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Ehemals iranischer Judokämpfer widmet Silbermedaille Israel

Der gebürtige Iraner Saeid Mollaei (im blauen Judoanzug) bei seinem Halbfinalkampf in Tokio gegen den Österreicher Shamil Borchashvili. (© imago images/Xinhua)
Der gebürtige Iraner Saeid Mollaei (im blauen Judoanzug) bei seinem Halbfinalkampf in Tokio gegen den Österreicher Shamil Borchashvili. (© imago images/Xinhua)

Saeid Mollaei musste den Iran verlassen, weil er den Boykott israelischer Sportler ablehnte. Nach der Silbermedaille in Tokio dankte er Israel.

Amy Spiro, The Times of Israel

Saeid Mollaei, ein vormals iranischer Judoka, der jetzt die Mongolei vertritt, holte die Silbermedaille in der 81-Kilogramm-Klasse der Männer. Die Goldmedaille verlor er im Kampf gegen den Japaner Takanori Nagase.

Seine erste olympische Medaille errang Mollaei zwei Jahre nachdem er sein Heimatland Iran verlassen hatte. Damals enthüllte er, dass seine Nationaltrainer ihm befohlen hatten, bei den Weltmeisterschaften 2019 in Tokio im Halbfinale zu verlieren, um nicht im Finale gegen den Israeli Sagi Muki anzutreten. Mollaei zog daraufhin nach Deutschland und nahm die mongolische Staatsbürgerschaft an.

Mollaei sagte dem israelischen Sportkanal, er sei dankbar für die Unterstützung, die er im Laufe der Jahre aus Israel erhalten habe. „Danke an Israel für die gute Energie. Diese Medaille ist auch Israel gewidmet“, sagte er dem Sender. „Ich hoffe, die Israelis sind glücklich über diesen Sieg.“

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Er fügte auf Hebräisch hinzu: „Todah“ (Danke).

(Aus dem Artikel „Winning judo silver in Tokyo, Iranian defector Mollaei dedicates medal to Israel“, der von der Times of Israel veröffentlich wurde. Übersetzung von Florian Markl.)

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