Anschlag im Irak wirft Fragen über Guantánamo auf

Seitdem die Offensive gegen Mosul, die Hauptstadt des Islamischen Staats (IS) im Irak, vor fünf Monaten begann, hat der IS ganz bewusst eine große Zahl an Menschenleben für Selbstmordattacken eingesetzt. Eine der Selbstmordangriffe am 20. Februar 2017 wurde von Abu Zakariya al-Britani ausgeführt, einem britischen Staatsbürger, der nun als Ronald Fiddler aus Manchester identifiziert wurde. Fiddler, der sich damals Jamal Udeen al-Harith nannte, wurde 2002 nach Guantánamo geschickt. Er wurde 2004 entlassen und beteuerte weiterhin seine Unschuld. Als er die britische Regierung wegen seiner Inhaftierung verklagte, erhielt er eine großzügige finanzielle Entschädigung, um die Kompromittierung von Staatsgeheimnissen zu vermeiden. Fiddlers Ende lädt dazu ein, einige weitverbreitete Annahmen über Guantanamo zu überdenken. [...]

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Einblicke in den türkischen Islamverband in Deutschland

Was hier geboten wird, ist hoch umstritten. Das Publikum wird auf den Kampf für die Türkei eingeschworen – mitten in Deutschland. Die Theateraufführung gilt als nationalistisch und kriegslüstern. Diese Aufnahmen zeigen warum: Darsteller als türkische Soldaten in voller Kampfmontur. Der Veranstaltungsort: Ein Saal der Türkisch-Islamischen Union, DITIB. Der islamische Verband soll auch die Integration von Muslimen in Deutschland regeln. Doch was hier geschieht, ist das Gegenteil – Propaganda gegen westliche Demokratien. […]

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Khamenei: Hetze gegen „Krebsgeschwür“ Israel

Das religiöse Oberhaupt des Iran brachte am Dienstag seine Unterstützung für eine ‚heilige Intifada’ zur Beseitigung des jüdischen Staates zum Ausdruck. Israel bezeichnete er dabei als ein ‚Krebsgeschwür’. Die internationale Gemeinschaft steuere auf eine Konfrontation mit dem ‚zionistischen Regime’ zu.

In seiner Rede zur Eröffnung der sechsten vom Regime veranstalteten internationalen Konferenz zur Unterstützung des gewaltsamen palästinensischen Aufstands gegen Israel rühmte Ayatollah Khamenei den ‚Widerstand’ [...]

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Wie Marokko die EU unter Druck setzen will

Die spanische und marokkanische Presse hat eine ganz andere Erklärung: Die Grenzsoldaten auf marokkanischer Seite würden großzügig wegschauen. Nur so sei es möglich gewesen, die Türen zu zerstören. ‚Erinnern wir uns, dass der Ansturm nur zehn Tage nach den Erklärungen von Aziz Akhannouch gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE stattfand‘, schreibt das marokkanische Nachrichtenportal Le 360, dem gute Beziehungen zum Königshaus nachgesagt werden. In jenem Interview beschwerte sich der marokkanische Landwirtschafts- und Fischfangminister über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), [...]

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Palästinensische Landkarten: Israel existiert nicht

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Präsident Trump am vergangenen Mittwoch, sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu: ‚Die Palästinenser müssen den jüdischen Staat anerkennen. Sie müssen damit aufhören, zur Zerstörung Israels aufzurufen. Sie müssen damit aufhören, ihre Leute auf die Zerstörung Israels auszurichten’. (Website des Weißen Hauses)

Weit davon entfernt, ihre Bevölkerung auf eine Zweistaatenlösung vorzubereiten, ermutigt die Palästinensische Autonomiebehörde diese in der Tat, sich auf eine Zukunft einzustellen, in der es Israel nicht mehr gibt. Die PA hat Israel von sämtlichen von ihr verantworteten Karten ‚Palästinas’ vollständig gelöscht.“ (Palestinian Media Watch: „PA wipes Israel off the map“)

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Der Feldzug gegen kritischen Journalismus in der Türkei

Die Türkei hat eine wenig rühmliche Auszeichnung erhalten. Dem Committee to Protect Journalists zufolge werden in keinem anderen Land der Welt mehr Journalisten eingesperrt. Ein Drittel aller inhaftierten Journalisten, Medienmitarbeiter und -manager weltweit befindet sich in türkischen Gefängnissen. Die überwiegende Mehrheit wartet darauf, vor Gericht gestellt zu werden [...]

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Mena-Exklusiv

Zwanghafte Dämonisierung Israels

Von Stefan Frank und Alex Feuerherdt

Der Karikaturist Horst Haitzinger hat erneut eine Karikatur veröffentlicht, die sich einer antisemitischen Bildsprache bedient. Zudem enthält sie Anspielungen auf die Shoa, die gegen Israel gewendet werden.

Juden mit Gift in Verbindung zu bringen – sei es im wörtlichen Sinn (wie bei den „Brunnenvergiftern“) oder im übertragenen (Juden „vergiften“ die Gesellschaft, die Kultur, die internationalen Beziehungen usw.) –, ist das antisemitische Klischee schlechthin [...]

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