines eskalierenden Konflikts mit den USA abzuwenden.

Spätestens nachdem Israel die pro-iranische Hisbollah massiv geschwächt hat und das Assad-Regime in Syrien gestürzt wurde, geht der Irak auf Distanz zu Teheran.