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Die wütenden Endzeit-Phantasien der Islamisten

„Viel zu lange, so viel ist klar, schaute man im Westen ebenso angeekelt wie fasziniert dem Treiben im fernen Nahen Osten zu: wie sich ein Haufen bärtiger Radikaler, angereichert mit gewaltbereiten Losern aus Frankreich, Belgien und Deutschland, anschickte, einen ‚Staat‘ ins Leben zu rufen. Viele in Europa freuten sich sogar, die einheimischen Jihadisten auf diese Weise loszuwerden. In manchen Ohren klang der Name Kalifat ein bisschen wie Tausendundeine Nacht. Ein gruseliges Kalifat zwar, aber eben auch ein weitgehend virtuelles, solange nur fernab Europas geköpft, versklavt und vergewaltigt wurde. Manche Analytiker gingen so weit, über eine Zukunft zu räsonieren, in der mit dem Islamischen Staat auf Regierungsebene verhandelt werden müsse. Jede Nation sei schließlich auf Terror gebaut.“ (Der Journalist Daniel Steinvorth in der Neuen Zürcher Zeitung: „Der IS und der Terror in Brüssel. Wütende Endzeitfantasien“)

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