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Hamas-Massaker: Keine Weihnachtsdekoration in Bethlehem

Dieses Jahr sollen keine Weihnachtsfeierlichkeiten in Bethlehem stattfinden
Dieses Jahr sollen keine Weihnachtsfeierlichkeiten in Bethlehem stattfinden (Imago Images /APAimages)

Als Zeichen ihrer Verbundenheit zur Terrororganisation Hamas wird die Verwaltung von Bethlehem heuer keine Weihnachtsdekoration in der Stadt gestatten.

Die im Westjordanland gelegene Stadt Bethlehem, die im Neuen Testament als Geburtsort von Jesus Christus benannt wird, hat erklärt, dieses Jahr alle Dekorationen für das Weihnachtsfest zu entfernen. 

»Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Bethlehem haben angekündigt, die vor mehreren Jahren in den Stadtvierteln angebrachten Weihnachtsdekorationen abzubauen und alle Zeichen des Festes zu Ehren der Märtyrer und in Solidarität mit unserem Volk in Gaza zu entfernen«, schrieb die Stadtverwaltung auf Facebook.

Solidarität mit Hamas

Ein Sprecher der Stadt begründete diesen Schritt gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph mit der »allgemeinen Situation in Palästina. Die Menschen sind nicht wirklich in Feierlaune, sie sind traurig, wütend und aufgebracht; unser Volk in Gaza wird kaltblütig massakriert und getötet.« Deshalb sei es »nicht im Geringsten angebracht, solche Feste zu feiern, während im Gazastreifen ein Massaker stattfindet und im Westjordanland Anschläge [durch Siedler] verübt werden«, erklärte er.

In diesem Jahr sei »die Situation in Bethlehem beispiellos. Die Stimmung und die Atmosphäre sind extrem traurig, und genau das sollte die Welt sehen und erkennen, dass dies keine normalen Umstände sind. Bethlehem sollte seine eigene Botschaft des Beileids und der Trauer aussenden«, auch wenn Gebete und religiöse Zeremonien weiterhin erlaubt sein werden.

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