
Donald Trump hat nur die halbe Lektion verstanden
Von Jan Kapusnak und Felix Haibach. US-Präsident Ronald Reagan wusste, wie man den Iran bekämpft – und Moskau liest. Donald Trump scheint der zweite Teil dieser Fähigkeit abzugehen.

Von Jan Kapusnak und Felix Haibach. US-Präsident Ronald Reagan wusste, wie man den Iran bekämpft – und Moskau liest. Donald Trump scheint der zweite Teil dieser Fähigkeit abzugehen.

Der russische Präsident Wladimir Putin traf sich vergangene Woche zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten mit Syriens Interimspräsidenten Ahmed al-Sharaa.

Von der griechischen Verschärfung der Flüchtlingspolitik profitiert der Ostlibyen beherrschende und mit Putin verbündete Warlord Khalifa Haftar.

Was der Ostlibyen kontrollierende Khalifa Haftar mit dem Durchlassen sudanesischer Flüchtlinge nach Europa erreichen möchte, und was das mit Putin zu tun hat.

Von Canaan Lidor. Das Interesse Russlands am Iran hat tiefe historische Wurzeln, da die Islamische Republik strategisch günstig vor Russlands Haustür liegt.

Die beiden Staaten unterhalten enge Beziehungen, wobei vor allem die Drohnenlieferungen an Russland Teheran schwere Sanktionen durch den Westen eingebracht haben.

Russland lädt die arabischen Länder überraschend zur Teilnahme am ersten arabisch-russischen Gipfel im kommenden Oktober in Moskau ein.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas befindet sich im einundzwanzigsten Jahr seiner vierjährigen Amtszeit.

PA-Präsident Mahmud Abbas fordert den vollständigen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen und die Beendigung der israelischen Operationen im Westjordanland.

Bei einem Treffen in Moskau glaubte der russische Präsident die Hamas für die Freilassung eines als Geisel genommenen russischen Staatbürgers würdigen zu müssen.

Könnte Israels Premierminister Netanjahu bei US-Präsident Trump ähnlich in Ungnade fallen wie der ukrainische Präsident? Unmöglich ist das nicht.

Trumps Umarmung des russischen Präsidenten könnte auch Israel in die Enge treiben, das große Hoffnungen auf den US-Präsidenten gesetzt hat.

Von Ben Cohen. Mit seiner Entscheidung für Pjöngjang als Kriegspartner hat Wladimir Putin signalisiert, dass kein Staat tabu ist, wenn es um die Suche nach Verbündeten geht.

Für den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde ist Israel ein »Kolonialprojekt«, das ohne die Unterstützung der USA nicht existieren würde.

Dies ist nicht die erste antisemitische Bemerkung über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die aus Russland kommt, das die Ukraine als »Nazi-Regime« darstellt.

Die Huthis sind mit den arabischen Regimen, die nicht für den Krieg gegen Israel mobilisiert haben, höchst unzufrieden, weshalb sie nachdrücklich zur Unterstützung aufgerufen werden.

Sowohl der türkische Präsident als auch sein russischer Amtskollege sind bestrebt, die Gunst der Stunde der zahlreichen Umstürze auf dem afrikanischen Kontinent zu nutzen und ihren Einfluss zu verstärken.

Von Alexander Grinberg. Es gibt eine erstaunliche und beunruhigende Ähnlichkeit zwischen den antisemitischen Motiven im Iran und jenen, die in der Russischen Föderation aktuell vorherrschen.

Viele Details über den eintägigen Aufstand sind noch unbekannt, insbesondere, was die Auswirkungen auf den Wagner-Einfluss in Afrika und im Nahen Osten betrifft.

Von Con Coughlin. Der Konflikt im Sudan ist nicht nur ein Kampf zwischen rivalisierenden militärischen Fraktionen um die Kontrolle des Landes.

Knapp vor der Stichwahl erklärte der türkische Präsident Erdoğan seine »besondere Beziehung« zu Putin und betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit Russland.

Die meisten der Palästinenser, die an die Front in der Ukraine geschickt werden, stammen aus Ain al-Hilweh, dem größten palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon.

Israel unterstützt die Ukraine weiterhin mit humanitärer Hilfe und schickt kugelsichere Ambulanzwagen in das Kriegsgebiet. Zugleich droht Putin dem jüdischen Staat.

Von Dmitri Shufutinska. Obwohl Israel das russischen Verhalten bei der Invasion seines Nachbarlandes ablehnt, zögert es weiterhin, der Ukraine mehr Hilfe zukommen zu lassen.

Am Rande einer Konferenz nahm Palästinenserführer Abbas den russischen Kriegstreiber in Schutz, der im Gegensatz zu US-Präsident Biden für Gerechtigkeit und Völkerrecht stehe.

Von Ariel Ben Solomon. Teheran und Moskau verfolgen zwar gegensätzliche Interessen, aber die verhängten Sanktionen zwingen sie zur Zusammenarbeit.

Von David Isaac. Bei der Visite der Hamas in Russland könnte es sich um eine indirekte Nachricht an Israel handeln, die Beziehungen zur palästinensischen Terrororganisation auszuweiten.

Die von Putin angedrohte Schließung der Jewish Agency kann als Reaktion auf Yair Lapid verstanden werden, der den russischen Überfall auf die Ukraine deutlich verurteilt hat.

Ein neues Buch beschreibt zum ersten Mal im Detail die Gruppe Wagner, die geheimnisumwitterte Privatarmee in Putins Diensten.

Die außenpolitischen Inszenierungen Erdoğans können nicht von einer Hyperinflation von 80 Prozent oder mehr ablenken.

Als Reaktion auf die israelische Unterstützung der Ukraine reagiert Wladimir Putin in gewohnter Härte und verbietet der Jewish Agency ihre Arbeit in Russland.

Seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine rechtfertige Russland ähnlich wie die Türkei die Invasion Zyperns im Jahr 1974.

Noch nie hat sich der russische Präsident für eine seiner Taten oder Wortmeldungen entschuldigt. Nun sah er sich gezwungen, zu den antisemitischen Äußerungen seines Außenministers Stellung zu nehmen.

Wie schon in Syrien, kämpfen auch in der Ukraine tschetschenische Truppen an Putins Seite. Nun senden sie Propagandabilder ihrer angeblichen Siege um die Welt.

Präsident Assad lässt zu Propagandazwecken syrische Studenten und Universitätsangehörige mit russischen Fahnen aufmarschieren.

Wladimir Putin setzt bei seinem Angriff auf die Ukraine quasi als Blaupause jene militärischen Mittel ein, die er schon seit Jahren in Syrien anwendet.