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Iran hat viel mehr angereichertes Uran, als im Atom-Deal erlaubt war

Der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde Behrouz Kamalvandi
Der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde Behrouz Kamalvandi (© Imago Images / Xinhua)

Der Sprecher der Atomenergiebehörde Behrouz Kamalvandi sagte, der Atomdeal werde vom Iran für null und nichtig erklärt werden, falls es zu Wiedereinführung von Sanktionen käme.

Der Sprecher der Atomenergiebehörde des Iran Behrouz Kamalvandi erklärte am Montag, dass der Iran über mehr als drei Tonnen auf 4 Prozent angereichertes Uran und über mindestens 1.000 Tonnen Yellowcake verfüge. Das sei zehnmal so viel, wie dem Iran nach dem als Atomdeal bekannten „Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan“ (JCPOA) von 2015 zugestanden wird, sagte er.

In einem Interview mit dem iranischen Fernsehsender Al-Alam TV sagte Kamalvandi, der Iran verfüge auch über 230 Tonnen schweres Wasser, das seinen Angaben nach für Forschungszwecke verwendet werde, wobei der Überschuss in nicht näher bezeichnete Länder in Europa oder Asien exportiert werde. Der Iran produziere und exportiere auch 242 chemische Isotope, fügte er hinzu. Bei Bedarf könne der Iran sein Uran auch weiter anreichern.

Darüber hinaus erkläre Kamalvandi, dass sich das iranische Atomprogramm innerhalb von 14 Monaten von der Explosion in der Nuklearanlage Natanz erholen werde, die seinen Angaben zufolge ein Sabotageakt gewesen zu sein scheint. Und wenn es eine „Wiedereinführung“ („Snap Back“) der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran geben werde, so sagte er, dann werde der JCPOA vom Iran für null und nichtig erachtet.

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Darüber hinaus wies Kamalvandi darauf hin, dass die Inspektionen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) eingestellt werden müssten, da ein souveränes Land nicht mit „unnötigen“ Fragen und Inspektionen überhäuft werden dürfe, und fügte hinzu, dass die UN-Nuklearbehörde derzeit Standorte in der Nähe von Shahreza und in der Nähe von Teheran inspizieren wolle.

(Der Artikel „‘Iran has 10 times enriched uranium allowed by JCPOA’“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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