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Palästinensische Volkswiderstandskomitees: »Es gibt keine israelischen Zivilisten«

Der Sprecher des palästinensischen Volkswiderstandskomitees, Khaled Al-Azbat
Der Sprecher des palästinensischen Volkswiderstandskomitees, Khaled Al-Azbat (Quelle: MEMRI)

Für die paramilitärische Organisation, die von Israel und den USA als Terrororganisation eingestuft wird, gibt es keine israelischen Bürger, sondern ausschließlich Militärangehörige.

Der Sprecher des palästinensischen Volkswiderstandskomitees, das Kämpfer aus den Organisationen Fatah, Hamas, Islamischer Dschihad und den Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden vereint, erklärte in einem am 20. April von Al-Quds Al-Youm TV ausgestrahlten Interview, in Israel gebe es keine Zivilisten. Sogar Frauen und Kinder hätten dort als Soldaten zu gelten, erklärte Khaled Al-Azbat in dem von MEMRI übersetzen Interview:

»Es gibt ein Prinzip, das wir alle kennen: es gibt keine sogenannten ›Zivilisten‹ im zionistischen Gebilde in Palästina. Mit anderen Worten, ihre Kinder, ihre Frauen, ihrer Plünderer und ihre Armee sind alle Teil der militärischen Mobilisierung. Wir haben es mit einem Besatzerstaat zu tun, der komplett militarisiert ist.

Deswegen machen wir keinen Unterschied zwischen der Regierung und den Plünderern. Wir betrachten sie alle als Plünderer Palästinas und als Besatzer.«

Was diese Erklärung, ausnahmslos alle israelischen Bürgern als Militärs zu definieren, bedeutet, hatte Al-Azbat in der Vergangenheit deutlich gemacht, als er etwa anlässlich des vom iranischen Regime ausgerichteten Al-Quds-Tages zur Vernichtung Israels erklärte, seine Bewegung wolle »eine Botschaft der Loyalität an den Iran und seinen Führer« senden, der den Quds-Tag nicht nur für die Palästinenser, sondern für die ganze Welt gegründet habe.

»Der palästinensische Widerstand wird jedem loyal gegenüber sein, der ihn unterstützt und er wird solange fortfahren, seinen Dschihad zu kämpfen, bis er die palästinensische Sache von allen Befürwortern der Normalisierung gesäubert hat, die diese Sache beschmutzt haben.«

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