Die Besatzung ist nicht die Ursache des Terrors

Ori Ansbacher, die am Sonntag von einem palästinensischen Terroristen vergewaltigt und getötet wurde.

„Man uns immer erzählt, dass der palästinensische Terror erst enden wird, wenn die israelische Besatzung vorbei ist. Die Terroristen seien nicht als Mörder geboren worden, sondern die harte Realität des Lebens habe sie zu dazu gemacht. Um dem Terror ein Ende zu setzen, müsse man den Palästinensern Hoffnung geben und die Ursache beseitigen, die sie auf terroristische Aktivitäten zurückgreifen ließen. Die These ‚Besatzung verursacht Terrorismus‘ wird von vielen unterstützt – von zu vielen, könnte man meinen. Nicht alle von ihnen sind Antisemiten oder Antizionisten; einige sind gute Leute, die diesen Unsinn wirklich glauben.

Manchmal besteht tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Terror und dem Kampf um Befreiung. Doch beim palästinensischen Terrorismus, der sich in den vergangenen Jahrzehnten praktisch zu jihadistischem Terrorismus entwickelt hat, ist das nicht der Fall. Die palästinensischen Terroristen waren zwar in der Tat keine geborenen Mörder, aber die Gehirnwäsche, die Aufhetzung und ihr Umfeld machten dazu. (…)

[Ori] Ansbacher wurde getötet, weil ihr Mörder aus einer Gemeinschaft stammt, in der viele den Tod und den Hass als heilig betrachten. Sie wurde getötet, weil der höchste religiöse Würdenträger der Palästinensischen Autonomiebehörde, Sheikh Muhammad Hussein, regelmäßig zur Ermordung von Juden aufruft. Sie wurde getötet, weil die monatlichen Geldzahlungen an Terroristen durch die PA ein Umfeld aufrechterhalten, das zum Morden ermuntert.

Arafat Irfaiya, Ori Ansbachers kaltblütiger Mörder, wusste nicht nur, dass ihm und seiner Familie nach dieser schrecklichen Attacke nichts passieren würde, sondern auch, dass sie sogar von ihr profitieren werden. In dem Moment, in dem Irfaiya festgenommen wurde, öffnete die PA ihre Geldbörse. Die Belohnung ist bereits auf dem Weg. Selbst wenn sein Haus oder sein Zimmer zerstört würden, würde es binnen weniger Tage von freiwilligen Helfern, die ihn unterstützen, mit den Geldern wiederaufgebaut, die die Familie erhalten wird. (…)

Es sollte festgehalten werden, dass wir eines Tages zu einer Art von Vereinbarung kommen werden – mit oder ohne Zustimmung der Palästinenser –, die die Besatzung ganz oder teilweise beenden wird. Wir sollten uns jedoch nichts vormachen und glauben, dass dies den Dschihad oder den Terrorismus beenden wird. Nicht in Paris, nicht in Jerusalem, nicht in Nigeria. (…)

Während wir niemals aufhören sollten, nach einem Friedensabkommen zu streben, müssen wir verstehen, dass dieses den Terror niemals aufhalten wird – denn der Terror hatte niemals die Beendigung der Besatzung zum Ziel.“ (Ben-Dror Yemeni: „The occupation didn’t kill Ori Ansbacher“)

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