14. April 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. „Punktesieg für die Palästinenser“: Die Presse über den Stillstand der israelisch-palästinensischen Verhandlungen
III. „Siedlerdiktion“: Judäa, Samaria und das Westjordanland
IV. Die „Siedlerpartei aus der Regierung werfen“: Ratschläge, die sich um die Realität kaum kümmern

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Relevante Autoren: Susanne Knaul, Thomas Vieregge

Sobald in Politik und Medien vom israelisch-palästinensischen Konflikt die Rede ist, darf eine Forderung nicht fehlen: Um eine Friedenslösung erreichen zu können, seien „schmerzhafte Kompromisse“ vonnöten. Manchmal wird die Aufforderung, endlich die erforderlichen „schweren Entscheidungen“ zu treffen, an beide Konfliktparteien gerichtet, in aller Regel ist es jedoch ausschließlich der jüdische Staat, an den die Mahnung adressiert wird, im Dienste des Friedens über den eigenen Schatten zu springen und „mutige Schritte“ zu setzen.

7. April 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Der Abbruch der israelisch-palästinensischen Verhandlungen im Spiegel der österreichischen Medien
III. Die palästinensische Verhandlungsstrategie: Erpressung und Drohung

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31. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick, hunderte Todesurteile in Ägypten
II. Ernüchterung über Erdogan, politische Polarisierung in der Türkei
III. Nach der Wahl in der Türkei: Drohungen
IV. Der blinde Fleck: der totalitäre Charakter des Islamismus

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Christian Schüller, Sibylle Hamann

26. März 2014

Am vergangenen Sonntag demonstrierten rund 150 arabische Christen vor der Vertretung der Europäischen Union in Tel Aviv dafür, dass die „internationale Gemeinschaft“ endlich aufhören solle, ständig Israel zu kritisieren, und stattdessen den Kampf gegen die Verfolgung von Christen im gesamten Nahen Osten aufnehmen solle. Einer der Organisatoren der Demonstration führte aus: „Statistisch gesehen wird im Nahen Osten alle fünf Minuten ein Christ ermordet – und die westliche Welt schweigt dazu.“ Die Nationen und internationalen Organisationen, die fortdauernd Anschuldigungen gegen den jüdischen Staat erheben würden, rührten keinen Finger, um der Verfolgung der Christen in den umliegenden Ländern, von Ägypten über die von den Palästinensern kontrollierten Gebiete bis nach Syrien und den Irak, Einhalt zu gebieten. Israel sei der einzige Platz in der gesamten Region, an dem Christen sicher seien.

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25. März 2014

Sehr geehrte Österreich-Redaktion,

mit großer Verwunderung habe ich die "Weltkarte des Schreckens" zur Kenntnis genommen, mit der Sie in der heutigen Ausgabe Ihrer Zeitung einen Überblick über die Atomwaffenmächte der Welt geben wollen. Wie konnten Sie auf die Idee kommen, in der Grafik den Iran mit gelber Farbe zu unterlegen und ihn damit als ein Land zu präsentieren, das sein "Atompogramm [sic!] eingestellt" habe?

Seit dem Genfer Deal vom letzten November wurde in vielen Medien reichlich unbegründeter Optimismus über eine Lösung des Atomstreits mit dem Iran verbreitet. Dass das islamistische Regime sein Atomprogramm aber eingestellt habe, ist eine offenkundig falsche Behauptung, mit der die Gefahr verniedlicht wird, die nach wie vor von diesem Atom(waffen)programm ausgeht.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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24. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Alles beim Alten: Israel schießt zuerst zurück
III. Kaum ein Thema: Abbas in Washington

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

21. März 2014

Vor rund einem Monat ließ Irans oberster geistlicher Führer Ali Khamenei die Öffentlichkeit via Twitter an den antisemitischen Verschwörungstheorien teilhaben, die dem Oberhaupt des iranischen Regimes offenbar den Tag versüßen: „Zionistische Netzwerke“ sollen demnach die europäischen Regierungen beherrschen und für die Probleme verantwortlich sein, mit denen Europa zu kämpfen habe. Jetzt legt Khamenei nach und erklärt, es sei unklar, ob bzw. wie der Holocaust stattgefunden habe und fragt, ob irgendjemand in Europa sich „traue“, über dieses Thema zu sprechen:

Glaubt man Gudrun Harrer, so ist Holocaust-Leugnung im Iran unüblich und gehört nicht zum ideologischen Standardrepertoire des theokratischen Regimes. (Standard, 7./8. Sep. 2013) Wie es scheint, hat sich das noch nicht bis zu dessen Führer herumgesprochen.

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Gelistet in den Medien: Standard

Relevante Autoren: Gudrun Harrer

18. März 2014

Morgen soll der Außenpolitische Ausschuss des österreichischen Nationalrats mit dem iranischen Außenminister Zarif zusammentreffen. Auch wenn die Atomverhandlungen sicherlich der Schwerpunkt des Gesprächs sein werden, sollte nicht in Vergessenheit geraten, wofür das iranische Regime steht, dessen Vertreter Zarif ist. MENA hat deshalb für die Mitglieder des Ausschusses ein kurzes Dossier zusammengestellt, in dem sich neben Informationen zur aktuellen Lage im Iran auch einige Fragen finden, mit denen Außenminister Zarif unserer Ansicht nach konfrontiert werden sollte.

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17. März 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Antiamerikanisches Ressentiment, antiisraelische Paranoia
III. Menschenrechtslage im Iran – langsames Umdenken?
IV. Ein Problem, zwei Lösungen

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16. März 2014

Die von US-Außenminister Kerry forcierten Verhandlungen zwischen Israel und der PLO werden, wie von Anfang an zu vermuten war, zu keinem erfolgreichen Ende führen. Warum das so ist, verdeutlicht Abbas Zaki, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah – also jener angeblich gemäßigten Fraktion der Palästinenser, die die Mehrheit in der PLO stellt:

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13. März 2014

Verfolgt man die Nahost-Berichterstattung der Medien, so stößt man auf ein Reservoir an Floskeln, die immer wieder Verwendung finden, obwohl – oder vielleicht weil? – ihr Sinngehalt vielfach irgendwo zwischen verzerrend und gänzlich überflüssig anzusiedeln ist. Teil I einer MENA-Serie, in der wir die am meisten gebrauchten Nahost-Floskeln beleuchten wollen.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

10. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Absurde Empfehlungen: Reisen in das Land der Henker
III. Iranischer Waffenschmuggel, Catherine Ashton in Teheran
IV. Forderung nach Anerkennung Israels als jüdischer Staat: nur ein „Showgefecht“?

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Relevante Autoren: Gudrun Harrer

7. März 2014

Sehr geehrte Frau Özkan,

Sie schreiben in Ihrem Presse-Artikel über eine israelische Firma, die eine Grenzsicherungsanlage zwischen den USA und Mexiko bauen soll, von einer „umstrittenen, mehr als 700 Kilometer langen Mauer um israelisches Siedlungsgebiet im Westjordanland.“ Eine solche Mauer gibt es aber nicht. Infolge der Vielzahl verheerender Selbstmordattentate palästinensischer Terroristen zu Beginn des Jahrtausends errichtete Israel eine Sicherheitsanlage, die, von einigen Ausnahmen abgesehen, nicht „um israelisches Siedlungsgebiet im Westjordanland“ herum gebaut wurde, sondern in wesentlichen Zügen entlang der so genannten Grünen Linie, der Waffenstillstandslinien nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1949 – wie anhand dieser Darstellung auf Wikipedia zu sehen ist:

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Gelistet in den Medien: Presse

3. März 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. „Schießwütig“: Amnesty Internationals groteske Verurteilung Israels
III. Doppelte Standards: Verfolgung von Homosexuellen in Uganda und im Nahen Osten
IV. Nachrichten über eine ganz ‚normale Woche‘ im Iran, die in österreichischen Medien nicht zu finden sind

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Iran, Israel, Palästinenser, Saudi-Arabien

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24. Februar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Atomverhandlungen in Wien: „Zumindest eine Seite sagt also nicht die volle Wahrheit.“

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Islamismus

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Relevante Autoren: Helmar Dumbs, Gudrun Harrer

19. Februar 2014

Sehr geehrte Frau Harrer,

Sie schreiben in Ihrem Kommentar im heutigen Standard, die ägyptische Terrorgruppe Ansar Beit al-Makdis, die sich zu dem tödlichen Anschlag auf einen Touristenbus in Taba bekannt hat, habe ihre Angriffe bisher gegen „Einrichtungen und Vertreter der Sicherheitskräfte und des Staates“ gerichtet, nicht aber Touristen attackiert. Was Sie nicht erwähnen: Ansar Beit al-Makdis beschränkt sich nicht auf Terroranschläge in Ägypten, sondern ist bereits mehrfach durch Angriffe auf Israel in Erscheinung getreten – zuletzt feuerte sie Ende Jänner mehrere Raketen vom Sinai aus nach Israel, von denen zumindest eine vom Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen wurde, bevor sie im Badeort Eilat Schaden anrichten konnte. Bereits letzten August wurden vier Terroristen von Ansar Beit al-Makdis durch einen Luftangriff getötet, als sie gerade Raketen auf Israel schießen wollten.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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Gelistet in den Medien: Standard

Relevante Autoren: Gudrun Harrer

17. Februar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Schulz und die unhinterfragten Zahlen
III. Gaza und die Frage nach Ursache und Wirkung
IV. Schulz, die EU und die Boykottbewegung gegen Israel

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Susanne Knaul

12. Februar 2014

Sehr geehrte Frau Knaul,

Sie schreiben in Ihrem heutigen Presse-Bericht über den Auftritt des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz in der israelischen Knesset, dass es während seiner Rede zu einem Eklat gekommen sei, als „Politiker der national-religiösen Israel Beitenu (Israel ist unser Heim), darunter Wirtschaftsminister Naftali Bennett … Schulz mit ‚Schande‘-Rufen (unterbrachen)“. In weiterer Folge habe „die gesamte Fraktion der Israel Beitenu“, deren Empfindlichkeit „im Zusammenhang mit drohenden Boykottmaßnahmen gegen israelische Siedlerprodukte“ stehe, den Saal verlassen. Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht nicht zutreffend. Bei der von Ihnen erwähnten Partei „Israel Beitenu“ handelt es sich nicht um die des israelischen Wirtschaftsministers Naftali Bennett, sondern um jene des israelischen Außenministers Avigdor Liberman. Ferner ist „Israel Beitenu“ keine national-religiöse, sondern eine säkular orientierte Partei. Naftali Bennett dagegen steht der Partei „haBajit haJehudi“ („Unser jüdisches Heim“) vor. Selbst wenn beide Parteien dem rechten Flügel der israelischen Parteienlandschaft zuzuordnen sind und der aktuellen Regierungskoalition angehören, sind solche Verwechslungen nicht gerade Ausweis besonderer journalistischer Sorgfalt.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Alexander Gruber
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

 

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Gelistet in den Medien: Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

9. Februar 2014

In dieser Ausgabe:

I. Allgemeiner Überblick
II. Irans Außenminister Zarif und der Holocaust
III. Unmut über John Kerry

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Gudrun Harrer, Kurt Seinitz

3. Februar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Ein Streit über israelische Siedlungen, für den sich die Medien ausnahmsweise nicht interessieren – warum bloß?
III. Scarlett Johansson, SodaStream und eine Fabrik im Westjordanland

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel, Palästinenser, VAE

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Thomas Vieregge

31. Januar 2014

Die westliche Syrien-Politik der letzten drei Jahre bestand aus einer Abfolge sträflicher Versäumnisse und unverzeihlicher Fehler – diese Erkenntnis scheint sich langsam aber sicher auch bei denjenigen durchzusetzen, die lange Zeit noch geneigt waren, die westliche Zurückhaltung als den weisen Versuch zu verklären, ‚nicht schon wieder‘ in einen Krieg in einem arabischen Land verstrickt zu werden. Als Lichtblick mochte manchem noch der Deal vom vergangenen Herbst erscheinen, demzufolge das syrische Regime wenigsten einer Zerstörung seiner Chemiewaffen zugestimmt habe. Doch wie sich jetzt herausstellt, passiert – mit Ausnahme einer Kurzmeldung (Standard, 31. Jan. 2014) von österreichischen Medien ignoriert – genau das, was Kritiker des Abkommens stets vorausgesagt haben: die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen kommt so gut wie nicht voran.

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Gelistet in den Kategorien: Syrien

27. Januar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Genf II: Kaum Erwartungen, viel Ernüchterung
III. Rohani in Davos: Wunschdenken in Perfektion

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Israel, Syrien

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

24. Januar 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in seinem gestrigen Gastkommentar warf Gerhard Oberkofler dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) vor, es versuche, „die öffentliche Meinung in Österreich im Interesse der herrschenden Eliten von Israel zu beeinflussen.“ Oberkofler ist in der Vergangenheit dadurch aufgefallen, dass er auf einer kommunistischen Propagandaseite „ungeheure Kriegsverbrechen der israelischen Mörderbanden“ herbei fantasierte und Selbstverteidigungsmaßnahmen des jüdischen Staates gegen den Terrorismus der islamistischen Hamas als „anhaltendes rassistisches Morden in Gaza“ bezeichnete. Darüber hinaus denunzierte er das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien als „weiteres Element zur Meinungsmanipulation“ warf österreichischen Politikern vor, das diese sich angeblich „seit Jahren scharenweise und maskiert mit der Kippa zur Klagemauer drängel(n)“. Heutzutage verwehren sich Leute, die dermaßen unverblümt ihren Hass auf den jüdischen Staat zum Ausdruck bringen, dagegen, als das bezeichnet zu werden, was sie sind; dass Oberkofler ein Problem mit dem DÖW hat, ist deshalb wenig überraschend. Seine verschwörungstheoretischen Obsessionen davon, wer in Österreich nicht aller die „Interessen der herrschenden Eliten aus Israel“ vertritt, sind auf extremistischen Webseiten gut aufgehoben, völlig unverständlich ist aber, warum die Presse ihnen eine Bühne bietet.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Israel

Gelistet in den Medien: Presse

22. Januar 2014

Tourismus ist manchmal ein zweifelhaftes Geschäft. Um Reisende anzulocken, sind Veranstalter oftmals gezwungen, über die politischen und gesellschaftlichen Zustände in so manch angepriesenem Reiseparadies einen Mantel des Schweigens auszubreiten. Die Gründe dafür sind nicht schwer zu verstehen. Wenn etwa die Salzburger Nachrichten für eine Leserreise die Werbetrommel rühren, so tun sie das verständlicherweise unter der Überschrift „Persien – Iran. Majestätisch und poetisch“ (Salzburger Nachrichten, 11. Jan. 2014); die Überschrift „Islamistische Diktatur – mörderisches Regime – massenweise Hinrichtungen an Baukränen“ würde vermutlich nur wenige Reisewillige anlocken. Ähnliches gilt auch für das Reiseziel Vereinigte Arabische Emirate. So will die Leiterin einer Hotel-Marketing-Abteilung mit der Aussage werben: „Für ein arabisches Land ist Dubai liberal, im Hotelbereich kann man sich bewegen wie zu Hause.“ (Kleine Zeitung, 11. Jan. 2014) Weniger einladend, für potenzielle Kundinnen aber vermutlich deutlich sinnvoller wäre die Warnung, dass sie in den Emiraten damit rechnen müssen, nach einer Vergewaltigung auch noch ins Gefängnis geworfen zu werden.

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Gelistet in den Kategorien: VAE

Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung, Kurier

20. Januar 2014

Sehr geehrter Herr Arnim-Ellissen,

Sie moderierten im gestrigen Ö1-Abendjournal einen Bericht über israelische Luftschläge im Gazastreifen mit den Worten an: „Die israelische Luftwaffe hat mit einem gezielten Angriff auf Hamas-Mitglieder den Konflikt im Gazastreifen neu angeheizt.“ Diese Behauptung ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Palästinenser, Terrorismus

Gelistet in den Medien: ORF

20. Januar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. John Kerrys „Obsession“: Verstimmung zwischen den USA und Israel
III. Iranischer Jubel über Kompromiss: völlig berechtigt

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Israel, Palästinenser

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

13. Januar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Zum Tod Ariel Sharons (1): Der „Schlächter von Beirut“
III. Zum Tode Ariel Sharons (2): Besuch auf dem Tempelberg
IV. Zum Tod Ariel Sharons (3): Der Gaza-Abzug

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Gelistet in den Kategorien: Israel, Libanon, Palästinenser

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Tessa Szyszkowitz

12. Januar 2014

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

eine Reportage über die Lage, in der sich Anhänger der islamistischen Muslimbruderschaft befinden, seit die Gruppe von ägyptischen Behörden zur terroristischen Organisation erklärt wurde, könnte eine sehr interessante Geschichte sein. Leider lässt es Regina Strassegger in ihrer Reportage über „Kairo am Rand des Bürgerkriegs“ im aktuellen Spectrum an jeglicher kritischen Distanz missen. Ihre Charakterisierung der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei und der Zeit, in der die Muslimbrüder die politische Macht in ihren Händen hielten, hat mehr mit fantasievoller Dichtung zu tun, als mit einer auch nur annähernd zutreffenden Beschreibung der Realität. Von den hartnäckigen Versuchen der Muslimbruderschaft, Ägypten in einen ihren totalitären Vorstellungen entsprechenden islamischen Staat zu verwandeln, ist in dem gesamten Text so wenig die Rede, wie von den Methoden, derer sich die Islamisten zu diesem Zweck bedienten – der gegen jeden Widerstand durchgepeitschten Verfassung, der per präsidentiellem Dekret verfügten Aufhebung jeglicher Gewaltenteilung, der Verschleppung politischer Oppositioneller in von Muslimbrüdern betriebene Folterkeller, der Säuberung der Medien von nicht genehmen Journalisten etc. Stattdessen behauptet Strassegger wider jegliche Evidenz, es sei darum gegangen, „demokratische Kontrollinstanzen (zu) forcieren“, und verharmlost die unter der Präsidentschaft Mohammed Mursis angestrebte Islamisierung Ägyptens zum Versuch, „den islamischen Charakter unter Wahrung der Minderheitenrechte moderat voranzutreiben.“ Als propagandistische Selbstdarstellung der Muslimbrüder würde man sich über derartige Apologetik nicht wundern; darüber, sie in den Seiten des Spectrum zu finden, hingegen sehr wohl.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Ägypten, Islamismus

Gelistet in den Medien: Presse

6. Januar 2014

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Verhandlungen: John Kerry auf Nahostreise
III. Tod des palästinensischen Botschafters in Prag
IV. Kein Thema: Iranische Waffen in Bahrain abgefangen

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Kurt Seinitz

4. Januar 2014

Kaum jemand wird bestreiten, dass viele Iraner auf einen politischen und gesellschaftlichen Wandel in ihrem Land hoffen. Mit Sicherheit waren es die Stimmen dieser Menschen, die maßgeblich zur Wahl Hassan Rohanis zum neuen Präsidenten im vergangenen Juni beigetragen haben. Charakteristisch für Diktaturen wie den Iran ist aber, dass der politische Kurs nicht von den Wünschen der Bevölkerung bestimmt, sondern von der Führung oktroyiert wird – in der so genannten „Islamischen Republik“ ist der Einfluss des Volkes auf die Geschicke des Landes eben nur äußerst begrenzt. ORF-Korrespondent Christian Schüller demonstriert mit seinem Berichten aus dem Iran ein ums andere Mal, wie problematisch es ist, diesen Unterschied einzuebnen und den zweifellos vorhandenen Wunsch nach Veränderungen umstandslos als Beleg dafür zu sehen, dass dieser Wandel auch tatsächlich stattfindet.

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Gelistet in den Medien: ORF

Relevante Autoren: Christian Schüller

3. Januar 2014

Während US-Außenminister John Kerry wieder einmal in den Nahen Osten gereist ist, um ein „Rahmenabkommen“ zwischen Israel und der PLO zu forcieren, rätseln österreichische Medien darüber, was denn eigentlich dem ersehnten Frieden im Wege steht. In der Presse wird die Antwort schon in der rhetorischen Frage in der Überschrift gegeben: „Scheitert Frieden an Siedlerbauten?“ Wie bereits in einem Artikel Mitte September sieht Presse-Korrespondentin Susanne Knaul offenbar erneut keinen Grund, den anti-israelischen Terrorismus der Palästinenser und deren grundsätzliche Ablehnung eines jüdischen Staates als zumindest eine der Ursachen für den fehlenden Frieden auch nur zu erwähnen. Selbst in dem Satz über die Freilassung von 26 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen vermeidet es Knaul, auf die blutigen Morde hinzuweisen, die die Männer begangen haben, und spricht stattdessen nur diffus von „palästinensischen Langzeithäftlingen“.

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Gelistet in den Medien: Kurier, Presse

Relevante Autoren: Susanne Knaul

Ähnliche Beiträge: DER GESCHEITERTE FRIEDE

30. Dezember 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Israel: Eine Woche des Terrors – aber nicht für österreichische Medien
III. Russisches Untersuchungsergebnis zum Tod Arafats: War da was?
IV. Weihnachtgrüße von Mahmud Abbas: der „Palästinenser“ Jesus

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Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, Salzburger Nachrichten

23. Dezember 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Iran „pessimistisch“ über Gespräche im Atomstreit, Österreich buhlt um Geschäfte
III. Turbulenzen in der Türkei: Iran für Medien kaum Thema
IV. EU und Israel: Palästinensische Verweigerungshaltung ermutigen, Israel die Schuld geben

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Israel, Palästinenser, Türkei

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

17. Dezember 2013

Der Beitrag „Empörende Verzerrung“ vom vergangenen Freitag ist gestern in gekürzter Form als Leserbrief in der Kleinen Zeitung veröffentlicht worden. Der Kürzung fiel die Kritik zum Opfer, dass in dem betreffenden Artikel durch die Erwähnung der schwarzen Hautfarbe der Abgeordneten Pnina Tamano-Schata der Eindruck erweckt wurde, die Verweigerung der Annahme einer Blutspende sei rassistisch motiviert gewesen.

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16. Dezember 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Welch Überraschung: Iraner unterbrechen Atomverhandlungen
III. Wenn Geschäfte winken, wen interessieren da schon politische und moralische Bedenken?

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Gelistet in den Kategorien: Hisbollah, Iran, Israel

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

13. Dezember 2013

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

Sie berichten in der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung unter der Überschrift „Politikerin durfte kein Blut spenden“, Helfer des israelischen Roten Kreuzes hätten sich geweigert, eine Blutspende „der schwarzen Knesset-Abgeordneten Pnina Tamano-Schata anzunehmen“. Blutspenden „von in Afrika geborenen Menschen“ würden in Israel „grundsätzlich abgelehnt“. Was Sie in Ihrem Artikel nicht erwähnten: Auch in Österreich hätte die aus Äthiopien stammende Abgeordnete kein Blut spenden dürfen. Auf den Informationsseiten des Roten Kreuzes ist über die Ausschlussgründe für Blutspenden zu lesen: „Personen, die an Malaria erkrankt waren oder sind oder in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen sind bzw. sich länger als drei Jahre aufgehalten haben, unterliegen einem permanenten Ausschluss“. Diese Information – die beispielsweise in einem ähnlichen Bericht auf Spiegel Online, wenn auch erst ganz zum Schluss und in Bezug auf die rechtliche Lage in Deutschland, sehr wohl zu finden ist – enthielten Sie Ihren Lesern vor und erweckten stattdessen mit dem Hinweis auf Frau Tamano-Schatas schwarze Hautfarbe den Eindruck, es habe sich hier um einen Fall von eklatantem Rassismus gehandelt. Dies ist eine empörende Verzerrung der Realität, die Sie als seriöse Zeitung Ihren Lesern gegenüber richtigstellen sollten.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Israel

Gelistet in den Medien: Kleine Zeitung

12. Dezember 2013

In einem in der New York Times-Montagsbeilage des Standard veröffentlichen Kommentar bejubelte der amerikanische Journalist Roger Cohen den Genfer Deal im Atomstreit mit dem Iran als „großen Erfolg“ und lobte Präsident Obama für den schon „lange nötigen Akt politischen Mutes“, allen Widerständen zum Trotz ein Abkommen mit dem iranischen Regime geschlossen zu haben. In seinem Beitrag schrieb Cohen: „Umfragen zeigen, dass die meisten Amerikaner den Deal befürworten“. Glaubt man einer aktuellen Untersuchung des renommierten Pew Research Center, ist diese Behauptung schlicht falsch: Tatsächlich stimmten nur 32 Prozent, also weniger als ein Drittel der Befragten, dem Übergangsabkommen mit dem Iran zu, während 43 Prozent es explizit ablehnten. (25 Prozent enthielten sich einer Wertung.)  Große Skepsis herrscht darüber hinaus bezüglich der Vertrauenswürdigkeit der iranischen Führung: „By roughly two-to-one (62% to 29%), those who have heard at least a little about the agreement say Iran’s leaders are not serious about addressing concerns over the country’s nuclear program.“

Gelistet in den Kategorien: Iran

Gelistet in den Medien: Standard

9. Dezember 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Christian Ortner in der Presse: Richtige Bestandsaufnahme, fragwürdige Analyse
III. Nach dem Deal von Genf: Verheerende Dynamik, Institutionalisierung der Bedrohung

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Israel

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: Christian Ultsch

2. Dezember 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Schweigen (1): Zigtausende Abschiebungen, wen interessiert’s?
III. Schweigen (2): Angriffe auf Israelis sind keine Berichte wert
IV. Schweigen (3): Nach dem Iran-Deal herrscht Stille

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Gelistet in den Kategorien: Hisbollah, Iran, Israel, Palästinenser, Saudi-Arabien, Terrorismus

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

30. November 2013

Sehr geehrte Kurier-Redaktion,

in der heutigen Kurier-Ausgabe schreiben Sie, die ägyptische Polizei habe „den Blogger Alaa Abdel Fattah alias Sandmonkey“ verhaftet. Hier ist Ihnen wohl eine Verwechslung unterlaufen: Die überaus informative Seite „Rantings of a Sandmonkey“ wird nicht von dem verhafteten Alaa Abdel Fattah betrieben, hinter dem Pseudonym verbirgt sich vielmehr Mahmoud Salem.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Ägypten

Gelistet in den Medien: Kurier

30. November 2013

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten,

in einem Interview in der heutigen SN-Ausgabe meint Resa Nihabbat, die Debatte um das iranische Atomprogramm tangiere „das Ehrgefühl im Iran“ und führt aus: „Unabhängig von der politischen Einstellung halten es die meisten Iraner für ein unveräußerliches Recht – wenn es der friedlichen Nutzung dient.“ Was Nihabbat aber nicht dazu sagt: Unabhängig von der politischen Einstellung haben die meisten Iraner keinen Zweifel daran, dass es beim Atomprogramm selbstverständlich um die Entwicklung von Nuklearwaffen, und eben nicht bloß um die von ihm angesprochene friedliche Nutzung der Kernenergie geht. Die Journalistin Antonia Rados schilderte die Haltung der Iraner in ihrem Buch „Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad“ folgendermaßen: „Sie finden es urkomisch, wie bemüht das Regime ist, vor der Welt den Eindruck zu zerstreuen, es wolle Atomwaffen. Dass geht so weit, dass Iraner daheim vor dem Fernseher, wenn sie unter sich sind, von Atomwaffen reden, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Einer aus Südteheran bestätigte mir, seine Familie würde selbstverständlich daheim nicht nur von Kernkraftwerken reden. So blöd wäre man ja nicht, um das nicht zu verstehen.“ Die Leute redeten „in der Zwischenzeit, ziemlich egal wo sie wohnen, über die Bombe, als wäre nichts dabei, Hauptsache, kein Ausländer hört einen.“

Mit freundliche Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

Gelistet in den Kategorien: Iran

Gelistet in den Medien: Salzburger Nachrichten

27. November 2013

Als Hassan Rohani im Frühsommer zum neuen iranischen Präsidenten gewählt wurde, war in westlichen Medien ein deutliches Aufatmen zu verspüren: Mit dem Ende der Ära Achmadinejad und dem Amtsantritt des angeblich „moderaten“ Rohani werde sich vieles ändern, vor allem aber in einem Punkt werde ein deutlicher Bruch zu bemerken sein: Mit den ständigen anti-israelischen Hasstiraden aus Teheran werde Schluss sein – eine Einschätzung, die den Stellenwert des Hasses auf Israel für das iranische Regime gefährlich unterschätzt.

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Gelistet in den Kategorien: Antisemitismus, Iran, Israel

25. November 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Türkei: Niedergang eines „Erfolgsmodells“
III. Der Iran-Deal im Spiegel österreichischer Medien

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Gelistet in den Kategorien: Iran, Islamismus, Israel, Türkei

Gelistet in den Medien: Standard, Kleine Zeitung, Kurier, Presse, Kronen Zeitung, ORF, Salzburger Nachrichten

Relevante Autoren: G. Hoffmann-Ostenhof, Gudrun Harrer, Gil Yaron, Kurt Seinitz

20. November 2013

Sehr geehrte Kurier-Redaktion,

Sie schreiben im heutigen Kurier, der Anschlag auf die iranische Botschaft in Beirut werde die ohnehin bereits angespannte Lage im Libanon weiter verschärfen, denn: „Bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge halten sich dort auf – das ist die Hälfte der Einwohnerzahl des Libanon.“ Es mag sein, dass sich im Libanon mehr syrische Flüchtlinge befinden, als jene rund 800.000, von denen das UN-Flüchtlingshilfswerk ausgeht, von bis zu zwei Millionen syrischen Flüchtlingen allein im Libanon zu sprechen, ist dennoch deutlich übertrieben. Das UNHCR schätzt aktuell die Gesamtzahl aller aus Syrien geflüchteten Menschen auf rund 2,2 Millionen.

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Medienbeobachtungsstelle Naher Osten (MENA)

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19. November 2013

Während Israelis und Palästinenser wieder einmal über eine friedliche Lösung ihres Konflikts verhandeln und Israel allerorten für seine Siedlungspolitik an den Pranger gestellt wird, verbreitet der offizielle Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) reinste antisemitische Hetze: In einer Predigt behauptete der PA-Minister für religiöse Angelegenheiten, die Juden hätten Jassir Arafat ebenso ermordet, wie sie einst den Propheten Mohammed vergiftet hätten. Anstatt gegen Aufstachelung zum Hass vorzugehen, wozu sie auf Basis aller bisherigen Abkommen verpflichtet ist, ergeht sich die PA in übelstem Antisemitismus – und braucht sich wie üblich keinerlei Sorgen darüber zu machen, dafür jemals von ihren wichtigsten Sponsoren, der Europäischen Union und den USA, zur Verantwortung gezogen zu werden.

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18. November 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Syrien: Tödliche Verwechslung
III. Verhandlungen mit dem Iran: Ein schlechter Deal
IV. Saudi-Arabien im UN-Menschenrechtsrat und ein Moment der Klarheit

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Relevante Autoren: Christian Ultsch, Gudrun Harrer

Ähnliche Beiträge: Verhandlungen mit dem Iran: Täglich grüßt das Murmeltier, "Irgendein" Abkommen?, Wochenbericht, 4.11. bis 10.11.2013

12. November 2013

Mehr als zehn Jahre verhandelt der Westen bereits mit dem Iran über dessen Atom(waffen)programm, herausgekommen ist dabei bislang nichts. Doch wer glaubt, dass man in Washington, London oder Berlin Lehren aus dieser langen Zeit gezogen hat, in der der Iran über seine nuklearen Aktivitäten systematisch log, sie verheimlichte und in Verhandlungen auf Zeit spielte, der wird dieser Tage wieder einmal eines Besseren belehrt: Nach wie vor ist man bereit, sich an der Nase herumführen zu lassen, wenn nur irgendwie der Eindruck erweckt werden kann, in den Verhandlungen mit dem Iran würden „Fortschritte“ erzielt.

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Ähnliche Beiträge: Wochenbericht, 4.11. bis 10.11.2013

11. November 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Islamisierung der Türkei: Erdogans Moralpolizei
III. Arafats „Vergiftung“
IV. Atomverhandlungen in Genf: Die Buhmänner Israel und Frankreich
 

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Relevante Autoren: Christian Ultsch, Gil Yaron, Gudrun Harrer, Christian Schüller

8. November 2013

Sehr geehrte Frau Vospernik,

Sie haben heute im Ö1-Mittagsjournal in Ihrem Interview zu den Atomverhandlungen mit dem Iran die Frage gestellt: „Ist da nicht Israel ein großes Risiko? Von Premier Benjamin Netanjahu kommen heute schon klare Worte, er fühle sich nicht verpflichtet, sich an irgendein Abkommen zu halten.“ Das ist allerdings in dieser Form nicht zutreffend: Netanjahu hat nicht verlautbart, dass er nicht gedenke, sich an „irgendein Abkommen“ zu halten, vielmehr hat er ausgeführt, dass Israel sich aus

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4. November 2013

In dieser Ausgabe:
I. Allgemeiner Überblick
II. Wieder einmal: Wunschdenken über den Iran
III. Seltenes Lob für die US-Nahostpolitik
IV. Boykott israelischer Sportler

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Relevante Autoren: G. Hoffmann-Ostenhof, Hans Rauscher

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