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Ehemaliger Deutsche-Welle-Analyst lobt IS-Terror

Abdel Bari Atwan freut sich über Terror in Israel
Abdel Bari Atwan freut sich über Terror in Israel (Quelle: MEMRI)

Der britisch-palästinensische Journalist äußerte auf seinem YouTube-Kanal seine Schadenfreude über das Attentat, das vergangene Woche in der israelischen Stadt Hadera verübt worden war.

Der ab 2017 als regelmäßiger Talkgast und Interviewpartner beim Sender Deutschen Welle eingeladene britisch-palästinische Journalist Abdel Bari Atwan verlieh am 30. März in einem Video auf seinem YouTube-Kanal seiner (Schaden-)Freude über das Attentat in der israelischen Stadt Hadera Ausdruck, bei dem am 27. März die beiden arabischen Israelis Ayman und Ibrahim Aghbariya zwei Israelis getötet und mehrere verletzt hatten.

»Ich bin wirklich glücklich, bei Gott, bin ich schadenfroh. Ich bin schadenfroh, weil vier arabische Außenminister, darunter der Außenminister des großen Ägypten, zu einem von [US-Außenminister Antony] Blinken geleiteten Treffen in den Negev gehastet sind. Und wofür? Um Israel in der Region zu unterstützen und zu verteidigen? Um eine neue ›NATO‹-Allianz zu schmieden? (…)

Ich bin schadenfroh, weil Ayman und Ibrahim Aghbariya, die beiden [Attentäter von Hader], die ihnen ihre Feier verdorben und die Richtung der Kompassnadel in eine komplett andere Richtung gedreht haben, zwei junge Männer aus den 1948 besetzten Gebieten waren. Diese beiden jungen Männer hatten Feuerwaffen und kamen aus Umm Al-Fahm innerhalb Israels.«

In seinem von MEMRI übersetzten Video pries Atwan die beiden Cousins Aghbariya und bezeichnete ihre Tat als »außergewöhnlich«. Dass die beiden Attentäter Anhänger des Islamischen Staates waren, der die Verantwortung für die Tat übernahm und eine Bekennervideo veröffentlichte, in dem die beiden Terroristen dem IS ihre Treue schworen, erwähnte Atwan nicht.

»Sie kamen, um eine Operation gegen die Besatzung auszuführen. Sie töteten keinen Zivilisten. Wie vortrefflich sie waren! Nein, sie töteten Mitglieder der israelischen Grenzpolizei. Sie töteten zwei und verletzten zwölf weitere. Es ist erhaben und tolerant zu sagen: Wir sind gegen die Polizei, nicht gegen Zivilisten.«

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