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Islamischer Staat im Sinai bekennt sich zu Anschlag

Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel auf dem Sinai
Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel auf dem Sinai (Quelle: JNS)

Trotz der Angriffe befindet sich der IS im Sinai laut einem Bericht im Niedergang, was sich auch im Rückgang der von ihm verübten Anschläge widerspiegelt.

Der Islamische Staat (IS) auf der Sinai-Halbinsel hat sich zu einem Sprengstoffanschlag auf ein Fahrzeug einer regierungsnahen Miliz südlich von Rafah bekannt, wie NBC am Dienstag berichtete. Es war nicht sofort klar, ob es bei dem Anschlag Verletzte gab.

In den Tagen zuvor hatten das ägyptische Militär und die mit ihm zusammenarbeitenden Beduinenstämme im Sinai zwei IS-Kommandeure südlich von Rafah getötet, so das Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center in einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht.

Unterdessen kam ein Bericht des in den USA ansässigen Thinktanks Hoover Institution auf der Grundlage der verfügbaren Daten zu dem Schluss, dass sich der IS auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel in einem Zustand nachhaltigen Rückzugs befinde.

Während der Islamische Staat auf dem Sinai im Jahr 2020 durchschnittlich 16 Anschläge und 40 Tote pro Monat verursachte, waren es im Jahr 2021 bisher durchschnittlich 9 Anschläge und 17 Tote, heißt es in dem Bericht.

Die Hoover Institution stellte dennoch fest, dass der IS-Ableger auf dem Sinai nach Angaben der Vereinten Nationen immer noch „widerstandsfähig“ sei und schätzungsweise zwischen 500 und 1.200 bewaffnete Kämpfer umfasse.

(Der Artikel ISIS in Sinai claims responsibility for IED attack on pro-government vehicle“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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