
Die Moralmaschine: Alles okay bei der UNO?
Ausgerechnet kurz nach dem Massaker an mindestens 30.000 iranischen Demonstranten gratulierte der UNO-Generalsekretär Teheran zum Jahrestag ihrer Revolution von 1979.

Ausgerechnet kurz nach dem Massaker an mindestens 30.000 iranischen Demonstranten gratulierte der UNO-Generalsekretär Teheran zum Jahrestag ihrer Revolution von 1979.

Das islamische Regime hat durch die Ausweitung der Überwachung und Kontrolle eine Art unsichtbaren Käfig geschaffen, in dem die Iraner ihr Leben fristen müssen.

Israel drängt auf eine umfassende Einhegung der iranischen Bedrohung und fürchtet ein beschränktes Abkommen, das nur das Atomprogramm beinhaltet.

Während US-Präsident Trump vor schweren Folgen warnt, erklärte Irans Außenminister Araghchi, sein Land werde niemals auf die Urananreicherung verzichten.

Von Negar Jokar. Die iranischen Proteste wurden auf schreckliche Weise niedergeschlagen. Das Ziel der Repression war nicht die Zerstreuung der Menschenmengen, sondern zu töten.

Thomas von der Osten-Sacken im Gespräch über Kurdistan, Syrien, den Iran und den Irak im Januar 2026.

Die Flexibilität des Irans in der Atomfrage beruht auf der Tatsache, dass das Land nach dem zwölftägigen Krieg über kein funktionierendes Atomprogramm mehr verfügt.

Nach den vergangenen Protesten, die mit beispielloser Unterdrückung und Massenmorden beantwortet wurden, steht das Leben für Millionen von Menschen im Iran still.

Von Jan Vahlenkamp. In Hamburg standen kürzlich zwei Exiliraner vor Gericht, weil sie bei einer Demonstration Seiten aus dem Koran gerissen und anschließend verbrannt hatten.

Die EU hat die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation eingestuft. Diese Entscheidung könnte sich auf die Aktivitäten des Irans im Nahen Osten auswirken.

Währenddessen erklärte die Terrororganisation Hisbollah im Libanon, jeden Angriff auf den Iran auch als Angriff auf sie selbst betrachten zu wollen.

Das Regierungsmodell der Islamischen Republik Iran beruht auf einem systematischen Lügensystem, das die Wahrheit nicht zulässt.

Noch bis zum Jahr 2020 gratulierte Bundespräsident Steinmeier dem iranischen Regime jedes Jahr zur Machtergreifung von 1979 – »auch im Namen meiner Landsleute«.

Im Gespräch mit Elisa Mercier bewertet Andreas Fanizadeh, kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, die Lage im Iran als qualitativ neue Krise des Regimes.

Von Joshua Marks. Die Abkehr von seiner zuletzt praktizierten Politik ist eine Folge der saudischen Annäherung an islamistisch orientierte Staaten wie Katar und die Türkei.

Ein Aufmarsch wie der der USA vor dem Iran dient nicht zu einer politischen Botschaft oder einem Bestrafungsschlag, sondern ist auf einen umfassenden Einsatz ausgelegt.

Von Negar Schmölz-Roubani. Das iranische Regime befindet sich in einem Überlebenskampf gegen die eigene Bevölkerung. Eine Unterstützung der Freiheitsbewegung ist nicht nur moralisch geboten.

Von Joshua Marks. Während Trump einen Flugzeugträger in die Region entsendet, erklärte Ali Shamkhani, dass Teheran Tel Aviv angreifen werde, sollten die USA militärisch eingreifen.

Von Danny Zaken. Israels Geheimdienst half dabei, zu beweisen, dass der Iran Demonstranten hingerichtet hat, trotz der Zusicherungen, die US-Präsident Trump erhalten haben will.

Die irakische Regierungskoalition hat den ehemaligen Premier Nouri al-Maliki aufgestellt, was eine Entscheidung mit erheblichen regionalen Auswirkungen darstellt.

Mena-Watch-Talk mit Thomas von der Osten-Sacken über die Entwicklungen in Syrien und die neue Einheit der Kurden.

Gerald Karner analysiert im Mena-Podcast, warum der Iran trotz Trump-Ankündigung nicht angegriffen wurde und erklärt, wozu die neue Laserwaffe Israels fähig ist.

Eine erschöpfte Gesellschaft, ein über Leichen gehendes Regime und ein Schweigen, das die Welt zum Komplizen macht, kennzeichnen die jüngsten Proteste im Iran.

Im vergangenen Jahr haben sich die iranisch-kurdischen Parteien zu einem Bündnis zusammengeschlossen und bereiten sich nun auf einen möglichen Machtwechsel vor.

Laut den lokalen Gesundheitsbehörden beträgt die Zahl der bei den Protesten getöteten Iraner über dreißigtausend, manche Quellen sprechen von mindestens 36.500.

Von Shachar Kleiman. Die brutale paramilitärische Freiwilligentruppe der Revolutionsgarde wurde gegründet, um in der Islamischen Republik Iran Dissens um jeden Preis zu unterdrücken.

Während im Iran die Menschen ihr Leben riskieren, um sich von einer Theokratie zu befreien, reagieren Teile der westlichen Linken mit dröhnendem Schweigen.

Das Islamische Republik Iran brachte massenhaft schiitische irakische Milizionäre ins Land, um gewaltsam gegen die protestierende Bevölkerung vorzugehen.

Das iranische Regime instrumentalisiert seine Opfer, indem es sie als Basidsch-Mitglieder zwangsregistriert oder ihre Angehörigen für die Freigabe der Leichen bezahlen lässt.

In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.

Viele verwundete Demonstranten im Iran meiden aus Angst vor Inhaftierung die Krankenhäuser, während verletzte Patienten aus Operationssälen verschleppt wurden.

Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.

Während der Iran eine ständige strategische Bedrohung darstellt, hat sich Israel seit dem Ausbruch der Massenproteste durch auffällige Zurückhaltung ausgezeichnet.

Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Iman Sefati über die Dynamik der Iran-Proteste und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren.

Der Iran sorgt weltweit für Schlagzeilen, nachdem die Niederschlagung der Proteste als die gewalttätigste in der modernen Geschichte des Landes bezeichnet wurde.

Thomas von der Osten-Sacken über die aktuellen Proteste und den demografischen Wandel, der auch den Iran erfasst hat.