
Mädchen in Afghanistan: Hilfe in der Aussichtslosigkeit
Ein Untergrundnetzwerk mutiger Lehrerinnen versucht, Mädchen im Afghanistan der Taliban weiter Schulbildung zu ermöglichen.

Ein Untergrundnetzwerk mutiger Lehrerinnen versucht, Mädchen im Afghanistan der Taliban weiter Schulbildung zu ermöglichen.

Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit.

Im Mena-Talk mit Alexander Gruber spricht Hasnain Kazim über sein neues Buch Der Islam und ich und seine Forderung nach mehr Mut zu Kritik und offener Debatte.

Die Taliban erließen eine neue Strafprozessordnung, mit der eine Vier-Klassen-Justiz etabliert, die Sklaverei wieder eingeführt und Frauen aller Rechte beraubt werden.

Der angekündigte Schritt der Taliban droht, die Zensur und Repression zu verschärfen und humanitäre Operationen in Afghanistan zu behindern.

Ein Gesetz der Taliban zur Geschlechtersegregation verbietet es männlichen Rettungskräften, Frauen selbst in lebensbedrohlichen Situationen Hilfe zu leisten.

Für seine demütigende Niederlage gegen Israel rächt sich das iranische Regime an Oppositionellen, Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und afghanischen Flüchtlingen.

Die Maßnahmen, mit denen die Taliban in Afghanistan ein System der Geschlechter-Apartheid forcieren, werden immer bizarrer.

Gelingt es Ahmed al-Sharaa, in Syrien ein islamistisches Regime aufzubauen, wird das den Islamismus in der gesamten Region beflügeln.

Nicht nur intensiviert der Iran die Deportationen, sondern Regime-Funktionäre verfassen regelrechte Kriegserklärungen an die im Land Zuflucht suchenden Afghanen.

Die Taliban verteidigen ihre Gesetze zur Geschlechtertrennung und behaupten, westliche Gremien würden Frauenrechtsthemen nur als Druckmittel nutzen.

Die Versprechungen beim Abzug westlicher Truppen aus Afghanistan waren nichts wert. Frauen und ehemalige Ortskräfte werden fallengelassen.

Von Rebecca Schönenbach. Wenn das deutsche Entwicklungsministerium erklärt, es würden »keine Mittel an de-facto-Autoritäten« wie Taliban oder Hamas fließen, dann klingt das schöner als es ist.

Während die Flucht von Afghanen in den Iran drastisch zugenommen hat, gründen die Revolutinsgarden eine Spezialeinheit, die illegale Ausländer aufspüren soll.

Das Taliban-Regime kann laut Kritikern nur deswegen zu Steinigungen zurückkehren, weil es niemanden gibt, der es für seine Verbrechen zur Rechenschaft zieht.

Wie es den Terroristen in Moskau gelang, durch das engmaschige Netz russischer Geheimdienste zu schlüpfen, ist bisher unklar. Überraschend kam der Terrorangriff jedenfalls nicht.

Ein IS-Khorasan-Anschlag in der Nähe von Moskau hat die Gefährlichkeit der Organisation ebenso deutlich gemacht wie ihre Fähigkeit, immer tödlichere Terrorangriffe zu verüben.

In mancher Hinsicht wäre eine Kooperation mit Afghanistan erforderlich, aber mit den Taliban wird das nicht funktionieren.

Während es nach wie vor an einem Konzept im Umgang mit den in Europa gestrandeten Flüchtlingen aus Nahost mangelt, wird die Abschiebung nach Syrien gefordert.

Die Veröffentlichung der Anschlagspläne von Wien und Köln wirft Fragen über den IS Khorasan auf, der Medienberichten zufolge hinter der jüngsten Bedrohung steht.

Die verhaltene Resonanz der westlichen Intellektuellen gegenüber Ländern wie Afghanistan oder dem Sudan wirft die Frage auf, ob sie sich wirklich für die Menschlichkeit einsetzen oder eher von politischen Motiven geleitet werden.

In unserem neuen Lexikon-Beitrag widmen wir uns der Frage, was unter »Verhältnismäßigkeit« im Krieg zu verstehen ist.

»Wir brauchen Hilfe von jeder Partei, die uns unterstützen will, auch von Israel«, sagte Ahmed Massoud, Chef der Nationalen Widerstandsfront Afghanistans.

Zumindest halbherzig kommen die Taliban ihrem Versprechen nach, den Opiumanbau in Afghanistan zu beschränken. Was wie eine gute Nachricht klingt, könnte jedoch katastrophale Folgen haben.

Frauen dürfen im Afghanistan der Taliban nicht zur Schule, zur Universität oder zu öffentlichen Veranstaltungen gehen oder in einem Schönheitssalon arbeiten.

Offizier des Taliban-Verteidigungsministeriums erklärt, die afghanischen Islamisten hätten die Weltmacht USA daran gehindert, auch nur ein einziges ihrer Ziele zu erreichen.

Von Moritz Fryczewski & der Initiative »Free Iran Now« Kassel. In der muslimischen Influencer-Szene westlicher Länder macht sich ein Trend zur Glorifizierung der Verhüllung breit.

Die Truppen der Übergangsmission der Afrikanischen Union arbeiten an einem Abzug aus Somalia, der das Land in ein erhebliches Sicherheitsvakuum stürzen könnte.

Die Schließung der Schönheitssalons schränkt nicht nur die Freiheit der afghanischen Frauen weiter ein, sondern ist auch ein harter Schlag für die Betreiberinnen.

Der Lage der Frauen ist im Iran zwar deutlich besser als in Afghanistan, die Unterdrückung von Frauen ist aber für beide Regime zentral.

Es klingt wie blanker Hohn, wenn ausgerechnet ein Vertreter des iranischen Mullah-Regimes die Taliban für deren Unterdrückung der Frauen in Afghanistan kritisiert.

Das islamistische Regime der Taliban in Afghanistan bietet ein günstiges Umfeld für den Iran, seine antisemitische Ideologie zu exportieren.

Die drakonischen und vor allem gegen Frauen gerichteten Maßnahmen des extremistischen Taliban-Regimes zwingen die internationalen Hilfsorganisationen dazu, das verarmte Afghanistan zu verlassen.

Wie der UN-Sicherheitsrat kürzlich berichtete, sei der im Iran lebende ägyptische Ex-Militär Saif al-Adel nach der Tötung Ayman al-Zawahiris zum neuen Anführer von al-Qaida geworden.

Nach dem Aufkommen von Gerüchten, Flugzeuge würden Freiwillige für die Erdbebenhilfe in die Türkei transportieren, stürmten Hunderte Menschen den Flughafen in der Hoffnung, dem Terrorregime der Taliban zu entkommen.

Nicht nur die Situation der Frauen in Afghanistan gibt Anlass zur Sorge, auch die Volksgruppe der Hazara sieht sich immer öfter Angriffen ausgesetzt.