Mena-Exklusiv

Judenmord: Lebenslang zahlt sich aus

Von Florian Markl

„Sie haben Allah den Krieg erklärt. Sie haben die al-Aqsa-Moschee geschlossen – und was ist Deine Waffe? Meine ist das Messer, mein Messer wird den Ruf Allahs beantworten.“ Das schrieb Omar al-Abed auf seiner Facebook-Seite, unmittelbar bevor er sich am vergangenen Freitag auf den Weg in eine jüdische Gemeinde im Westjordanland machte, in ein Haus eindrang und mit besagtem Messer ein veritables Blutbad anrichtete, dem drei Mitglieder der Familie Salomon zum Opfer fielen. (Wer es aushält, möge sich ansehen, wie die Küche der Salomons nach der Bluttat aussah.) Al-Abed selbst, der von einem zufällig in der Nachbarschaft anwesenden Soldaten angeschossen wurde, hat überlebt. Während seiner langjährigen Haftstrafe wird er für die von ihm begangene „Heldentat“ von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unter Mahmud Abbas großzügig entlohnt werden: Die hat für das Jahr 2017 das Budget für Zahlungen an verurteilte Terroristen noch einmal massiv erhöht.

Waren 2016 laut Palestinian Media Watch noch 135 Millionen Dollar zur Zahlung an palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen vorgesehen, so wurde diese Summe im aktuellen Jahr auf 155 Millionen erhöht – eine Steigerung um 13 Prozent. Gleichzeitig wurde das Budget für Zahlungen an die Familien von als „Märtyrer“ gepriesenen getöteten Terroristen um 4 Prozent auf 197 Millionen Dollar erhöht. Insgesamt beläuft sich die direkte Entlohnung palästinensischen Terrors aus den dank internationaler Unterstützung gut gefüllten Geldtöpfen der PA allein im Jahr 2017 auf über 350 Millionen Dollar.

Der Direktor von Palestinian Media Watch, Itamar Marcus, erläutert, was hinter diesen Zahlen steckt:

„Es gibt keine größere Förderung des Terrorismus als die finanziellen Belohnungen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) für Terroristen, die Israelis ermordet haben. Es ist wichtig zu verstehen, warum die PA die Gehälter zahlt und sich weigert, die Zahlungen einzustellen. Die PA behauptet, sie sei völkerrechtlich befugt, ‚Widerstand’ gegen Israel zu leisten, wozu auch die Ermordung von Israelis gehöre. Ihrer eigenen Bevölkerung gegenüber argumentiert sie, eine Einstellung der Gehaltszahlungen käme dem Eingeständnis gleich, dass die Gefangenen, von denen viele Frauen und Kinder ermordet haben, doch keine ‚Freiheitskämpfer‘, sondern Terroristen seien. So entsetzlich die Belohnung des Terrorismus durch die PA schon für sich genommen ist, ist sie zudem ein Symptom eines viel tiefer sitzenden Problems. Das entscheidende Problem besteht darin, dass die PA ihrer Bevölkerung erzählt, sie hätte das Recht, Israelis zu töten. Die Zahlung von Gehältern an diejenigen Mörder, die gefasst und inhaftiert werden, ist ein Symptom.“

Die palästinensischen Zahlungen an verurteilte Terroristen folgen der simplen Logik: Je schrecklicher die Tat, umso länger die daraus resultierende Haftstrafe, umso höher die monatlichen Geldzuwendungen. Im Detail sieht das blutige „Gehaltsschema“ folgendermaßen aus:

Omar al-Abed wird für die Ermordung der drei Mitglieder der Salomon-Familie wahrscheinlich zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Das bedeutet, dass er für seine Bluttat von der angeblich moderaten Palästinenserführung unter Mahmud Abbas monatlich fast dreieinhalb Tausend Dollar bekommen wird – eine direkte Belohnung von anti-israelischem Terror, die nicht zuletzt mit europäischen und amerikanischen Steuergeldern finanziert wird.

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