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UNO stellt Hilfslieferungen für den Jemen teilweise ein

UNO stellt Hilfslieferungen für den Jemen teilweise ein„Die Vereinten Nationen stellen die Lebensmittelhilfe für den Jemen zum Teil ein. Betroffen seien 850.000 der insgesamt vier Millionen Bewohner der Hauptstadt Sanaa, teilte das Welternährungsprogramm (WFP) mit. Demnach entschied sich das WFP zu dem Schritt, nachdem es Berichte darüber gab, dass bei der Verteilung von Nahrungsmitteln in von Huthi-Rebellen kontrollierten Gebieten gestohlen und betrogen worden sei. Erst Anfang [letzter] Woche hatte das WFP mit einer Aussetzung der Lieferungen gedroht, sollten die Aufständischen nicht gegen die Missstände vorgehen. Die Rebellen wiederum warfen der UN-Einrichtung vor, Lebensmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum ins Land zu schicken. Sie solle lieber Geld verteilen anstatt ‚verdorbenes Essen‘, forderten sie.

Als ‚letztes Mittel‘ sei beschlossen worden, die Hilfen zum Teil auszusetzen, nachdem es bei Verhandlungen mit den Huthis keine Bewegung gegeben habe, teilte die humanitäre Einrichtung mit. (…) Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef sind derzeit elf Millionen Kinder im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sind etwa 80 Prozent aller Jungen und Mädchen. Im ganzen Land litten zwei Millionen Kinder an akuter Mangelernährung. 360.000 von ihnen seien so schwer unterernährt, dass sie jederzeit sterben könnten. Bei einer Geberkonferenz im Februar hatten die UN allerdings nur 2,6 statt der benötigten 4,2 Milliarden Dollar für den Jemen einsammeln können.“ (Bericht auf Zeit Online: „UN versorgen Sanaa nicht mehr mit Lebensmitteln“)

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