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Ein verspäteter Sieg für die Dschihadisten

Vor sechs Monaten stürmten Islamisten ein Konzert der ‚Eagles of Death Metal‘ in Paris. Nun ist die Band wegen kontroverser Statements ihres Frontmannes von zwei großen französischen Musikfestivals ausgeladen worden. Das kommt einer nachträglichen Aufwertung derer gleich, die sie damals zum Schweigen bringen wollten. (…)

Anstatt auf den Terror mit einem Feuerwerk der Toleranz und einem entschiedenen Eintreten für die Freiheit zu reagieren, kritisiert man die Angegriffenen für ihre offensichtlich vom Terror gezeichnete Reaktion und nimmt jene in Schutz, die sich durch Kritik am Islamismus verletzt fühlen könnten.

Schlimmer noch: Man scheint sich in Europa an den Gedanken zu gewöhnen, das eigene Freiheitsverständnis infrage zu stellen und zurückhaltend auszulegen, um den Konflikt mit dem Terror zu relativieren. Die zunehmend kritische Stimmung gegenüber dem französischen Satiremagazin ‚Charlie Hebdo‘ etwa deutet darauf hin, dass diejenigen, die ihre Freiheitsrechte nutzen, immer häufiger als ‚Fundamentalisten der Meinungsfreiheit‘ und somit als die eigentlichen Auslöser des Terrors angesehen werden.

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(Matthias Heitmann: „Kniefall vor den Islamisten“)

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