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Muslimbruder: Muslime dürfen im Ukraine-Krieg kämpfen, um Ungläubige zu töten

Der ägyptische Gelehrte der Muslimbruderschaft Yasser Al-Naggar
Der ägyptische Gelehrte der Muslimbruderschaft Yasser Al-Naggar (Quelle: MEMRI)

Gehe es darum, Ungläubige zu töten, sei es nach der Scharia erlaubt, in einem Krieg, der zwischen Ungläubigen herrscht, mitzukämpfen.

Der in der Türkei lebende ägyptische Gelehrte der Muslimbruderschaft Yasser Al-Naggar diskutierte am 11. März auf Mekameleen TV die Frage, was das islamische Recht der Scharia dazu sage, dass Muslime am Krieg zwischen Russland und der Ukraine teilnehmen, mit dem Ziel, die beiden Seiten gewalttätig gegeneinander auszuspielen und dabei Ungläubige zu töten.

Laut der Auslegung von Imam Ibn Hazm, so sagte Al-Naggar in dem von MEMRI übersetzten interview, sei es erlaubt und richtig für Muslime, sich einem Krieg zwischen Ungläubigen anzuschließen und sie dazu zu bringen, einander zu bekämpfen, weil dies Zerstörung über die Ungläubigen bringe.

»Beide Seiten sind kämpfende Ungläubige. Es gibt verschiedene Typen von Ungläubigen. Wir reden über Ungläubige, die Muslime bekämpfen. Jetzt sind sie damit beschäftigt, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Wenn ein Muslim sich dieser Schlacht anschließen und die beiden Seiten dazu bringen kann, einander zu bekämpfen – ist das erlaubt? Eine Gruppe islamischer Gelehrte wie der Imam Ibn Hazm sagt, wenn ein Muslim das tun kann, dann ist das eine gute Sache.«

Unter Berufung auf einen weiteren Gelehrten, Imam Ibn Hajar Al-Haytami, erläuterte Al-Naggar, dass Muslimen erlaubt sei, an solch einem Krieg teilzunehmen, um für die Tötung von Ungläubigen belohnt zu werden oder den eigenen Märtyrertod zu sterben.

Er fügte hinzu, es sei Muslimen erlaubt, sich jeder Seite anzuschließen, unter der Bedingung, dass sie damit »das Wort Allahs erhöhen und den Ungläubigen Verluste zufügen«.

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