
In dem Königreich am Golf, dessen Herrscher Sunniten sind, kommt es seit 2011 immer wieder zu Unruhen. Damals schlugen die Sicherheitskräfte von Schiiten angeführte Proteste nieder, deren Teilnehmer für eine konstitutionelle Monarchie eingetreten waren und gefordert hatten, dass der Ministerpräsident künftig gewählt werden solle. Oppositionelle Organisationen sind verboten und hunderte Oppositionelle inhaftiert worden. Vielen wurde zudem ihre Staatsbürgerschaft aberkannt. Die beiden wichtigsten Oppositionsgruppen, die schiitische Al-Wefaq und die säkulare Waad, wurden von den Parlamentswahlen ausgeschlossen. (…) Die Behörden in Bahrain beschuldigen den Iran, hinter den Unruhen in dem Königreich zu stehen. Der Iran bestreitet dies. Menschenrechtsgruppen haben immer wieder erklärt, die Verfahren gegen Oppositionelle – religiös und laizistisch eingestellte Männer und Frauen – in Bahrain würden den elementarsten Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit nicht genügen.“ (Bericht auf Al-Monitor: „Amnesty ‚concerned‘ over Bahrain opposition crackdown“)







