
Erdoğan versucht, sunnitisch-muslimisches Sicherheitsbündnis zu initiieren
Von Joseph Puder. Damit entsteht im Wesentlichen ein Bündnis zwischen der Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten mit einer Gesamtbevölkerung von 500 Millionen Menschen.

Von Joseph Puder. Damit entsteht im Wesentlichen ein Bündnis zwischen der Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten mit einer Gesamtbevölkerung von 500 Millionen Menschen.

Die Arabische Liga beruht auf den ideologischen Fiktionen über »arabische Einheit« der 1950er-Jahre. Die Realität heute sieht anders aus.

Die internationale Gemeinschaft steckt enorme Ressourcen in die Diffamierung Israels. Die Katastrophe im Sudan interessiert dagegen niemanden.

Aus den Golfstaaten hagelt es Kritik an der Arabischen Liga, die nicht deutlich genug gegen iranische Angriffe Stellung bezogen habe.

Der Likud ist die größte rechtsstehende Partei Israels und stellt mit Benjamin Netanjahu aktuell den Ministerpräsidenten.

Von Jan Kapusnak. Warum ein Frieden mit dem Libanon nicht dem Frieden Israels mit Ägypten, Jordanien oder den Golfstaaten gleichen würde.

Von Khaled Abu Toameh. Wenn islamischer Extremismus bekämpft werden soll, muss auch der Westen gegen Strukturen der Muslimbruderschaft vorgehen.

Von Shachar Kleiman. Ägypten hat im aktuellen amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran die Rolle des Vermittlers zwischen Teheran und den Golfstaaten übernommen.

Ein Drittel des seegestützten Düngemittelhandels wird über die Straße von Hormus abgewickelt. Jede Störung beeinträchtigt die weltweite Lebensmittelproduktion.

Durch offizielle Erklärungen über eine Vereinbarung zum Austausch von Botschaftern sind die Beziehungen zwischen Ägypten und dem Iran den Vordergrund gerückt.

Von Shachar Kleiman. Während Israel lieber einen Sturz des iranischen Regimes sehen würde, hoffen die arabischen Staaten auf das Gegenteil, weil sie Instabilität fürchten.

Ägypten hat begonnen, verstärkt Flüchtlinge in den Sudan abzuschieben, darunter auch solche, die durch das UNHCR über einen geschützten Status verfügen.

Anfang Februar wurde der seit Mai 2024 geschlossene Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen unter strengen Sicherheitsbedingungen wieder eröffnet.

Fünfzehn Jahre nach dem Arabischen Frühling und dem damaligen Sturz der Diktatoren sind die Regierungssysteme der betreffenden Staaten kaum demokratischer als zuvor.

Die Konfrontation mit der Muslimbruderschaft in eine neue Phase getreten, nachdem die USA drei nahöstliche Zweigstellen als Terrororganisationen eingestuft haben.

Von James Spiro. Im Gegensatz zu Europa, wo die Bedrohung immer noch ignoriert zu werden scheint, haben die USA drei Zweige der Muslimbruderschaft als Terrororganisation eingestuft.

Nachdem Israel Somaliland als eigenen Staat anerkannt hat, erhöht Ägypten seine militärische Präsenz am Horn von Afrika, das es als seine Einflusszone betrachtet.

Ägypten hat seine bisher deutlichste Warnung seit Beginn der Krise im Sudan im Jahr 2023 ausgesprochen und rote Linien für seine nationale Sicherheit festgelegt.

Israel unterzeichnete seinen bislang größten Gasexportvertrag mit Chevron und Partnern und festigt damit seine Rolle als regionaler Energie-Hub.

Ägypten und Iran haben sich bei der FIFA wegen eines Fußballspiels zur Weltmeisterschaft in Seattle beschwert, das zur Feier der LGBTQ+-Pride geplant ist.

Was es beduetet, dass Moskau den russisch-arabischen Gipfel nicht organisieren konnte und gezwungen war, ihn auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Israel hat den zweihundert Kilometer langen Grenzbereich zu Ägypten zur geschlossenen Militärzone erklärt, um den Waffenschmuggel zu bekämpfen.

Die auf den 20-Punkte-Plan für Gaza folgenden Dokumente sind bezüglich der Zukunft der Hamas noch unkonkreter, als es Trumps Absichtserklärung ohnehin schon war.

Von Potkin Azarmehr. In den letzten fünfzig Jahren hat sich die Muslimbruderschaft in mehr als achtzig Ländern ausgebreitet und sich tief in westlichen Gesellschaften verankert.

Die Zusammenarbeit bei der Produktion von Militärtechnologie stellt einen beispiellosen Schritt in Richtung Partnerschaft in der Verteidigungsindustrie dar.

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty erklärte, jede Beteiligung Kairos im Gazastreifen erfordere ein eindeutiges Mandat der Vereinten Nationen.

Die Ausbildung der Polizisten, die nach Kriegsende die Ordnung im Gazastreifen wiederherstellen sollen, hat nach Angaben des Außenministers bereits begonnen.

Stephan Grigat über den israelisch-arabischen Konflikt, den Kolonialismus-Vorwurf an Israel und zeitgenössischen akademischen Antisemitismus.

Die angekündigte Ausweitung der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen könnte die Hamas zurück an den Verhandlungstisch bringen.

Von Khaled Abu Toameh. Nach all dem Elend, das die Hamas über die Palästinenser im Gazastreifen gebracht hat, will sie nun Unruhen in den Nachbarländern anzetteln.

Trotz der Annäherung zwischen der Türkei und Ägypten sind erneut Streitfragen aufgetaucht, die Zweifel an der Zukunft ihrer Beziehungen aufkommen lassen.

Ägypten, Katar, Saudi-Arabien und weitere Staaten unterzeichnen eine Erklärung, in der sie die Hamas zur Entwaffnung und Beendigung ihrer Herrschaft auffordern.

Ägyptische Regierungsvertreter haben die Hamas dafür kritisiert, dass sie die Hungersnot der Bevölkerung im Gazastreifen zugunsten ihres eigenen Überlebens ignoriert.

Die mit der Muslimbruderschaft verbundene Hasm-Bewegung ist wieder in den Vordergrund getreten, nachdem die Behörden von ihr geplante Anschläge vereitelt haben.

Während die humanitäre Lage im Sudan im dritten Kriegsjahr eskaliert, treiben militärische Eliten den Goldexport an – mit Unterstützung aus dem Ausland.

Von Yaakov Lappin. Die anhaltende Präsenz des ägyptischen Militärs im Sinai während der Kriegshandlungen im Gazastreifen gibt Anlass zu unterschiedlichen Interpretationen.