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Nur 11 Nein-Stimmen gegen antijüdische UN-Resolution

Betende Juden an der Westmauer des Tempelbergs
Betende Juden an der Westmauer des Tempelbergs (© Imago Images / Xinhua)

31 weitere Länder enthielten sich ihrer Stimme, sodass die Resolution, die sich nur auf den muslimischen Namen der heiligen Stätte bezieht, wieder mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.

Jacob Magid, Times of Israel

Neunzehn weitere Länder haben am Mittwoch ihre Unterstützung für eine UN-Resolution verweigert, die die jüdischen Verbindungen zum Tempelberg ignoriert. Die Jerusalem-Resolution war eine von drei Resolutionen des so genannten „Palästinenser-Pakets“, das jedes Jahr in verschiedenen Versionen von der UN-Generalversammlung verabschiedet wird.

Die beiden anderen Resolutionen verurteilen die israelische Annexion der Golanhöhen und fordern verstärkte Bemühungen der Israelis und Palästinenser, den Konflikt durch eine Zweistaatenlösung zu beenden.

Alle drei Resolutionen wurden mit überwältigender Mehrheit angenommen, wie schon bei ihrer bislang letzten gemeinsamen Einbringung in die Generalversammlung im Jahr 2018. Die Resolution zu Jerusalem, in der unter anderem die „Aufrechterhaltung des historischen Status quo an der heiligen Stätte Haram al-Sharif“ gefordert wird, musste jedoch einen Rückgang in der Unterstützung hinnehmen.

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Am Mittwoch stimmten 129 Länder für die Resolution (bei 11 Gegenstimmen und 31 Enthaltungen), verglichen mit 148 im Jahr 2018 – sprich: 19 Länder weniger.

Die Tschechische Republik und Ungarn, die vor drei Jahren noch für die Resolution gestimmt hatten, wechselten komplett die Seite und lehnten den Antrag diesmal ab. 20 Länder, die 2018 für die Resolution gestimmt hatten, enthielten sich in diesem Jahr ihrer Stimme, darunter Österreich, Brasilien, Deutschland, Indien, Kenia, die Niederlande, die Ukraine und das Vereinigte Königreich.

Obwohl auch in der Vergangenheit dieselbe einseitige Bezeichnung verwendet worden war wie dieses Mal, begründeten mehrere Länder ihr geändertes Abstimmungsverhalten damit, dass in der Resolution keine neutrale Bezeichnung für die heilige Stätte in Jerusalem verwendet werde, die für Muslime als Haram al-Sharif und für Juden als Tempelberg bekannt ist.

Der Tempelberg ist die heiligste Stätte des Judentums, da dort einst der erste und zweite jüdische Tempel gestanden haben sollen. Außerdem befindet sich dort die Al-Aqsa-Moschee, die drittheiligste Stätte des Islam. (…)

Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, beklagte in einer Erklärung zu den Ergebnissen der Jerusalem-Resolution:

„Die automatische Mehrheit in der UNO für einseitig pro-palästinensische Entscheidungen ist beschämend. Sie macht die UNO irrelevant und beraubt sie jeden echten Einflusses.

Aber die Tatsache, dass 19 weitere Länder die richtige Entscheidung getroffen und erkannt haben, dass eine verzerrte und falsche Resolution nicht unterstützt werden kann, ist eine positive Entwicklung, die wir fördern müssen.

Es liegt noch ein langer Weg vor uns, aber die Veränderung zwischen vergangenen und der gestrigen Abstimmung war wichtig und es besteht kein Zweifel daran, dass sie auch weitere Abstimmungen in der Zukunft beeinflussen wird.“

Kein einziges arabisches Land stimmte gegen die Resolution oder enthielt sich der Stimme, auch nicht Israels jüngste Verbündete, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Marokko, die im vergangenen Jahr eine Normalisierung ihrer Beziehungen zum jüdischen Staat beschlossen hatten.

(Aus dem Artikel 19 countries drop support for UN resolution omitting Jewish tie to Temple Mount, der in der Time of Israel erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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