Neuestes Ziel von Roger Waters‘ Israel-Hass: Madonna und der Song Contest

Roger Waters in seinem Element: Wenn er den Faschisten mimt oder gegen Israel hetzt. (Quelle: Brennan Schnell/Wikimedia Commons)

„Viel Geld zu verdienen und seine Fans zufrieden zu stellen, reicht Roger Waters nicht aus. Er spürt den inneren Drang, Israel, den winzigen und einzigen überwiegend jüdischen Staat der Welt, anzugreifen, indem er ihm vorwirft, die Menschenrechte zu ignorieren, Apartheid zu betreiben und das ‚palästinensische Volk‘ zu unterdrücken (…).

Waters verabscheut Israel so sehr, dass sein Gesicht zur Grimasse wird, wenn er über die erfundenen ‚Verbrechen‘ spricht, für die das Land verantwortlich machen will. Wenn er über seine Verschwörungstheorien schreibt, tut er das oft in GROSSBUCHSTABEN, nur um zu zeigen, wie sehr er Israelis hasst.

Die Hamas oder den Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas dafür verantwortlich zu machen, den Terrorismus zu unterstützen, ihr eigenes Volk auszubeuten, Palästinenser in Gefahr zu bringen oder jeden Frieden zu verhindern, indem sie sich weigern, Israel überhaupt anzuerkennen, ist etwas, das Roger Waters nie in den Sinn kommen würde. Er hasst Israel offensichtlich zu sehr, um sich ein realistisches Bild der Lage machen zu können. (…)

Es gibt ein Wort dafür, Juden Dinge vorzuwerfen, die sie nie getan haben, und sich ihnen ‚angewidert‘ zu sein. Es gibt ein Wort für die Wiederbelebung der Art von Hass, mit dem Juden schon im Mittelalter konfrontiert wurden, als ihnen vorgeworfen wurde, das Trinkwasser zu vergiften. Letzteres ist ein beliebter Vorwurf, den die PA auch heute noch benutzt.

Waters stellt sich in eine Reihe mit Hassern wie der Hamas und Abbas, aber auch mit anderen Lieblingen von Teilen der europäischen Linken, wie Jeremy Corbyn. Weder sie noch Waters würden jemals sagen, dass sie Juden hassen. Heutzutage verstecken sich linke Antisemiten hinter dem, was sie ‚Kritik an Israel‘ nennen. (…)

Jetzt kommt Madonna die Ehre zu, von Waters drangsaliert zu werden, weil sie ihre Teilnahme am European Song Contest (ESC) nächsten Monat in Tel Aviv angekündigt hat. Die ersten paar Sätze von Waters‘ Beitrag zu diesem Thema in The Guardian klingen fast moderat: ‚Dass Madonna die der Einladung der Eurovision angenommen hat (….), wirft wieder einmal grundlegende ethische und politische Fragen auf, die jeder von uns in Betracht ziehen sollte‘, schreibt er.

Etwas weiter unten im Text konnte er sich nicht mehr zurückhalten: ‚In Israel aufzutreten ist ein lukrativer Gig, aber das zu tun, dient der Normalisierung der Besatzung, der Apartheid, der ethnischen Säuberung, der Inhaftierung von Kindern, der routinemäßigen Schlachtung unbewaffneter Demonstranten usw. … all diesen schlechten Dingen‘. Das mag für andere Israel-Hasser großartig klingen, aber nichts davon ist wahr.“ (Imanuel Marcus: „Roger Waters: Anti-Israeli Conspiracy Theories and Tantrums“)

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