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Dreimal so viele UNO-Helfer für Palästinenser wie für den Rest der Welt

Dreimal so viele UNO-Helfer für Palästinenser wie für den Rest der Welt„Auf Fernsehbildschirmen waren vergangene Woche reihenweise Aufnahmen von palästinensischen Kindern zu sehen, die Wasser holen, und von älteren Palästinensern, die Brot erhalten. Die Führung der UNRWA setzte ihre erheblichen Fähigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ein, um allerorten auf die Tränendrüse zu drücken. Berichte in den Nachrichten ähnelten langen Werbespots. Traurige Musik ersetzte das tatsächliche Informieren. Kurzum, es sah schlecht aus, außerordentlich schlecht. (…)

Zunächst etwas Kontext. Alle anderen Flüchtlinge in der Welt werden vom UNHCR unterstützt, dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge. Diese Organisation ist in 130 Ländern mit 11.000 Mitarbeitern vertreten. Im Jahr 2016 siedelte sie 190.000 Menschen neu an. Eine seiner Hauptaufgaben besteht darin, ‚Staatenlosigkeit zu beenden’. Die UNRWA dagegen befasst sich nur mit Palästinensern. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, Flüchtlinge neu anzusiedeln. Das Beenden der Staatenlosigkeit von Flüchtlingen käme für die UNRWA gar nicht in Frage. Es wird auch nirgends auf ihrer Website erwähnt. Während der UNHCR sich seit 1950 darum bemüht, Flüchtlinge dauerhaft neu anzusiedeln, hat die UNRWA mit ihren 30.000 Mitarbeitern seit 1950 mehr als fünf Millionen palästinensischen ‚Flüchtlingen’ dabei geholfen, ‚Flüchtlinge’ zu bleiben. Die UNRWA verfügt über dreimal so viele Mitarbeiter wie das UNHRC, hilft aber viel weniger Menschen als den 17 Millionen Flüchtlingen, denen das UNHRC zu helfen versucht. (…)

Dies ist die Frage, die der UNRWA gestellt werden muss: Will sie das palästinensische ‚Flüchtlings’-Problem dauerhaft verlängern, statt zu seiner Lösung beizutragen? Darum geht es, doch die meisten Menschen meinen Präsident [Trump] und seine gesamte Administration seien ein Haufen Clowns und könnten nicht ernstgenommen werden. (…) Solange sich alle darauf konzentrieren, welchen Unsinn die Clowns sich als nächstes ausdenken, wird die UNRWA weiterhin das tun, was sie am besten kann: Bilder von Kindern und älteren Menschen einsetzen, um ihr erbärmliches Scheitern und ihre Weigerung zu überdecken, zur Neuansiedlung von Millionen Palästinensern beizutragen, die weiterhin glauben, sie würden in einen palästinensischen Staat zurückkehren können, wenn man Israel endlich umfassend ‚erledigt’ hat. (…)

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Der Abbas, den wir am Sonntag sprechen hörten, setzte den palästinensischen Nationalismus mit der Verneinung des jüdischen Staats gleich. Die UNRWA wird diese Position zweifelsfrei auch weiterhin unterstützen, indem sie eine Flüchtlingsbevölkerung, der man andauernd diese Unwahrheiten einflößt, in einem ständigen Schwebezustand belässt, in dem sie auf etwas hofft, das nie eintreten wird. Die ganze Sache ist letztlich tragisch.“ (Alex Benjamin: „Changing the UNRWA narrative”)

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