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Palästinenser protestieren gegen Abbas‘ Autonomiebehörde

Der Führer der Palästinensischen Arbeiterorganisation (PWO) Mohammad Massad
Der Führer der Palästinensischen Arbeiterorganisation (PWO) Mohammad Massad (Quelle: Facebook)

Palästinenser sind unzufrieden mit der Weise, in der Autonomiebehörde die Corona-Krise handhabt und werfen ihrer Führung Korruption vor.

Sheri Oz, United with Israel

Palästinensische Araber gingen am Freitag und Samstag vergangener Woche auf die Straße, um gegen ihre Führer zu protestieren. Mohammad Massad, der Führer der Palästinensischen Arbeiterorganisation (PWO), meinte: „Niemand glaubt ihnen mehr.“ Die Coronavirus-Pandemie sei ein Wendepunkt für das palästinensisch-arabische Volk, so Massad, denn sie zeige den großen Unterschied zwischen dem Verhalten der PA und Israels. Er beklagte, dass die Menschen in ihren Häusern verhungern.

Während die Geschäfte geschlossen sind und es keine Arbeit gibt, hat die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde nichts von der humanitären Hilfe an die Bewohner weitergegeben, die die internationale Gemeinschaft geschickt hat, um den Menschen zu helfen, sagte Massad. Stattdessen geht alles in die eigenen Taschen der Führer. Darüber hinaus gehen die Sozialleistungen, die Israel an diejenigen ausbezahlt, die im Land arbeiten, nicht auf die persönlichen Bankkonten der Mitarbeiter, sondern auf die der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Dies war der Auslöser für die jüngst erfolgte Gründung der PWO, die heute 42.000 Mitglieder zählt.

Die PWO reichte letzte Woche beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein, in der Israel aufgefordert wird, der Palästinensischen Autonomiebehörde keine 800 Millionen Schekel zu leihen, weil die Einwohner nichts davon sehen werden. (…) Massad sagte, die palästinensische Straße zeige, dass sie ein Ende der PA-Führung wünsche: „Wir haben die korrupten Führer satt, und wir wollen, dass die PA zurücktritt und Israel einspringt. Wir lassen uns von niemandem vorschreiben, wer unsere Führer sein sollen.“ Er hat eine Botschaft für westliche Journalisten, die Abbas als einen Mann des Friedens sehen: „Wenn er ein Mann des Friedens und ein guter Führer ist, dann sollen sie ihn dazu bringen, ins Weiße Haus zu reisen.“ (…)

Viele, so Massad, bedauern die erste Intifada, die den Oslo-Prozess herbeigeführt hat. „Damit haben wir haben die Kriminellen aus Tunis und dem Libanon hergebracht“, erklärte er. Er verwies auch auf den Bumerang-Effekt des Terrors gegen Israel: „Die Kugel, die einen Israeli tötet, tötet am Ende eintausend Araber“, sagte er. „Wir wollen frei sein.“

Unterdessen versucht Abbas von den realen Missständen abzulenken und führt die Proteste darauf zurück, dass die PA die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel beendet habe, berichtete Kan News am Samstagabend. Abbas warnte Israel davor, dass die Hamas an Stärke gewinne und Terroranschläge verübe.

‘The Last Straw’: Palestinians Take to the Streets, Protesting PA Leadership

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