Internationale Koalition beschuldigt Assad, nicht gegen IS vorzugehen

„Die internationale Koalition gegen den Islamischen Staat beschuldige den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad am Mittwoch, er gewähre Dschihadisten in den vom Regime kontrollierten Gebieten freies Geleit. ‚Sie scheinen sich ungehindert durch das vom Regime kontrollierte Gebiet bewegen zu können. Demnach ist das Regime offenkundig entweder nicht willens oder nicht fähig, Daesh innerhalb seiner Grenzen zu besiegen’, erklärte der britische Generalmajor Felix Gedney Journalisten gegenüber. Daesh ist das arabische Akronym für den Islamischen Staat.

Gedney signalisierte, dass die Koalition nicht beabsichtige, gegen Kämpfer des Islamischen Staats in vom Regime kontrollierten Gebieten vorzugehen, sondern dies von Assad erwarte. ‚Wir sind weiterhin entschlossen, den Islamischen Staat in den Gebieten zu besiegen, die von unseren Partner-Streitkräften in Syrien kontrolliert werden und erwarten vom syrischen Regime, dass es den Islamischen Staat aus jenen Gebieten vertreibt, die es gegenwärtig kontrolliert’, so Gedney, der in der Führung der Koalition ein leitende Rolle innehat.“ (Bericht auf AL-Monitor: „IS moves with ‚impunity‘ in Syria regime-held areas: coalition“)

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