Während die EU den Iran hofiert, plant das Regime Terror in Europa

„Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die beteiligten europäischen Länder aufgefordert, geplante Gespräche mit dem Iran über die Wahrung des Atomabkommens abzusagen, nachdem europäische Beamte angaben, sie hätten einen von Teheran unterstützten Terrorplan aufgedeckt. Demnach sollte ein Anschlag auf eine Gruppe von Exiliranern in Paris verübt werden.

Netanyahu sprach auf einer von US-Botschafter David Friedman veranstalteten Feier aus Anlass des amerikanischen Unabhängigkeitstags in einer Veranstaltungshalle nahe dem Ben-Gurion-Flughafen. In einem spöttischen Tonfall brachte er seine Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass die übrigen Länder weiterhin mit dem Iran verhandeln würden, und lobte US-Präsident Donald Trump für seinen Rückzug aus dem 2015 unterzeichneten Abkommen. ‚Diese Woche findet ein Treffen der P4 ohne die Vereinigten Staaten statt‘ und ‚die P4 haben den iranischen Präsidenten Rohani eingeladen‘, erklärte Netanyahu. ‚Gleichzeitig hat dasselbe Regime in den letzten Tagen eine Terrorzelle entsandt, um in Frankreich einen größeren Anschlag zu verüben. Geleitet wurde diese Terrorzelle von einem in Österreich stationierten iranischen Diplomaten. … Diese Terroranschlag wurde in Europa in derselben Woche geplant, in der führende europäische Politiker sich mit dem Präsidenten darüber beraten wollen, wie die gegen den Iran verhängten Sanktionen umgangen werden können.‘  ‚Hören Sie auf, ein Regime zu fördern, das Terroranschläge gegen Sie und so viele andere sponsert‘, forderte er. ‚Präsident Trump hat sich aus diesem untauglichen Abkommen zurückgezogen und damit einen großen Beitrag zur Sicherheit in der Welt und zu Israels Sicherheit geleistet‘, erklärte Netanyahu weiter.

Der Rückzug ebnet den Weg zur Verhängung neuer Sanktionen gegen Teheran und gegen ausländische Firmen, die mit dem Iran Handel treiben oder dort investieren. Mehrere große Unternehmen haben daher ihre Aktivitäten in dem Land eingestellt. Den iranischen Staatsmedien zufolge trifft der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif sich am Freitag in Wien erstmals seit dem Rückzug Washingtons mit Spitzenvertretern der fünf Mächte, die weiterhin an dem Atomabkommen festhalten – China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland. (…) Der geplante Terroranschlag hat neue Befürchtungen vor iranischen Terrorakten in Europa geweckt. Einer der wichtigsten Kritikpunkte Israels an dem Atomabkommen bestand darin, dass es auf die weltweite Förderung des Terrorismus durch den Iran keinen Bezug nahm.“ (Bericht in der Times of Israel: „PM derides Europe for holding Iran nuke talks after alleged Paris attack plot“)

Mehr zum Thema auf Mena Watch: Iranischer Diplomat in Wien soll Anschlag in Frankreich geplant haben

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