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Der muslimische Harvey Weinstein, ein armes Opfer der „Islamophobie“

Der muslimische Harvey Weinstein, ein armes Opfer der "Islamophobie"
Tariq Ramadan (By Joshua Sherurcij, WikiCommons)

„EMMA hat darüber berichtet: Zwei Musliminnen beschuldigen Tariq Ramadan, den ‚Halbgott‘ der Muslim-Jugend Europas, der schweren Vergewaltigung. Weitere Opfer sollen sich gemeldet haben. Bei seiner Vernehmung in Paris am 2. Februar wurde Ramadan verhaftet und sitzt seither im Gefängnis. Grund: Verdunklungsgefahr durch Beeinflussung der Zeugen. Die Frauen, die ihn seit November 2017 der Vergewaltigung beschuldigen, sollen über Jahre massiv bedroht worden sein, bis hin zu Todesdrohungen. (…) Tariq Ramadan ist eine schillernde Figur, den die einen für einen Charismatiker des ‚Reform-Islam‘ halten, die anderen für den gefährlichsten Propagandisten des radikalen Islam in Europa. Die französische Journalistin Caroline Fourest hatte bereits 2003 ein Buch über ‚Bruder Tariq‘ veröffentlicht, in dem sie dessen Doppelzüngigkeit belegte: nach außen, auf Englisch oder Französisch, spricht Ramadan aufgeklärt – nach innen, auf Arabisch, propagiert er die Scharia. (…)

Nach langem Schweigen rufen nun plötzlich erklärte ‚Anti-Rassisten‘ sowie die ‚Musulmans de France‘ zur Verteidigung Ramadans auf. Hatte Amar Lasfar, der Präsident dieser Folgeorganisation des französische Zweiges der Muslimbrüder, sich vor zwei Wochen auf CNews noch deutlich von Ramadan distanziert – und sogar mögliche Opfer aufgefordert, sich zu melden – so vertritt sein Verband jetzt plötzlich das Gegenteil: Die ‚Musulmans de France‘ erklärten, über Jahrzehnte hätten sie niemals ‚ein amoralisches oder widersprüchliches Verhalten bei Tariq Ramadan‘ bemerkt. Es handele sich bei den Vorwürfen gegen Ramadan um eine ‚rassistische Hexenjagd‘. Auch das linke und medial sehr präsente ‚Collectif contre l’islamophobie en France‘, CCIF (Kollektiv gegen die Islamophobie in Frankreich), protestiert jetzt gegen den ‚Druck der Medien‘ auf Ramadan. (…) Während zahlreiche Musliminnen weltweit sich längst öffentlich distanziert haben von Tariq Ramadan und einige auch im Zuge dieses Skandals die Initiative #mosquemetoo initiierten, ist von anderen bisher auffällig wenig zu hören. Wie zum Beispiel von den muslimischen Aktivistinnen Linda Sarsour (die den Muslimbrüdern nahestehende Amerikanerin, die an der Spitze des Women’s March mitmarschiert ist); sowie der Deutschen Kübra Gümüsay, eine der Wortführerinnen der ‚intersektionalen Feministinnen‘. (Bericht in der EMMA: „Ramadan weiter im Gefängnis“)

Mehr zum Thema auf Mena Watch:

Beredtes Schweigen zu Vergewaltigungsvorwürfen gegen Tariq Ramadan

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