Veranstaltung in Tübingen: BDS als „Neuformulierung der Judenfrage“

Am kommenden Donnerstag wird Florian Markl auf Einladung des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Tübingen zu Gast sein, um über die Israel-Boykottbewegung BDS zu referieren. Aus dem Ankündigungstext:

„Ihren Selbstdarstellungen zufolge sei die Israel-Boykottbewegung BDS 2005 als Reaktionen auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden, trete bloß für die Einhaltung der Menschenrechte der Palästinenser ein und habe mit Antisemitismus nichts zu tun. So gut wie nichts davon trifft zu. Die Berufung auf die palästinensische Zivilgesellschaft soll die tatsächlichen Wurzeln der Boykottbewegung vernebeln; BDS geht es weder um Menschenrechte, noch um die Lebensumstände der Palästinenser, sondern um die Verdammung und Delegitimierung Israels; und BDS vertritt tatsächlich alten Hass in neuem Gewand. In der BDS-Propaganda wird Israel, der ‚Jude unter den Staaten‘, auf grotesk verzerrte Art und Weise diffamiert, ausgesondert und völlig anders behandelt als alle anderen Länder der Welt. Hieß es früher: „Kauft nicht beim Juden!“, so lautet die Parole heute: ‚Boykottiert Israel!‘.“

Zeit: Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18 Uhr
Ort: Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, Raum 113

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