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Die BDS-Bewegung: Verkappter Antisemitismus

Quelle: Deutschlandfunk (www.imago-images.de & Verlag Hentrich & Hentrich)
Quelle: DeutschlandfunkImago Images / snapshot, Verlag Hentrich & Hentrich)

Thomas Thiel hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Rezension des Buchs „Die Israel-Boykottbewegung“ der Mena-Watch-Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl verfasst.

Seit der Bundestag die Israel-Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) 2019 als antisemitisch gebrandmarkt hat, ist eine breite Debatte entstanden, bei der sich die Verteidiger des Netzwerks immer wieder auf einen beeindruckenden Unterstützerkreis aus dem akademischen und künstlerischen Spektrum berufen. Selten werden die Ziele der Bewegung, die auf eine Vernichtung des Staates Israel hinauslaufen, insgesamt in Schutz genommen, aber es wird immer wieder behauptet, ohne BDS sei Israel-Kritik unmöglich, als gäbe es nicht andere Mittel und Wege der Distanzierung.

Am antisemitischen Charakter von BDS lassen Alex Feuerherdt und Florian Markl in ihrer kritischen Einordnung keinen Zweifel. (…) Das Buch von Feuerherdt und Markl kommt insofern zur rechten Zeit. Mit Nachdruck widerlegen die Autoren die Behauptung, BDS sei im Juli 2005 aus einem Aufruf der palästinensischen Zivilbevölkerung hervorgegangen, die schon der führende BDS-Aktivist Ilan Pappé abgeräumt hat. (…) Näher zu untersuchen wäre, warum die antisemitisch grundierte Israel-Kritik von BDS für bestimmte akademische Fachbereiche wie die Mitteloststudien oder die postkoloniale Bewegung so attraktiv ist.

Weiterlesen in der FAZ: „Im Schulterschluss mit Islamisten

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