„Feministische“ Ministerin verhöhnt iranische Frauen

Vor wenigen Tagen machte sich eine Delegation weiblicher Regierungsmitglieder aus Schweden auf den Weg, um den islamistischen Machthabern in Teheran ihre Aufwartung zu machen. Scharfe Kritik ernteten die Vertreterinnen einer angeblich „feministischen Außenpolitik“ dafür, dass sie zu diesem Zweck alle Kopftücher trugen. Statt den lautstarken Widerspruch zum Anlass für Selbstreflektion nehmen, setzte die schwedische Finanzministerin, Magdalena Andersson, noch eins nach: Sie fand es offenbar lustig, das nebenstehende Foto von sich und zwei Mitstreiterinnen auf ihrer Facebook-Seite zu veröffentlichen und zu fragen, was man davon halte, „dass die weibliche Regierung beim nächsten Staatsbesuch Hüte mitnimmt.” Warum dieses (mittlerweile anscheinend gelöschte) Posting eine Verhöhnung der Frauen im Iran war, die unter dem Kopftuchzwang zu leiden haben, erklärte ihr daraufhin die Gründerin der iranischen Frauenrechtsgruppe My Stealthy Freedom:

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Das Kopftuch als Banner des Islamismus

Von Thomas Eppinger

Die seit kurzem wieder aufgeflammte Debatte um ein Verbot der Vollverschleierung und ein Kopftuchverbot für Staatsdienerinnen ist von Heuchelei geprägt. Selbstverständlich muss man die Vollverschleierung verbieten und das Kopftuch so weit es geht zurückdrängen.

Vorweg: Kopftuch, Niqab oder Burka sind im Islam kein religiöses Gebot und kommen im Koran nicht vor. Jede Form der Verschleierung ist ein Banner des Politischen Islams, nicht Zeichen besonderer Religiosität. Hijab, Burka und Niqab symbolisieren [...]

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Zustimmung für Trumps Nationalen Sicherheitsberater

General H.R. McMaster tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Michael Flynn an. Zum ersten Mal stößt eine Personalentscheidung von Präsident Trump rechts, links und in der Mitte auf Zustimmung. Nach dem unehrenhaften Abgang von General Michael Flynn stand der amerikanische Präsident Trump unter Druck, den eminent wichtigen Posten des Nationalen Sicherheitsberaters mit einer allseits respektierten Persönlichkeit zu besetzen. Dies ist ihm gelungen: Der Generalleutnant H. R. McMaster wird das Amt übernehmen. Die Berufung von McMaster wurde selbst von Kritikern des Präsidenten begrüßt. Der General hat viel Erfahrung als Soldat und Kommandant in einer seit langem kriegführenden Nation. Zudem hat er sich als Autor und Intellektueller [...]

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Die Israelisierung des Antisemitismus

Von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz

Im 21. Jahrhundert ist die im antisemitischen Denken begründete und auf Juden ausgerichtete Kritik an Israel die dominante verbale Form geworden, in der anti-jüdische Ideen artikuliert und verbreitet werden.

Zwischen 2002 und 2012 erhielten die israelische Botschaft in Berlin und der Zentralrat der Juden in Deutschland über 14.000 E-Mails, Briefe, Postkarten und Faxe aus allen Regionen Deutschlands. Da wir dachten, dass uns dieses Material ein Fenster in den modernen deutschen Geist gegenüber Israel liefern könnte, führten wir eine Untersuchung dieser Zuschriften durch und [...]

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Fragwürdige Solidarität mit Deniz Yücel

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat indes ganz andere Sorgen. Unter der Überschrift „Für immer Türke“ wirft der FAS-Autor Michael Martens dem Springer-Verlag (in dem Die Welt erscheint) versteckten Rassismus bei der Auswahl seiner Korrespondenten vor. Und dies nach dem Motto: Trauen deutsche Medien türkischstämmigen Journalisten nur Türkei-Themen zu? (…)

Es ist nicht nur eine Frage der Sprache, wen man in ein bestimmtes Land schickt. Gute Korrespondentenarbeit hat ja nicht nur mit deren souveräner Beherrschung zu tun, sondern auch mit Kontakten, [...]

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Die doppelten Standards der New York Times

Die New York Times veröffentlicht einen Artikel über Beit El, eine Siedlung im Westjordanland, die von David Friedman unterstützt worden ist, dem von Präsident Trump vorgeschlagenen Botschafter [der USA] in Israel. ‚Der Jeschiwa-Komplex ist ein Betrieb mit etlichen Tentakeln’, berichtet die Times.

Tentakeln? Als die Zeitschrift der National Rifle Association den New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg auf der Titelseite als Krake abbildete, sprach die Times in einer Überschrift von einem ‚antisemitischen Symbol’ und bemerkte zurecht [...]

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Wie die Medien den Gaza-Krieg verzerrt darstellten

„‚Sie bezeichnen es als ein Massaker’. ‚Kinder und Zivilisten stellten die überwiegende Mehrheit der 200 Getöteten’. ‚Israel beschießt gezielt ... Krankenhäuser’. Diese Zitate kommen direkt aus internationalen Medienberichten über den Gaza-Krieg von 2014. Keines davon ist wahr, doch wurden sie zur Schaffung einer Darstellung benutzt, die die Welt weitgehend akzeptiert hat. Eine Darstellung, in der Israel als der Aggressor fungierte. Durch die Befragung von israelischen und palästinensischen Kämpfern, Beamten und Zivilisten, und Interviews mit Experten, Journalisten und Vertretern von Hilfsorganisationen vor Ort geht Eyeless in Gaza der Frage nach, wie es zu dieser Darstellung gekommen ist... und gelangt zu einer sehr besorgniserregenden Schlussfolgerung.“ (Ankündigung für den Film „Eyeless in Gaza. The Media and the Gaza War 2014“)

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