
Wird Ägypten im Sudan militärisch intervenieren?
Ägypten hat seine bisher deutlichste Warnung seit Beginn der Krise im Sudan im Jahr 2023 ausgesprochen und rote Linien für seine nationale Sicherheit festgelegt.

Ägypten hat seine bisher deutlichste Warnung seit Beginn der Krise im Sudan im Jahr 2023 ausgesprochen und rote Linien für seine nationale Sicherheit festgelegt.

Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Roman Deckert über den Krieg im Sudan, die dramatische humanitäre Lage im Land und die treibenden Kräfte des Konflikts.

Nach dem Fall von El Fasher sind etwa 260.000 Zivilisten den RSF-Kämpfern ausgeliefert, die schon mit systematischem Terror gegen die Bevölkerung vorgehen.

Der sudanesische Bürgerkrieg ist in eine neue Phase getreten, nachdem die Schnellen Eingreiftruppen die Kontrolle über El Fasher, die wichtigste Stadt in der Region Darfur, übernommen haben.

Die Schnellen Eingreiftruppen werden beschuldigt, in den letzten Tagen über zweitausend Zivilisten in der sudanesischen Stadt el-Fasher getötet zu haben.

Die RSF, die mit den regulären Streitkräften seit über zwei Jahren um die Macht im Sudan kämpfen, stehen kurz vor der Eroberung von der Hauptstadt von Nord-Darfur.

Von Anna Mahjar-Barducci. Der Einfluss der Muslimbruderschaft auf die sudanesischen Streitkräfte könnte die regionale Stabilität und den globalen Handel bedrohen.

Während der Assad-Herrschaft stieg Syrien zu einem der größten Captagon-Produzenten weltweit auf. Nun scheint die Produktion in den Sudan abgewandert zu sein.

Das durch den Krieg im Sudan ausgelöste Chaos sowie die mangelnde Sicherheitskontrolle ermöglichen es Terrororganisationen, sich im Land zu etablieren.

Binnen weniger Tage ermordeten Kämpfer der RSF im größten Flüchtlingslager im Sudan über 1.500 Zivilisten.

Während die humanitäre Lage im Sudan im dritten Kriegsjahr eskaliert, treiben militärische Eliten den Goldexport an – mit Unterstützung aus dem Ausland.

Was der Ostlibyen kontrollierende Khalifa Haftar mit dem Durchlassen sudanesischer Flüchtlinge nach Europa erreichen möchte, und was das mit Putin zu tun hat.

Die USA haben Sanktionen gegen die sudanesischen Streitkräfte verhängt, die sich auf die Beziehungen zwischen Washington und Khartum auswirken könnten.

Von der gefährlichen Viruserkrankung sind sechs der achtzehn Bundesstaaten des Sudan betroffen; über neunzig Prozent der Fälle sind im Ballungszentrum Khartum gemeldet worden.

Berichten zufolge teilte der Gesandte Premier Netanjahu mit, dass Sudans Militärherrscher den Normalisierungsprozess zwischen den beiden Ländern abschließen wolle.

Auch nach der wichtigen Übernahme der Hauptstadt durch die sudanesischen Armee ist ein Ende des Bürgerkriegs mit den Milizen der Schnellen Eingreiftruppen nicht absehbar.

Russland will im Sudan am Roten Meer einen Marinestützpunkt errichten. Das wäre ein großer Erfolg, aber noch gibt es einige Hindernisse.

Im Sudan vollziehen sich rasante Entwicklungen, während man darauf wartet, was US-Präsident Trump tun könnte, um eine politische Lösung durchzusetzen.

Der Bürgerkrieg im Sudan wird nicht nur durch interne Machtkämpfe, sondern vor allem durch das Eingreifen externer Akteure befeuert.

Die sudanesische Regierung ist zu den Verhandlungen in Genf nicht erschienen. Werden die USA nun beginnen, mehr Druck auszuüben?

Der Bürgerkrieg im Sudan stürzt das Land laut einer UN-Agentur in eine der schlimmsten humanitären Katastrophen seit Menschengedenken.

Kann es bei den in zwei Wochen unter US-Schirmherrschaft in der Schweiz stattfindenden Gesprächen zur Sudan-Krise zu einem Durchbruch in Richtung Frieden kommen?

Die Aufarbeitung der letztjährigen Flutkatatrophe offenbart die tiefgehenden Probleme Libyens.

Von Rebecca Schönenbach. Wenn das deutsche Entwicklungsministerium erklärt, es würden »keine Mittel an de-facto-Autoritäten« wie Taliban oder Hamas fließen, dann klingt das schöner als es ist.

Im Sudan ereignet sich eine der größten humanitären Katastrophen der Gegenwart, doch die Appelle von UNO und Hilfsorganisationen werden weltweit ignoriert.

Vor kurzer Zeit ist ein umstrittenes Video aufgetaucht, das angeblich ukrainische Spezialeinheiten im Kampf gegen russische Söldner in Syrien zeigt.

Die Exekutivdirektorin des UN-Welternährungsprogramms, Cindy McCain, warnte vergangenen Sonntag vor einer massiven Verschärfung der humanitären Krise im Sudan.

Russland steht kurz davor, seine Position am Roten Meer zu sichern, indem es bilaterale Abkommen mit der sudanesischen Armee schließt, die sich in einem Bürgerkrieg mit den Milizen der Schnellen Eingreiftruppen befindet.

Die Kämpfe rivalisierender Generäle um die Macht im Sudan haben den drittgrößten afrikanischen Staat in eine Katastrophe gestürzt.

Zwei Drittel der neu hinzugekommenen 13,5 Millionen Menschen, die dringend Hilfe benötigen, entfallen auf den Sudan, während Vertreibungen weltweit die Ernährungsunsicherheit erhöhen.

Von Ben Cohen. So wie der Krieg immer die Hölle war und immer sein wird, so sind doch einige Kriege gerecht und andere offenkundig ungerecht. Israels Krieg gegen die Hamas in Gaza ist ein perfektes Beispiel für Ersteres.

Dass sich ausgerechnet Nicaragua bemüßigt fühlt, in Sachen Völkermord in Gaza aktiv zu werden, ist bestenfalls absurd, in Wahrheit aber eine Verhöhnung aller Opfer von Völkermorden seit dem Zweiten Weltkrieg.

Nach sieben Jahren Eiszeit hat die sudanesische Regierung die diplomatischen Beziehungen mit dem Iran auf Botschafterebene wieder aufgenommen

Im Sudan hält sich der Verdacht, Mitglieder der Bruderschaft hätten den aktuellen Krieg (mit) entzündet und arbeiteten daran, den zivilen Wandel des Landes mit Gewalt zu behindern.

Während der Konflikt zwischen Israel und der Hamas im weltweiten Fokus von steht, erhalten die Kriege im Jemen, im Sudan oder in Syrien weit weniger Aufmerksamkeit.

Für einen ständigen maritimen Stützpunkt an der sudanesischen Küste wurde der Regierung des Landes vom iranischen Regime militärische Unterstützung im Bürgerkrieg angeboten.