Wie das syrische Regime einen Vorwand schafft, um zuzuschlagen

Ein oftmals symbiotisches Verhältnis: der Islamische Staat und Diktator Assad.

„Drei oppositionellen Quellen zufolge hat das syrische Regime 60 Kämpfer des Islamische Staats (IS) freigelassen, die mit der Organisation im Yarmouk-Becken in Daraa gekämpft haben.  Demnach seien die IS-Mitglieder, sehr zum Schock der Bewohner, in ihre früheren Wohngebiete zurückgekehrt

Enab Baladis Korrespondent in Daraa sagte, dass die Menschen ihr Erschrecken über die Freilassung der Kämpfer angesichts dessen zum Ausdruck brachten, dass das Regime behauptet, in der Gegen seien Schläferzellen der Gruppe aktiv. (…) Er sagte, dass die Bewohner glauben, der Zweck der Freilassungen bestehe darin, dem Regime den Vorwand zu geben, den IS zu bekämpfen, sollte es in Zukunft militärische Operationen unternehmen, um das Gebiet vollständig unter Kontrolle zu bringen.“ (The Syrian Observer: „Syrian Regime Releases Fighters Who Fought for the Islamic State“)


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