Unwichtig, ob Antisemitismus von Nazis oder Muslimen ausgeht

„Macht es für einen Menschen einen Unterschied, ob er an einem Schlaganfall oder an einem Herzinfarkt stirbt? So oder so, man ist tot! Dasselbe gilt für Nazis und Muslime. Wer immer dafür ist, Israel von der Karte zu tilgen oder Juden zu töten, ist ein gefährlicher Antisemit. Ist es wirklich wichtig, ob dieser Hass von einem Nazi oder einem Muslim ausgeht, von einem Rechten oder einem Linken? Klar ist aber: Der Antisemitismus, der vom Zustrom muslimischer Flüchtlinge ausgeht, breitet sich wie ein Geschwür in Deutschland aus. Das ist ein großes Problem. Es gibt Leute, die versuchen, dieses Problem zu relativieren – zum Beispiel indem sie sagen, dass nur zehn Prozent der Muslime weltweit Antisemiten sind. Egal ob diese Zahl stimmt oder nicht – das wären immer noch weltweit 70 Millionen Muslime, die Juden hassen. (…)

Wenn Sie Israel für das Böse in der ganzen Welt verantwortlich machen, sind Sie kein Kritiker, sondern ein Antisemit. Kein Land ist perfekt, Regierungen und Menschen machen Fehler. Es gibt aber Leute, die Israel für jeden Konflikt auf der Welt und für alles Schlechte im Nahen Osten verantwortlich machen. Das ist böswillig, und es ist reiner Antisemitismus. Man kann über die Zwei-Staaten-Lösung diskutieren, man kann seine eigene Meinung über das Thema haben. Aber wer behauptet, Israel sei das einzige Land in der Region, das Menschenrechte verletzt, will nur das jüdische Volk beschmutzen. Andere Nationen in der Region, etwa Iran und Syrien, lassen Israel doch harmlos aussehen.“ (Aus einem Interview mit Rabbi Meyer H. May vom Simon Wiesenthal Center: „Antisemitismus breitet sich wie ein Geschwür aus“)

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