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Libanon: Hisbollah versteckt Waffen in Gebäuden von NGOs

Die "Peace Generation Organization" ist eine Tarnorganisation der Hisbollah
Die "Peace Generation Organization" ist eine Tarnorganisation der Hisbollah (Quelle: Alma Education Center)

Die Hisbollah bedient sich einer privaten Nichtregierungsorganisation (NGO), um ihre Aktivitäten im Südlibanon zu verdecken, wie das israelische Alma Education Center berichtet.

Donna Rachel Edmonds, Jerusalem Post

Am 22. September explodierte ein Waffenlager der Hisbollah im Dorf Ain Qana im Südlibanon, wodurch mehrere Menschen verletzt wurden und sich die Spannungen im Land, das seit der Explosion am 4. August im Hafen von Beirut am Rande des Abgrunds steht, verschärften. Wie bei der Explosion in Beirut war das Lager in Ain Qana in zivilem Gebiet gelegen, was es wahrscheinlicher macht, dass jede Explosion zu Verletzten und sogar zum Verlust von Menschenleben führt.

Dem Alma Center zufolge war das Depot in den Geschäftsräumen der NGO „Peace Generation Organization for Demining“ (PGOD) untergebracht, einer Tarnorganisation, die 2008 von der Hisbollah unter der Schirmherrschaft von „Immen Sazan Omran Pars“ gegründet wurde, einer privaten iranischen Firma, die im Verdacht steht, den Islamischen Revolutionsgarden zu unterstehen.

Ihre offizielle Arbeit konzentriert sich auf die Räumung von Minenfeldern und die Wiederermöglichung von landwirtschaftlicher und baulicher Nutzung dieser Flächen. Sie fungiert auch als Lobbygruppe für die Minenfeldräumung und kümmert sich um die Minenopfer. Dem Bericht zufolge verbirgt sich hinter dem scheinbar humanitären Ethos der Organisation jedoch eine verborgene Agenda.

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„Unsere Einschätzung ist, dass die Explosion [in Ain Qana] eines der geheimen Ziele der Organisation enthüllt hat: nämlich die Nutzung ziviler Gebäude im Zentrum von Dörfern als Waffenlager und Abschussbasen für Raketen und Flugkörper im Rahmen der Hisbaollah-Taktik der ‚menschlichen Schutzschilde‘ im Südlibanon“, so das Alma Education Center in seinem Bericht. (…)

PGOD ist nicht die erste NGO, die als Tarnorganisation für Aktivitäten der Hisbollah bekannt wurde. Zwei weitere gut dokumentierte Beispiele sind die Islamische Gesundheitsorganisation, die sich für die Gesundheit der schiitischen Gemeinschaft einsetzt, aber auch dafür bekannt ist, dem militärischen Flügel der Hisbollah in Notfällen mit dem Transport und der Verheimlichung von Waffen zu helfen, und „Green Without Borders“, das als angebliche Umwelt-NGO an der israelisch-libanesischen Grenze als Spionageorganisation tätig ist.

(Aus dem Artikel Lebanese NGO acted as Hezbollah front, storing arms which exploded“, der in der Jerusalem Post erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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