
Ein Teilnehmer sagte, Mitglieder der vor allem aus konservativen Islamisten bestehenden Gruppe hätten den Veranstaltungsort gestürmt, Computer beschlagnahmt und die Organisatoren festgenommen. Teilnehmer sich am Freitag in Tripolis als ihre Lieblingshelden aus US-Comics oder japanischen Mangas verkleidet. Ein solches Festival nutze die mangelnde Religiosität von Jugendlichen und ihre Faszination von fremden Kulturen aus, erklärte die bewaffnete Gruppe auf Facebook. Die Comic Con sollte erst zum zweiten Mal in dem krisengeschüttelten Land stattfinden. Seit den 70er Jahren verbreiten sich derartige Treffen von Comic-, Film- und Popkultur-Fans den USA über die gesamte Welt. Sogar im ultrakonservativen Saudi-Arabien wurde in diesem Jahr erstmals eine Comic Con gefeiert.“ (Bericht im Tagesspiegel: „Islamisten stürmen Comic-Convention in Libyen“)







