Mehr als ein „Krieg der Worte“ über Buchmesse in Kairo

Eine der vielen irreführenden Vorstellungen, die im Westen gehegt und gepflegt werden, ist die von der Existenz einer „islamischen Welt“, bei der es sich um eine Art Einheit handle. Der prominenteste Vertreter dieses Irrglaubens ist zweifellos Ex-US-Präsident Barack Obama, der sich zu Beginn seiner Amtszeit bemüßigt fühlte, eine „Rede an die islamische Welt“ zu halten. Wie es um die Einheit der islamischen Welt tatsächlich bestellt ist, lässt sich nicht nur an etlichen Schauplätzen des Blutvergießens im Nahen Osten und darüber hinaus absehen, sondern auch an viel harmloseren Dingen. Einer Buchmesse zum Beispiel. Eine solche findet in Kairo statt, wo Obama einst seine Rede zum Besten gegeben hatte – und jetzt nicht nur ein „Krieg der Worte“ darüber ausgefochten wurde, ob schiitische Bücher auf der Messe vertreten sein dürften.

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