
Irans nukleare Schwelle
Von Tal Leder. Der Iran will sich als nukleares Schwellenland festigen. Die daraus entstehende Schwebe wird immer schwieriger aufrechtzuerhalten.

Von Tal Leder. Der Iran will sich als nukleares Schwellenland festigen. Die daraus entstehende Schwebe wird immer schwieriger aufrechtzuerhalten.

Irans Oberster Führer und die Revolutionsgarden wollen in Verhandlungen mit den USA nicht über das Atomprogramm sprechen.

Aktuell stellt das iranische Atomprogramm für Israel keine unmittelbare Bedrohung mehr dar, aber ein Restrisiko bleibt.

Islamabad steht mit beiden Seiten bezüglich des Zeitplans in Kontakt und hat von Teheran eine positive Rückmeldung zu einer zweiten Verhandlungsrunde erhalten.

Viele halten den Iran-Krieg für völkerrechtswidrig. Aber es gibt sehr wohl auch andere Stimmen, die dieser Position widersprechen.

Die Inspektoren der UN-Atomenergiebehörde IAEAO haben noch immer keinen Zugang zur neuen unterirdischen Urananreicherungsanlage in Isfahan erhalten.

Der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff wirft dem Iran vor, die Atomgespräche torpediert und nur Alibiverhandlungen geführt zu haben.

Was ist das Motiv für den Angriff der Amerikaner und der Israelis auf den Iran? Das ist eine spannende Frage, auf die es keine einfache und sichere Antwort gibt.

Laut dem US-Gesandten hätte das iranische Regime vor Beginn der Militäraktion die Forderung nach einer vollständigen Einstellung der Urananreicherung abgelehnt.

Von Shachar Kleiman. Während Israel lieber einen Sturz des iranischen Regimes sehen würde, hoffen die arabischen Staaten auf das Gegenteil, weil sie Instabilität fürchten.

Lästst der Iran den USA bis Dienstag einen Vorschlag zu einem Atomabkommen zukommen, ist die Trump-Administration bereit, weitere Verhandlungen anzusetzen.

Im Moment gibt US-Präsident Donald Trump der Diplomatie mit dem Iran eine weitere Chance, trotz der Einschätzung, dass die Chancen für eine Einigung gering sind.

Israel drängt auf eine umfassende Einhegung der iranischen Bedrohung und fürchtet ein beschränktes Abkommen, das nur das Atomprogramm beinhaltet.

Während US-Präsident Trump vor schweren Folgen warnt, erklärte Irans Außenminister Araghchi, sein Land werde niemals auf die Urananreicherung verzichten.

Die Flexibilität des Irans in der Atomfrage beruht auf der Tatsache, dass das Land nach dem zwölftägigen Krieg über kein funktionierendes Atomprogramm mehr verfügt.

Von Majid Rafizadeh. Während die internationale Öffentlichkeit nur das iranische Atomprogramm im Blick hat, baut das Regime mit Hochdruck sein Raketenarsenal aus.

Von Canaan Lidor. Ein Sprecher des Obersten Führers Ali Khamenei sprach eine versteckte Drohung auf Hebräisch aus, während sich im Iran die Proteste gegen das Regime ausweiten.

Der iranische Außenminister stattete Paris einen Überraschungsbesuch ab, den Beobachter als Versuch werten, einen Verhandlungskanal mit den Europäern zu eröffnen.

Iranische Wissenschaftler tätigten geheime Russlandreisen, um Lasertechnologie zu erwerben, was zu einer Wiedereinführung von Sanktionen führte.

Von Kazem Moussavi. Ein unmittelbarer Krieg von außen ist unwahrscheinlich, doch die iranische Revolutionsgarde festigt ihre Macht und treibt das Atomprogramm voran.

Es gibt noch keine Anzeichen dafür, dass der Iran wieder mit der Urananreicherung begonnen hat, aber er baut die von Israel beschädigten Atomanlagen wieder auf.

Die USA und die E3 streben die Zustimmung des IAEO-Gouverneursrats zu einer Maßnahme an, die Teheran dazu verpflichtet, Zugang zu den Nuklearstandorten zu gewähren.

Die Islamische Republik verweigert der IAEO seit fünf Monaten den Zugang zu jenen Nuklearstandorten, die im Juni von den USA und Israel bombardiert wurden.

Je unsicherer die Position des iranischen Regimes wird, desto lautstärker verkündet es seine Parolen und versucht, Widerspruch durch Repression zu ersticken.

Während der Iran im Zuge des israelischen Angriffs im Juni empfindliche Verluste hinnehmen musste, wird er von Khamenei als Sieger über »die Zionisten« gefeiert.

Die Islamischen Republik Iran gab die Aufkündigung des Inspektionsabkommens mit der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO bekannt.

Das iranische Außenministerium behauptetet, trotz des Auslaufens des Atomabkommens JCPOA von 2015 weiterhin an der Diplomatie festhalten zu wollen.

Am Sonntag wurden erneut UN-Sanktionen gegen den Iran wegen seines Atomprogramms verhängt, wodurch das iranische Regime in eine komplexe Krise gerät.

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens trafen sich in New York am Rande der UN-Generalversammlung mit ihrem iranischen Amtskollegen.

Die weiblichen Agenten des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad spielten eine tragende Rolle beim Angriff Israels auf die iranischen Atomanlagen.

Von Dudi Kogan. Der kürzlich von den E3-Staaten eingeleitete Prozess zur Wiedereinführung von Sanktionen wird von iranischen Funktionären als existenzielle Bedrohung bezeichnet.

Ein Sprecher der Internationalen Atomenergie-Organisation bestätigte, dass Rafael Grossi unter den Schutz der österreichischen Spezialeinheit Cobra gestellt wurde.

Die Äußerungen Khameneis erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Europa eine Frist für die Einigung über ein Atomabkommen mit dem Iran bis Ende August gesetzt hat.

Die iranische Führung bezeichnet die derzeitige Ruhe als fragile Phase im Krieg mit Israel und droht mit Raketenangriffen auf Europa und die USA.

Von Majid Rafizadeh. Das iranische Mullah-Regime versucht, mit Verhandlungen Zeit zu gewinnen, um zu einem späteren Zeitpunkt zurückschlagen zu können.

Wegen Bedenken weiterer israelischer Angriffe müssen iranische Nuklearwissenschaftler und ihre Familien künftig im Untergrund leben.