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Hamas-Journalist: »Nakba« wegen falscher arabischer Versprechen

Der Journalist Ibrahim Al-Madhoun mit Hamas-Führer Yahya Sinwar
Der Journalist Ibrahim Al-Madhoun mit Hamas-Führer Yahya Sinwar (Quelle: JNS)

Der Journalist erklärt, die Palästinenser hätten ihre Heimat aufgrund der nicht eingehaltenen arabischen Versprechungen verloren, ihnen 1948 im Krieg gegen das soeben gegründete Israel beizustehen.

Am »Nakba-Tag«, den die Palästinenser jedes Jahr am 15. Mai begehen, um die Gründung Israels als »Katastrophe« zu brandmarken, veröffentlichte der mit der Hamas verbundene Journalist Ibrahim Al-Madhoun einen Artikel auf der Hamas-Website palinfo.com, in dem er darstellt, worin die »Nakba« bestehe und warum sie sich ereignet habe.

In dem Bericht mit dem Titel »Die Nakba aus einer anderen Perspektive« erklärt Madhoun, die palästinensischen Araber hätten 1948 ihre Häuser in Israel auf Zureden der arabischen Armeen verlassen, die ihnen versprochen hatten, für sie zu kämpfen.

Dieselben Staaten, so Madhoun weiter in dem vom Jewish News Syndicate zitierten Artikel, setzten heute die Palästinenser unter Druck, einzulenken und sich Israel zu ergeben. Aber diesmal weigerten sich die Palästinenser, ihrem Rat zu folgen und stünden vielmehr kurz davor, »das gesamte Land vom Jordan bis zum Mittelmeer zurückzuerobern«.

»Als unsere Eltern [im Jahr 1948] ihr Land, ihre Städte und ihre Häuser verließen, ließen sie auch ihr Geld, ihr Hab und Gut, ihre Kleider und ihren Schmuck zurück und nahmen nur die Besitzurkunden ihrer Häuser und ihre Schlüssel mit, weil sie glaubten, sie würden nur vorübergehend weggehen.«

Heute würden die arabischen Regime aufs Neue ihre Rolle spielen und mit der »Besatzung konspirieren«, um die Palästinenser zu verraten:

»Diese Regime belagern unser Volk, bekämpfen es und behandeln es mit Feindseligkeit. Sie setzen es unter Druck, seine Waffen aufzugeben und sich Israel zu ergeben.«

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