Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Putin droht Europa mit neuer Flüchtlingskrise

Bootsflüchtlinge aus Libyen vor Lampedusa
Bootsflüchtlinge aus Libyen vor Lampedusa (© Imago Images / ZUMA Press)

Russland Präsident greift in Libyen ein und erklärt, das dortige Chaos könnte zu einem neuen Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer führen.

Paul D. Shinkman, U.S. News

„Der russische Präsident, Wladimir Putin, erklärte dem Westen im vergangenen Monat, dass das zunehmende Chaos in Libyen, nach fast einem Jahrzehnt des Krieges, offensichtlich sein sollte: ‚Ein Strom von Migranten floss durch Libyen nach Europa‘, sagte er in einem Interview und erinnerte an die Vertreibung von Flüchtlingen, die in den letzten Jahren eine Krise ausgelöst hatten: ‚Ihr habt nun das, wovor ihr gewarnt wurdet.‘

Diese Woche dokumentierte die New York Times den Einsatz russischer Söldner in Libyen. Während Moskau seine Beteiligung abstritt, spiegelt die Situation die Taktik wider, die Russland in Syrien und der Ukraine bereits erfolgreich eingesetzt hat, um Einfluss in chaotischen Kriegsgebieten zu erlangen, indem es private Streitkräfte entsendet, deren Einsatz Putin bis zum endgültigen Sieg leugnen kann.

Die Warnung des russischen Führers bezüglich Libyens, so glauben viele Analysten, spiegelt das Bestreben wider, zumindest teilweise in den Konflikt einzugreifen, um die Flüchtlingsströme nach Europa zu kontrollieren, Sie zeigt ein umfassendes Verständnis der  Kraft, die der Migrantenstrom auf die westliche Welt ausgeübt hat. ‚Russlands Bemühungen, die Flüchtlingsströme zu manipulieren, zielen darauf ab, die Europäische Union zu destabilisieren und politisch zu schwächen‘, sagt Agnia Grigas, eine Stipendiatin des Atlantikrats. ‚Libyens Nähe zu Europa am Mittelmeer wird wahrscheinlich eine weitere Flüchtlingskatastrophe auslösen.‘“

Russia Positioning Itself in Libya to Unleash Migrant Crisis Into Europe

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit!

Mehr zu den Themen

Das könnte Sie auch interessieren