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Boykottbewegung hat israelischem SodaStream nicht geschadet

„Im Oktober 2014 gab SodaStream bekannt, es werde seine Fabrik in Maale Adumim im Westjordanland aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Tatsächlich schade die antisemitisch motivierte BDS-Bewegung den Interessen eben jener palästinensischen Arbeiter, die zu schützen sie vorgebe, so das Unternehmen. Palästinensische Beschäftigte der Fabrik kritisierten die Boykottbewegung, die ihre Arbeitsplätze vernichtet und ihren Familien die Lebensgrundlage entzogen hätte.

Die BDS-Bewegung behauptete dagegen, SodaStream diskriminiere seine palästinensischen Beschäftigten und zahle ihnen weniger als ihren israelischen Kollegen. Die Beschäftigten gaben allerdings an, die Löhne der palästinensischen und israelischen Beschäftigten seien vergleichbar und die palästinensischen Arbeiter erhielten Sozialleistungen, die im Westjordanland ihresgleichen suchten.

Der Geschäftsführer von SodaStream Daniel Birnbaum erklärte, infolge der Partnerschaft mit PepsiCo werde sein Unternehmen nun mit Blick auf das verfügbare Personal, technologische Fragen, die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die Vertriebskanäle und Beziehungen zu Wiederverkäufern ‚Zugang zu bisher ungeahnten Ressourcen‘ haben.

‚PepsiCo ist in einer viel größeren Anzahl von Geschäften vertreten als wir. Wir werden Zugang zu neuen Märkten und neuen Ländern und ein unbegrenztes Budget für Marketing, Investitionen und Wachstum haben, Kapital, um unsere Fabrik zu erweitern. Zu allem, was wir brauchen, um den Betrieb auszubauen, werden wir also viel besseren Zugang haben’, so Birnbaum.“ (The Tower: „SodaStream CEO: Sale to PepsiCo Victory over Anti-Israel Boycotters“)

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