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Irans Präsident Raisi will gute Beziehungen mit den Taliban

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi (© Imago Images / ZUMA Wire)

Mit dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan geht für das iranische Regime ein zwanzigjähriger Wunsch Teherans in Erfüllung.

Sepehr Lorestani, Iran Journal

Am 15. August fielen auch der afghanische Rundfunk und der Präsidentenpalast in die Hände der Taliban. Ein freudiges Datum für die Islamisten und ihre „anti-imperialistischen“ Unterstützer im Iran: Denn an diesem Tag sei die „Niederlage des Erzfeindes Amerika“ besiegelt worden. Damit ist ein zwanzigjähriger Wunsch Teherans in Erfüllung gegangen. Seit dem Einmarsch der US-Armee in Afghanistan verlangt das iranische Regime den Abzug der ausländischen Truppen aus dem Nachbarland.

Am 16. August zitierten iranische Medien den „neu gewählten“ Präsidenten Ebrahim Raissi mit den Worten: „Die militärische Niederlage und der Rückzug der Vereinigten Staaten aus Afghanistan müssen als eine Chance angesehen werden, um das Leben, die Sicherheit und den dauerhaften Frieden in diesem Land wiederherzustellen.“ (…)

Präsident Raissi hat angekündigt, seine Regierung werde mit den künftigen Machthabern im Nachbarland gute Beziehungen pflegen und sich für „die Stabilität in Afghanistan und das Wohlergehen des afghanischen Volkes“ einsetzen. Dafür werde er als Erstes alle politischen Gruppierungen im „Bruderland“ zwecks „nationaler Einigung“ nach Teheran einladen, so der Geistliche Raissi. Die Taliban haben bereits ihr Interesse an engerer Zusammenarbeit mit Teheran bekundet.

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Weiterlesen beim Iran Journal: „Iran, Gewinner der afghanischen Tragödie?

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