Israelischer Protest gegen BBC-Berichterstattung

„Der Sprecher des israelischen Außenministeriums hat die Nachrichtenredaktion der BBC am Donnerstag wegen einer Überschrift scharf kritisiert, die auf den Tod einer schwangeren Bewohnerin des Gazastreifens und ihrer kleinen Tochter bei einem israelischen Luftschlag einging, die mehr als 180 Raketen, die palästinensische Terroristen zuvor vom Gazastreifen aus abgefeuert hatten, aber nicht erwähnte.

Die Überschrift des vom BBC World-Nachrichtendienst veröffentlichten Artikels lautete: ‚Israelische Luftschläge töten eine Schwangere und ein Baby‘. Dabei ging es um die 23jährige Enas Khammash und ihre achtzehn Monate alte Tochter Bayan, die in der Nacht auf Donnerstag bei einem israelischen Luftschlag in Jafarawi im zentralen Gazastreifen getötet wurden.

Die Überschrift enthielt keinerlei Hinweis darauf, dass der Luftschlag als Reaktion auf ein Trommelfeuer von gut 180 Raketen erfolgte, die auf israelische Siedlungen abgefeuert wurden und elf israelische Zivilisten verletzten. Eine Frau erlitt dabei ‚schwerwiegende Verletzungen‘.

‚@BBCWorld, dies ist eine offizielle Beschwerde des @IsraelMFA. Bei dieser Überschrift handelt es sich um eine absichtliche Falschdarstellung (oder, weniger höflich ausgedrückt, eine LÜGE, falls dies nicht klar sein sollte)‘, schrieb Emmanuel Nahschon auf Twitter. Er fügte eine Abbildung des Artikels im Twitterfeed von BBC World hinzu.“ (i24NEWS: „Israel slams BBC headline on Gaza flare-up as ‘misrepresentation of reality‘“)

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