
Irakisch-Kurdistan fordert mehr Unterstützung der Jesiden durch Bagdad
Da das Abkommen zur Rückkehr der Jesiden in ihre Heimat nicht vollständig umgesetzt ist, muss ein großer Teil der Bevölkerung noch immer in Lagern ausharren.
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Da das Abkommen zur Rückkehr der Jesiden in ihre Heimat nicht vollständig umgesetzt ist, muss ein großer Teil der Bevölkerung noch immer in Lagern ausharren.

Das am 11. August vom Irak und dem Iran unterzeichnete Sicherheitsabkommen hat die USA verstimmt, die den iranischen Einfluss in der Region neutralisieren wollen.

Die Auswirkungen des Wassermangels auf die irakische Landwirtschaft sind schon heute spürbar. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll es noch schlimmer werden.

Bald wird es im Süden des Iraks wegen der anhaltenden Dürreperioden und der sinkenden Grundwasserspiegel keine Sümpfe mehr geben.

Ein Kriegseintritt lag nicht im Interesse jener pro-iranischen Milizen, die ihre Möglichkeiten einer zukünftigen Einflussnahme im Irak nicht verspielen möchten.

Frankreich wird wegen jahrzehntelanger Mietrückstände für seine Botschaft in Bagdad verklagt, die ursprünglich vertriebenen irakischen Juden gehörte.

Radio Dreyeckland sprach mit Mena-Watch-Autor Thomas von der Osten-Sacken über die Lage der aus Deutschland in den Irak abgeschobenen Jesiden.

Seit Monaten gibt es Berichte über Pläne zu einer Entwaffnung der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen im Irak, die eine große Bedrohung für die Sicherheit Bagdads darstellen.

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem brutalen IS-Angriff auf das jesidische Kerngebiet Shingal im Nordirak ist das Schicksal von etwa 2.500 Menschen weiterhin ungewiss.

Für den irakischen Präsidenten ist die Präsenz der US-Streitkräfte entlang der syrisch-irakischen Grenze im Kampf gegen den Islamischen Staat von großer Bedeutung.

Die Situation jesidischer Flüchtlinge im Irak hat sich in den letzten Monaten nachhaltig verschlechtert. Das liegt unter anderem an gestrichenen US-Hilfsgeldern.

Es gibt Bemühungen in Bagdad, den syrischen Präsidenten al-Sharaa wegen Terrorismusvorwürfen von der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga abzuhalten.

Mehrere vom Iran unterstützte Milizen im Irak sollen bereit sein, ihre Waffen abzugeben, um die Gefahr eines eskalierenden Konflikts mit den USA abzuwenden.

Spätestens nachdem Israel die pro-iranische Hisbollah massiv geschwächt hat und das Assad-Regime in Syrien gestürzt wurde, geht der Irak auf Distanz zu Teheran.

Im März 1950 wurde im Irak ein Gesetz beschlossen, nach dem Juden das Land verlassen konnten, sofern sie ihre Staatsbürgerschaft und ihr Recht auf Rückkehr aufgaben.

Befürworter der von Aktivisten als katastrophal bezeichneten Änderungen, bestehen darauf, dass diese im Einklang mit den islamischen Grundsätzen stehen.

Nach Demontierung von Hamas und Hisbollah sind neben den jemenitischen Huithi noch die irakischen PMF als Teil des iranischen »Feuerrings« um Israel übriggeblieben.

Funde von Massengräbern belegen wie systematisch die Mordmaschinerie der beiden diktatorischen Regime im Irak und in Syrien funktionierte.

Von Shimon Sherman. Der Grad an Koordination der irakischen Milizen hat stark zugenommen, wodurch die iranischen Verbündeten zu einer immer größeren Gefahr werden.

Die irakische Regierung lässt zehntausende libanesische Flüchtlinge ins Land. Das stößt bei vielen Irakern auf Missfallen und Widerstand.

Laut Geheimdienstberichten plant der Iran als Vergeltung für den israelischen Angriff vom 26. Oktober einen Großangriff auf Israel von irakischem Boden aus.

In der kurdischen Autonomieregion wurde ein neues Parlament gewählt. Große Überraschungen brachte das Ergebnis nicht, Verlierer sind die islamistischen Parteien.

Die Schadstoffbelastung der irakischen Hauptstadt ist fünfzehnmal höher als der weltweite Standard und führt bei der Bevölkerung zu massiven Atembeschwerden.

Im dieswöchigen Lexikon-Beitrag widmen wir uns der Operation Opera, dem israelischen Angriff auf den Osirak-Reaktor nahe Bagdad.

Im Irak fordern islamistische Milizen, die mit dem Iran zusammenarbeiten, die Regierung und das Land dazu auf, sich auf einen Krieg gegen Israel vorzubereiten.

Wird das neue Gesetz verabschiedet, sind Ehen im Irak für Mädchen ab neun Jahren und Jungen ab fünfzehn Jahren erlaubt.

Bei einer von den USA angeführten Militäroperation im Irak wurde ein schwerer Schlag gegen die Terrororganisation Islamischer Staat erzielt.

Der Irak fördert nicht nur mehr Erdöl als in seinen Zielvorgaben ausgemacht, sondern will die Produktion drastisch erhöhen, was die OPEC in Schwierigkeiten bringt.

Wird das neue Gesetz vom Parlament angenommen, sind im Irak Eheschließungen für Mädchen ab neun und für Jungen ab fünfzehn Jahren legal.

Mit der Herabsetzung des Heiratsalters im Irak auf neun Jahre will der Iran seinen Einfluss im Nachbarland ausbauen und Verbündete stärken.

Der Ruf nach einer sunnitischen Selbstverwaltungsregion ist im Laufe der Jahre immer wieder laut geworden, angefangen mit dem Krieg zwischen Konfessionen im Jahr 2006.

Sollte Teheran Raketen und Drohnen auf Israel abschießen, wird der Irak sie wahrscheinlich nicht abfangen. Das erhöht die Möglichkeit israelischer Gegenangriffe.

Von Holger Geisler. Fast genau auf den Jahrestag des Völkermordes sehen die Jesiden ihre Existenz im Irak erneut bedroht. Der Grund: Eine Kampagne angestachelt von Klerikern.

Eine geplante Gesetzesnovelle würde die Stellung von Frauen massiv verschlechtern. Erlaubt wären dann auch Kinderehen ab 9 Jahren.

Thomas von Osten Sacken im Gespräch mit Aya Jalal, Mitarbeiterin des Jinda Zentrum in Dohuk, das sich um jesidische Überlebende des Völkermordes kümmert.

Das Urteil eines irakischen Gerichts erklärt eine von al-Baghdadis Witwen für mitschuldig an den Verbrechen des Islamischen Staates gegen jesidische Frauen.