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Iran-TV: Hitler war der Sohn von Juden

Das Mitglied des Obersten Rates für die kulturelle Revolution, Hassan Rahimpour-Azghadi
Das Mitglied des Obersten Rates für die kulturelle Revolution, Hassan Rahimpour-Azghadi (Quelle: MEMRI)

Das Märchen, Adolf Hitler war angeblich Jude, kennt man schon vom russischen Außenminister. Am Al-Quds-Tag war es wieder einmal im iranischen Fernsehen zu hören.

Anlässlich des von Revolutionsführer Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 zur Propagierung der Vernichtung Israels eingeführten Al-Quds-Tags strahlte der iranische Sender Channel 1 am 29. April einen Vortrag aus, den das Mitglied des Obersten Rates für die kulturelle Revolution, Hassan Rahimpour-Azghadi, 2019 auf einer Konferenz zum Al-Quds-Tag vor ausländischen Studenten gehalten hatte.

In seinem Rede wärmte Azghadi nicht nur die alte Ritualmordlegende auf, nach der Juden angeblich kleine Kinder gefangen nehmen und töteten, sondern betrieb auch Holocaustrelativierung bzw. -leugnung:

»Sie sind auf das von Hitler und den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs verübte Massaker an den Juden angewiesen. Nehmen wir einmal an, das sei wirklich passiert; ohne dass wir irgendwelche Nachfragen stellen, wie die, ob es wirklich passiert ist, oder ob wirklich sechs Millionen Juden in den Krematorien getötet worden sind.

Wo kam die Zahl mit den sechs Millionen überhaupt her? Und überhaupt: Selbst, wenn wirklich sechs Millionen getötet wurden, gibt es immer 70, 80 oder gar 100 Millionen Christen, die auch getötet wurden. Überhaupt ist Europa der grausamste Kontinent der ganzen Welt, wie Sie wissen.«

Wie kürzlich der russische Außenminister Sergej Lawrow behauptete auch Azghadi in seinen von MEMRI übersetzten Ausführungen, Hitler selbst sei jüdischer Abstammung gewesen. So habe er kurz vor der Ausarbeitung seines Vortrags »Studien gelesen, dass Hitler jüdische Wurzeln hatte«. Auch wenn seine Zuhörer das vielleicht »nicht glauben können«, wie Azghadi seinen Zuhörern erzählte.

»Bekanntlich haben sie [die Israelis] sich in den vergangenen Jahren die palästinensischen Kinder geholt – genauso wie die Kinder des Irak, Syriens und des Jemen – und sie als Ersatzteile für reiche Europäer, Amerikaner und zionistische Juden verwendet.

Bekanntlich sammeln sie Organe und frieren sie ein, und wenn das Kind eines reichen Westlers ein Problem mit seiner Niere, seinem Herz, seiner Lunge oder seinen Augen hat und Ersatzteile braucht,  dann verwenden sie diese palästinensischen, irakischen, syrischen und jemenitischen muslimischen Kinder.

Auch einige Fälle von Kindesentführung wurden kürzlich aufgedeckt. Viele tausend Kinder gingen in den Kriegen im Irak, in Syrien, dem Jemen und in Palästina verloren. Sie nehmen sie auch in ihre Militärbasen, wo sie sie sexuell missbrauchen.«

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