Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors

Hisbollah an der Seite Putins

Der Vorsitzende des Exekutivrats der Hisbollah, Sheikh Hashem Safieddine
Der Vorsitzende des Exekutivrats der Hisbollah, Sheikh Hashem Safieddine (© Imago Images / ZUMA Wire)

Wie nicht anders zu erwarten, unterstützt die libanesische Hisbollah den Angriff Russlands auf die Ukraine und beschuldigt Amerika, die Sicherheit Russlands zu unterminieren.

Einen Tag nach Russlands Angriff auf die Ukraine stellte der libanesische Fernsehsender der Hisbollah, Al-Manar TV, die Reden zweier Hisbollah-Funktionäre online, die Wladimir Putin unterstützen und dazu aufriefen, aus den Geschehnissen zu lernen.

Das Mitglied des Hisbollah-Zentralkomitees Sheikh Nabil Qauq erklärte in seinem von MEMRI übersetzten Statement, Amerikas »Lakaien« im Libanon sollten sich die in der Ukraine erteilte Lehre zu Herzen nehmen und aufhören, »auf die Einflüsterungen des amerikanischen Satans zu hören«, da Amerika seine Vasallen nur in eine problematische Lage bringe, um sie anschließend im Stich zu lassen.

Der Vorsitzende des Exekutivrats der Hisbollah, Sheikh Hashem Safieddine, sagte, es gehe den Amerikanern nur darum, die Sicherheit Russlands zu unterminieren. Sobald aber ihre Interessen in Gefahr gerieten, fuhr er fort, ließen die USA jeden im Stich, der zuvor mit ihnen kooperiert hat und dem sie dafür versprachen, ihn zu beschützen.

»Sie haben die Ukrainer aufgehetzt, aber in dem Moment, in dem es ernst wurde, hat [US-Präsident] Biden erklärt: ›Wir werden an diesem Krieg nicht teilnehmen.‹ Er fragte die Ukrainer: ›Was wollt Ihr? UN-Resolutionen? Da habt Ihr sie. Sanktionen? Da habt Ihr sie. Waffen? Die werden wir Euch liefern.

Wir werden Euch aufhetzen und Euch Waffen liefern. Jetzt legt los und lasst Eure Leute in einer Konfrontation töten, die dem ukrainischen Volk in keiner Weise nützt.‹ So sind die Vereinigten Staaten. So kennen wir sie hier, im Libanon.«

Wir sprechen Tachles!

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie einen unabhängigen Blick zu den Geschehnissen im Nahen Osten.
Bonus: Wöchentliches Editorial unseres Herausgebers!

Nur einmal wöchentlich. Versprochen!