
Inflation im Iran: Wenn die Krise die Gesellschaft verschlingt (Teil 1)
Die Teuerungskrise betrifft mittlerweile alle Lebensbereiche und drückt sich in Zuständen aus, die viele Iraner vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten hätten.

Die Teuerungskrise betrifft mittlerweile alle Lebensbereiche und drückt sich in Zuständen aus, die viele Iraner vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten hätten.

Von Kazem Moussavi. Der Oberste Führer war einer der Hauptverantwortlichen für schwerste Menschenrechtsverletzungen, staatliche Repression und die Terrorpolitik des iranischen Regimes.

Von Erfan Fard. Die Islamische Republik ist ein revolutionäres System, das dadurch besteht, dass es Krisen schürt und Instabilität zu einem Instrument des eigenen Überlebens macht.

Die Krise, die in der Vergangenheit bereits den Status des Schulwesens im Iran beeinträchtigt hat, greift nun zunehmend auch auf die Hochschulbildung über.

Die Krise der iranischen Universitäten führt zu einem Mangel an akademischem Personal, sinkenden Bildungsstandards und der Abwanderung hochqualifizierter Wissenschaftler.

Wie die chronische Krise der Islamischen Republik die Psyche der Iraner, ihr Gefühl für Stabilität und Kontinuität sowie ihre Zukunftsperspektiven untergräbt.

Von Abdullah Najjar. Da die Kosten für die Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest für viele Tunesier unerschwinglich werden, brodelte die Frustration erneut hoch.

Der Alltag im Iran zwischen der Intervention ausländischer Mächte und der autoritären Herrschaft im Inland. In einer Zeit, in welcher der Schatten des Kriegs schwer

In der Islamischen Republik begann das neue Jahr nicht mit Glückwünschen, sondern mit staatlichen Schließungen von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen.

Von Canaan Lidor. Ein Sprecher des Obersten Führers Ali Khamenei sprach eine versteckte Drohung auf Hebräisch aus, während sich im Iran die Proteste gegen das Regime ausweiten.

Für die iranische Generation Z sind Musik, Populärliteratur und digitale Kultur zu den wichtigsten Instrumenten des Widerstands gegen das Regime der Islamischen Republik geworden.

Von Kazem Moussavi. Mit klaren politischen Forderungen richtet sich der gesellschaftliche Protest erneut gegen das gesamte System der Islamischen Republik Iran.

Im Iran steigt die Zahl der Selbsttötungen. Das Regime versucht, sie als individuelle Vorfälle darzustellen und bestreitet jeden Zusammenhang mit der sozialen Krise.

Iranische Experten warnen seit mehreren Jahren vor einem Rückgang des Bevölkerungswachstums, wodurch das Land auf eine drastische Überalterung zusteuert.

Vergangene Woche war es sechs Monate her, seit der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran in Kraft getreten ist, der den Zwölf-Tage-Krieg beendete.

Das iranische Regime beschränkt systematisch öffentliche Räume wie Fußballstadien, um Menschenansammlungen und damit mögliche Protestbewegungen zu verhindern.

Laut einem offiziellen Bericht des Gesundheitsministeriums verstarben im vergangenen Jahr etwa 60.000 Menschen im Iran aufgrund von Luftverschmutzung und Smog.

Seit zwei Jahrzehnten durchläuft der Iran eine Reihe von Wirtschaftskrisen, von denen jede tiefgreifender und zerstörerischer ist als die vorangegangene.

Nicht nur im angesagten Stadtteil Florentin von Tel Aviv balanciert Israels Wirtschaft zwischen Überleben und Existenzangst.

Die Strategie des Regimes, die Iraner durch Unterbindung von Berichterstattung zu beruhigen, ist wegen der Zustände im Land zum Scheitern verurteilt.

Bezüglich der Rate der in Armut lebenden Einwohner steht Israel nicht gut da. Die Lage verschärft sich infolge des seit zwei Jahren andauernden Kriegs massiv.

Die Misswirtschaft des Regimes führte das Land in den Abgrund, sodass sich Millionen Iraner nicht einmal mehr die Gründung einer Familie leisten können.

In der Türkei ist fast ein Drittel der Bevölkerung von Armut bedroht, sodass jedes dritte Kind hungrig zur Schule gehen muss.

Kaum ein Land ist von der globalen Erwärmung so betroffen wie der Irak. Steigende Temperaturen und unzureichende Niederschläge wirken sich katastrophal aus.

Die akute Wasser- und Stromknappheit bedroht die iranische Bevölkerung in ihrer Existenz. Nun wird die Kritik an der Regierung immer lauter.

Nach der Islamischen Revolution versprachen die Mullahs den Iranern kostenlose Versorgungsleistungen, doch heute stellen sie astronomische Rechnungen für Gas und Strom aus.

Eigentlich ein reiches Land, steht der Iran heute vor einer der schwersten Krisen in seiner Geschichte. Selbst Lebensmittel sind nur noch auf Pump erschwinglich.

Die Auswirkungen des Wassermangels auf die irakische Landwirtschaft sind schon heute spürbar. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll es noch schlimmer werden.

Die schwerste Dürre seit Jahrzehnten zerstört Syriens Ernten und bedroht die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen.

Während der Krieg zwischen Israel und dem Iran nach zwölf Tagen mit einem Waffenstillstand endete, bleiben die Fragen über die Zukunft des Regimes offen.

Für die Iraner begann der Krieg nicht erst, als die israelischen Angriffe begannen, denn das Regime führt seit Jahren Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

Während die iranische Bevölkerung ums Überleben kämpft, bereichert sich eine elitäre Kaste an Politikern und religiösen Führern ungeniert an Grund und Boden.

Die Islamische Republik Iran ist ein verfallenes, verkrustetes System in tiefster wirtschaftlicher Not, das seine wachsenden inneren Krisen nicht mehr bewältigen kann.

Im heutigen Iran sind Armut und Inflation nicht mehr nur bekannte Begriffe, vielmehr sie sind zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden.

Die Islamische Revolutionsgarde baut eine virtuelle Hölle und preist sie als kulturelles Ereignis, während die Iraner in einer realen Hölle leben müssen.

Ein Blick auf die alarmierenden sozialen und bildungspolitischen Trends in der Islamischen Republik Iran in der Dekade von 2014 bis 2024.