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Doku widerlegt Gerücht, dass US-Polizisten in Israel lernen, wie man Menschen misshandelt

Aktivisten behaupten immer wider US-Polizisten würden ihr Repressionshandwerk in Israel lernen
Aktivisten behaupten immer wider US-Polizisten würden ihr Repressionshandwerk in Israel lernen (© Imago Images / UPI Photo)

Neue Videoreportagen widerlegen die Verleumdung, dass der Informationsaustausch zwischen der israelischen und der US-Polizei zum Tod amerikanischer Schwarzer führe.

Ein neues zweiteiliger Dokumentationsvideo widerlegt die Versuche anti-israelischer Aktivisten, den Austausch zwischen US-Polizeibehörden und Israel zu verleumden. Laut dem Investigative Project on Terrorism (IPT), dessen Video „Haus der Lügen – die haltlose Kampagne zur Verleumdung der Austauschprojekte der israelischen Polizei“ diese Woche veröffentlicht wurde, haben Gruppen wie Jewish Voice for Peace (JVP) jahrelang versucht, israelisch-amerikanische Polizei-Austausch-Programme mit der Behauptung zu beenden, dieser Austausch führe zum Tod von Schwarzen in Amerika.

Diese Behauptungen gewannen diesen Sommer, während der Proteste gegen den Tod von George Floyd durch einen Polizeibeamten aus Minneapolis, an Boden. Jahrelang behauptete auch die Website der JVP, dass die amerikanische Polizei gewalttätiger aus Israel zurückkehre, was zu „außergerichtlichen Hinrichtungen, Erschießungen, Polizistenmorden usw.“ führe. Nun hat die JVP jedoch Berichten zufolge eingeräumt, dass diese Behauptungen „antisemitische Ideologie“ fördern.

„Die JVP versucht, ihre eigenen Aussagen – von denen sie jetzt zugibt, dass sie Antisemitismus schüren – unter den Teppich zu kehren“, sagte IPT-Exekutivredakteur Steven Emerson. „Aber wir dokumentieren den Zuschauern genau, was von wem gesagt wurde. Leider sind die falschen Behauptungen und die hasserfüllte Rhetorik oft genug wiederholt worden, um als wahr akzeptiert zu werden.“

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Das IPT befragte vier amerikanische Polizeichefs – zwei aktive und zwei pensionierte –, die am Austausch mit Israel teilnahmen, und zeigt auf, dass deren Erfahrungen das genaue Gegenteil zu jener Erzählung darstellen, die behauptet der Austausch fördere Polizeigewalt.

Die Polizeichefs sagen, dass der Austausch kein taktisches Training beinhaltete und betonten, das im Zuge der Kurse, der Wert auf Community Policing und den Aufbau von Beziehungen zwischen verschiedenen Wählerschichten gelegt wurde. Auch lernten sie, wie man terroristische Bedrohungen am besten minimieren kann und welche Ermittlungsmethoden nach einem Angriff zum Einsatz kommen.

Kein Kritiker des amerikanisch-israelischen Polizeiaustauschs konnte je einen Informanten präsentieren, der etwas anderes behauptet als jene Polizeibeamten, so das IPT. Die Organisatoren zweier Polizeiaustauschprogramme sagen, die Erzählung von Israel erlerneter Repression entspringe einer tief verwurzelten antiisraelischen Voreingenommenheit, die im Zuge einer intersektionalistischen Kampagne darin resultieren soll, die palästinensische Sache mit dem Kampf für Bürgerrechte in Amerika gleichzusetzen.

(Der Artikel „New video rebuts smear that US-Israel police exchanges lead to death of American blacks“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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